Neues

Auftakt ins Neue Jahr mit einer riesigen Überraschung – Rote Husaren tanzen vor der Kanzlerin

Das Neue Jahr beginnt für das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen mit einer handfesten Überraschung: die Ü15-Garde tanzt am 23. Januar vor der Bundeskanzlerin!

Vor gut 10 Jahren gelang dem damaligen Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval (BDK), Volker Wagner, nach jahrelang erfolglosen Bemühungen bei eher unkarnevalistisch eingestellten Amtsvorgängern bei Angela Merkel endlich einer seiner größten Coups: ein offizieller Empfang im Bundeskanzleramt für den Dachverband des deutschen Karnevals. Daraus hat sich eine Tradition entwickelt und Angela Merkel hat es sich in ihrer Amtszeit ohne Ausfall nicht nehmen lassen, alljährlich im Januar Prinzenpaare und Abordnungen von Karnevalisten aus dem gesamten Bundesgebiet einzuladen und damit auch dem karnevalistischen Brauchtum und dem ehrenamtlichen Engagement in den weit über 2000 Karnevalsvereinen ihre Anerkennung auszusprechen. Der BDK übernimmt dabei die schwere Aufgabe, jedes Jahr Repräsentanten auszuwählen und mit nach Berlin zu nehmen, was für die Auserwählten einem karnevalistischen Ritterschlag gleicht.

In einem festlichen Rahmen präsentiert sich im ansonsten für Besucher hermetisch abgesperrten riesigen Glasfoyer des Bundeskanzleramts im Spreebogen das karnevalistische Treiben in einem bunten Querschnitt, der der Kanzlerin neben Orden und Erinnerungsgaben eine knapp zweistündige Amtspause beschert und in ihrer Ansprache schon manch ungewohnt launig-jecke Bemerkung zum jeweils aktuellen politischen Geschehen entlocken konnte.

Jedes Jahr fester Programmbestandteil sind auch Repräsentanten des karnevalistischen Tanzsports, des Zugpferds des BDK, das mit seinen über 40 Tanzturnieren im gesamten Bundesgebiet viele Zuschauer begeistert und zur jährlichen Deutschen Meisterschaft Arenen mit 10.000 Tanzsportbegeisterten füllt. 2010 erging der Ruf, den Tanzsport auf höchstem Niveau zu repräsentieren, an den damaligen Deutschen Meister im Gardetanz, das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. In dichtem Schneetreiben und mit Zeitdruck war damals eine fünfzigköpfige Husaren-Delegation an die Spree gereist und die Garde hatte die Kanzlerin und zahlreiche Minister erfreut. Der Stolz über diese einmalige Auszeichnung hält im Verein bis heute in der gemeinsamen Erinnerung an. Doch einmalig? – Kaum für wahr hielt die Vorsitzende des Tanzkorps, Susanne Fischer, kurz vor Weihnachten einen Anruf aus dem BDK-Präsidium: 23. Januar 2018? Noch einmal ein Gardetanz vor der Kanzlerin? Ja? – Keine Frage für den dreimaligen und amtierenden Deutschen Meister, der nun mit aufgeregter Vorbereitung der Reise das Neue Jahr beginnt und voller Stolz seinen Heimatort repräsentieren wird.

Diesmal haben sich die Beteiligten ein kleines Bisschen mehr Zeit genommen: eine große Busladung von immerhin über 40 Tänzerinnen und Tänzern und einige Vereinsbegleiter haben sich soweit möglich schon einmal Urlaub genommen und um Schulbefreiung gebeten und werden bereits am Vorabend in Berlin erwartet und mit etwas Glück ein paar Schnappschüsse in der Bundeshauptstadt schießen können bevor sie am Vormittag des 23. Januars ihren meisterlichen Tanz auf das Kanzlerparkett legen.

Quasi als letzte Generalproben müssen davor die Aufzeichnungen für die Karnevalssendung „Westfalen haut auf die Pauke“ in Münster herhalten und am 13. Januar die eigene Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ in der festlich geschmückten Dreifachsporthalle am Westfalenring, für die es noch einige Restkarten gibt und mit der eines der erfolgreichsten Tanzkorps Deutschland seine Jugendarbeit feiert und seine Mitbürger mit einem bunten Programm der Extraklasse im Neuen Jahr begrüßt.


Die Roten Husaren läuten mit Turniererfolgen das Neue Jahr ein

Erste Plätze für die Juniorengarde und das Tanzmariechen Linn-Sophie Endema in Düren

 

Neues Jahr, neues Glück – und Erfolg für das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen: auf dem ersten bundesoffenen Qualifikationsturnier des neuen Jahres in Düren bewiesen die Solisten aller Altersklassen und die Juniorengarde und –schautanz, dass die Aktiven über die Weihnachtsferien keinen Speck oder Rost angesetzt haben. Zwei Turniersiege und vier zweite oder dritte Plätze können sich als Erfolgsbilanz mehr als sehen lassen.

Schon am Samstagvormittag zeigten die beiden Jugendmariechen Leni Elling und Alina Brinkmann ihr Können, das mit einem 17. und 19. Platz in großer Konkurrenz gewürdigt wurde. Bei den Junioren am Nachmittag dann gleich zu Beginn der Disziplin ein Sprung auf das Siegertreppchen: das Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer bewiesen ihre Klasse und eroberten den zweiten Platz.Mit letzter Startnummer konnte die Juniorengarde dann die starke Disziplin der Garden würdig abschließen und den souveränen Turniersieg einfahren. Mit großer Beteiligung griffen die Roten Husaren mit ihren Junioren-Tanzmariechen ins Geschehen ein: Lisann Wiechers landete auf Platz 23, Nele Hagemann schob sich auf den 11. Platz vor, Luana Gressler eroberte Platz 3 und sorgte für ein erstes Aufhorchen. Mit enormem Leistungssprung und einer sehr überzeugenden Darbietung sicherte sich Alicia Rotermann den zweiten Platz. Ganz nach oben mit unglaublichen 469 Wertungspunkten zog es Linn-Sophie Endema mit einer leichtfüßigen Vorstellung mit klar gesetzten choreografischen Momenten. Der Jubel der mitgereisten Busladung Fans feierte das junge Ausnahmetalent der Roten Husaren bereits auf der Bühne. Gleicher Jubel bei der Siegerehrung, die das Siegerpodest mit Platz 1 bis 3 fest in Husaren-Hand sah.

Mit einem hauchdünnen Abstand von nur einem Wertungspunkt musste sich der Junioren-Schautanz geschlagen geben. Aktive, Trainer und Betreuer freuten sich aber dennoch unbändig über den eingefahrenen zweiten Platz und den Pokal für ihren Verein.

Der Sonntag gehörte der Altersklasse der über 15-Jährigen: hier präsentierten sich Samira Herrmanns und ihr Tanzpartner Artur Schweitzer überzeugend mit einem 4. Platz. Auch als Mariechen führte Samira am Nachmittag das Quartett der Husaren-Tanzmariechen an: ihr ausdrucksttarker Tanz wurde mit einem vierten Platz belohnt. Ihre Vereinskolleginnen Marie Engels (Platz 22), Luisa Welsch (Platz 16) und Hanna Ross (Platz 15) komplettierten das hohe Leistungsniveau des Neuenkirchener Tanzkorps auch im Solistenbereich.


Erfolgreicher Tag in Mühlheim für unsere Jugend.

Unsere Jugendgruppe fuhr heute ins verschneite Mühlheim und es hat sich gelohnt. Mit dem Turniersieg für beide Gruppentänze verabschiedet sich die Jugend in die Turnierpause.

Corinna & Moritz Platz 4.

Alina 10. und Leni 11 Platz.

Jugendgarde 1. Platz mit 417 Punkten

Schautanz 1. Platz mit 430 Punkten


Tag 2 der Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport für Altersklasse Ü15-Jährige

 
Drei Westfalenmwister-Titel für die Roten Husaren.
 

Weibliche Garde und Tanzmariechen Samira Herrmanns werden ihren Favoritenrollen gerecht


Westfalenmeisterschaften in Rheine: Nachdem am Samstag die Jugend und Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen eindrücklich vorgelegt hatten, wollten die Ü15-jährigen Vereinskollegen nicht nachstehen.

 
Seit Jahrzehnten ein Pflichttermin im Turnierkalender der Roten Husaren, die noch keine einzige Meisterschaft ihres Landesverbandes verpasst haben. Inzwischen tanzen schon die Kinder früherer Westfalenmeister, die Jugend- und Generationenarbeit der Roten Husaren funktiniert. So zum Beispiel im Falle des Tanzmariechens Hannah Roß. Ihre Großeltern im Verein aktiv, Mutter Karin und selbst Vater Jörg vor Jahren erfolgreiches Tanzmariechen und -paar, und nun tanzt sich Hanna als eines von vier Husaren-Tanzmariechen auf ihren ersten Westfalenmeisterschaften als „Große“ auf einen beachtenswerten fünften Platz in einer großen Konkurrenz. Ihre Kolleginnen Luisa Welsch, gebürtige Saarländerin zu Studienjahren in Münster, schaffte es mit ihrem Premierentanz nach langer Erkrankung bei den Roten Husaren auf Platz 6, Marie Engels, ein zuverlässiges und treues Eigengewächs der Husaren, positioniert sich auf Platz 7. Den Sprung ganz nach oben schafft mit einem akrobatisch-schwungvollen Tanz Samira Herrmanns mit Platz 1.
 
Sie musste schon am frühen Sonntagmorgen mit ihrem Tanzpartner Artur Schweizer die Fahne für Neuenkirchen hochhalten, was den Beiden mit einem 1. Platz als frischgebackene Westfalenmeister auch eindrücklich gelang.
 
Der neue Schautanz um einen dämonischen Kampf um nächtliche Träume hatte bereits eine Woche vorher auf dem Turnier in Hannover (wie berichteten) von choreografischen Feinarbeiten profitiert und konnte sich, von 45 Aktiven, der teilnehmerstärksten Formation des Turniers, präsentiert, auf den zweiten Platz hinter den Dauerkonkurrenten aus Harsewinkel vorschieben und den Titel „Vize-Westfalenmeister“ einheimsen.
 
Alle Augen richteten sich in der Disziplin „Weibliche Garden“ auf den Auftritt der Ü15-Garde der Roten Husaren, die als amtierender Deutscher Meister durch zugeloste frühe Startnummer vorlegen mussten. Noch vor einer Woche war ihnen durch kleinere Unsicherheiten die äußerst leistungsstarke Garde aus Harsewinkel bedrohlich nahe gekommen. Somit stand das erklärte Ziel der 30 Aktiven diesmal fest: für klare Verhältnisse sorgen. Schon beim Aufmarsch war die oft erlebte Souveränität den Mädchen anzumerken. Eine perfekte Ausstrahlung tat ihr Übriges, Konzentration auf kleinste Elemente einer detailversessenen Choreografie war sichtbar im Gesamteindruck eines Inbilds von Gardetanz. Erleichterter und stolzer Jubel von der Bühne kündigte gleichsam schon vom erhofften Erfolg der vielen Mühen: mit 482 Wertungspunkten, der Höchstwertung  des gesamten zweitägigen Turniers, nahm die Ausnahmegarde aus Neuenkirchen zum wiederholten Mal Siegerpokal und Westfalenmeistertitel im Empfang.
 
Der Erfolg hatte sich in Windes- oder Handyeile bis zum Sterntalermarkt auf dem Rathausplatz in Neuenkirchen herumgesprochen, wo die Zuhausgebliebenen Husaren weihnachtliche Schmankerl für die Vereinskasse zur Jugendförderung verkauften und zu berichten wussten, dass nicht mehr allzu viele Karten für die Gala-Veranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ am 13. Januar 2018 im Vorverkauf erhältlich sind. Schnell sein ist also angesagt: weiterer Vorverkauf mittwochs 16-18 Uhr im Vereinsheim „Jabot“, Auf der Lauge in Neuenkirchen. Es gibt dort neben Akrobaten, Entertainern, Musik und Humoristen schließlich frisch gebackene Westfalenmeister zu erleben!
 

Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen

Tanzsport der Jugend und Junioren in Rheine

Rote Husaren schneiden mit zwei Westfalenmeistertiteln, drei Vizemeistern und zwei dritten Plätzen prima ab.

Tageshöchstwertung für das Ausnahmetalent Linn Sophie Endema

Der Bummel über den Adventsmarkt musste für viele junge Tanzsportler und deren Familien auf Sonntag verschoben werden: der Samstag gehörte vom frühen Morgen bis in die Abendstunden dem karnevalistischen Tanzsport. Der Bund Deutscher Karneval und der Landesverband Westfalen riefen zur großen Westfalenmeisterschaft in die Sporthalle des Kopernikusgymnasiums nach Rheine.

Als der Verein mit den meisten Teilnehmern und der einzigen ununterbrochenen Teilnahme an den Westfalenmeisterschaften seit deren Gründung in den 70er Jahren am Start: das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen, dessen Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Florian Klausing bereits kurz nach Eröffnung des Turniers durch den Rheiner Bürgermeister Peter

Lüttmann den Titel „Vize-Westfalenmeister“ in der Tasche hatte.

Zum reinsten Wimpernschlagfinale geriet die Disziplin „Gardetanz“, das die drei Großen in der westfälischen Tanzszene aus Harsewinkel, Bocholt und eben Neuenkirchen unter sich ausmachten: mit jeweils einem winzigen Abstand von nur einem Wertungspunkt teilten sie sich die drei ersten Plätze in der Reihenfolge Harsewinkel – Bocholt – Neuenkirchen.


So sieht Freude aus: Junioren-Tanzmariechen Alicia Rotermann (Platz 2 und Qualifikation)

Die Husaren-Tanzmariechen Alina Brinkmann und Leni Elling platzierten sich mit einem 7. beziehungsweise 9. Platz gut im oberen Mittelfeld und hatten sichtbar an ihrer Leistung gefeilt.

Mit ihrem Schautanz „Ene-mene-Miste“ brachten die Roten Husaren eine ausgeflippte Affenbande auf die Bühne, die sich mit einem ausdrucksstarken Tanz wiederum hinter Bocholt und Harsewinkel einen 3. Platz ertanzen konnte und für die gesamten Meisterschaften programmatisch die weiteren Teilnehmer aus dem Verbandsgebiet, ob aus Rheine und Umgebung, Münster oder dem Sauerland mit zweistelligem Punktabstand deutlich auf die Plätze verwies.

Der Turnierstart der Husaren-Junioren war durch eine

Krankheitswelle bis zur letzten Minute bedroht. Neun grippegeschwächte Aktive konnten am Ende für den aufwändigen Erdmännchen-Schautanz nicht ersetzt werden, und das Tanzkorps musste notgedrungen seine Teilnahme in dieser Disziplin absagen. Auch in der Garde war der Ausfall trotz kurzfristiger Umstellung der ausgefeilten Choreografie schmerzlich sichtbar. Angstvoll sahen Trainer und Schlachtenbummler dem Auftritt vor den kritischen Augen der sieben Juroren aus ganz Deutschland entgegen. Die verbliebenen Aktiven legten sich jedoch derart ins Zeug und versuchten durch einen konzentrieren Tanz, den Anschluss an die Spitze zu halten. Dies wurde honoriert und bescherte den jubelnden Husaren am Ende sogar den Vize-Westfalenmeistertitel.

Josefine Elling und Louis Krömer hielten als Junioren-Tanzpaar ebenso die Fahne für Neuenkirchen hoch und errangen mit einem gereiften Tanz in Ausführung und choreografischen Elementen den Titel des Westfalenmeisters.

Üblicherweise tritt das Tanzkorps aus Neuenkirchen bei den Tanzmariechen beinahe in Gardestärke an. Diesmal mussten jedoch auch hier zwei Starterinnen krankheitsbedingt zu Hause bleiben. Die verbliebenen fünf Husaren-Mariechen gereichten mit ihrer Leistung ihrem Verein und Heimatort zur Ehre: Lisann Wiechers gelang mit einem 9. Platz der Sprung unter die Top Ten. Finja Raußen mit Platz 7 und Newcomerin Nele Hagemann auf Platz 6 verschafften sich Achtung im stärksten Teilnehmerfeld des Tages. Der erste ganz große Wurf gelang am späten Turniernachmittag dann Alicia Rotermann: sie wollte es mit enormem Leistungswillen endlich wissen. Ihre sichere Ausführung, Eleganz und ein bezauberndes Lächeln verschafften ihr am Ende als frischgebackene Vize-Westfalenmeisterin sogar noch die Qualifikation für das Halbfinale 2018 in Aachen.

Spannung pur und ein mucksmäuschenstilles Publikum erwartete in der Disziplin dann noch den Auftritt von Linn Sophie Endema, die vor einigen Wochen auf heimatlichem Turnier mit einem grandiosen Ergebnis für ein Aufhorchen in der Tanzszene gesorgt hatte und auf eine Wiederholung des Erfolgs hoffte. Ihr Traum sollte sich erfüllen: die ungeahnte Leichtigkeit in der Ausführung selbst schwierigster Akrobatikelemente, die exakte Umsetzung musikalischer Akzente bahnten dem Ausnahmetalent aus der Solistenschmiede von Jana und Ebru Pruß den Weg zum Turniersieg mit der Tageshöchstwertung und den Meistertitel Westfalens.

Mit bemerkenswerten Erfolgen als Lohn für die professionelle Trainingsarbeit konnte das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen stolz und in seiner Ausnahmestellung in Westfalen bestätigt den diesmal ausnahmsweise kurzen Heimweg antreten um am Sonntag, Tag 2 der Westfalenmeisterschaften 2017, der Altersklasse der Ü15-Jährigen die Daumen zu drücken.

…Bericht Ü15 folgt

 


Einen ganzen Abend bester Unterhaltung verspricht das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen wieder bei seiner alljährlichen Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ am Samstag, 13. Januar 2018.

In die bunte Welt der Schautänze, die Akkuratesse der Gardemärsche und die Akrobatik von Tanzmariechen und Paaren entführt der Gastgeber – von den 5-jährigen Minis bis zu den Ü15-jährigem amtierenden Deutschen Meistern – selbst seine Besucher. Für musikalischen Genuss sorgt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen. Weitere Programmhöhepunkte liefern Gastauftritte überregional bekannter Künstler. So zum Beispiel Philip Dammer, der mit kessen Sprüchen ebenso sein Publikum mitreißt wie mit waghalsiger Jonglage auf dem Einrad.

Kartenerwerb jeweils mittwochs 16-17 Uhr im Vereinsheim „Jabot“, Auf der Lauge: Preis 17 Euro für nummerierte Tischplätze.

 


Spannender Wettkampf in Hannover

Rote Husaren gelingen auf dem Turnier in Niedersachsen Erfolge: Ü15-Garde und Tanzmariechen Samira Herrmanns als Sieger

„Immer am Ball bleiben“ – so die Motivation des mehrfachen Deutschen Meisters im karnevalistischen Tanzsports, des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen, für immer weitere Turnierbesuche.

Diesmal galt es für die Altersklasse der Ü15-Jährigen, auf dem bundesoffenen Qualifikationsturnier in Hannover zu zeigen, welch Ausnahmestellung das Tanzkorps im bundesweiten Klassement einnimmt.

In ihrer Paradedisziplin, den Weiblichen Tanzgarden, liefen die üblichen vorbereitenden Rituale reibungslos ab: halb-nächtliche Busanreise, Schminken, Aufwärmen, Uniformprobe. In der Passkontrolle unmittelbar vor Aufmarsch dann ein Bruch der punktgenauen Startvorbereitung: wegen eines sich lösenden Scheinwerfers unmittelbar über der Bühne Turnierunterbrechung durch den zuständigen Obmann, Dauer unbekannt. Warm halten, Muskeln gedehnt halten. Keine leichte Übung in einer eher kühlen Messehalle. Auch die Psyche der 29 Aktiven war gefordert: konzentriert bleiben. Als es nach rund 20 Minuten weitergehen konnte, war schon beim Aufmarsch sichtbar, welche Grundlage für den Erfolg punktgenaue Vorbereitung in dem Leistungssport Karnevalstanz legt. In der Ausführung ihres anspruchsvollen Tanzes fehlte kurzfristig die gewohnte Souveränität, doch gelang es den Husarinnen, ihre Reserven aufzubieten und am Ende den extrem stark vorlegenden Konkurrenten aus Baunatal und Harsewinkel auf die Plätze zu verweisen und den Turniersieg davon zu tragen.

Nach kurzer Erholungspause rief die Einmarschmusik die drei Neuenkirchener Tanzmariechen an den Start: Marie Engels gelang es nach einer kurzen Schrecksekunde durch einen Schrittfehler am Ende doch, sich auf einen überzeugenden 10. Platz in einem riesigen Starterfeld von 44 Konkurrentinnen zu tanzen. Ihre Kollegin Hannah Roß legte noch ein Schippchen drauf und verschaffte sich mit einem sehr überzeugend präsentierten Tanz und einer eindrücklichen Choreografie auf dem 9. Platz Achtung. Der Sprung ganz nach vorne gelang am Ende Samira Herrmanns, die mit herausragender Leichtigkeit und sportlicher Eleganz das hochkarätige Starterfeld mit Platz 1 dominierte.

Einige choreografische Änderungen hatte der Schautanz um einen dämonischen Kampf um nächtliche Träume erfahren. Erleichtert und in ihrer Professionalität bestätigt, freute sich das Trainerteam am Ende mit den Aktiven und den Schlachtenbummlern über die Saisonhöchstwertung und einen hervorragenden dritten Platz.

Weiter am Ball bleiben werden die Roten Husaren nun schon wieder am kommenden Wochenende auf den großen Westfalenmeisterschaften, die in der Nachbarstadt Rheine ausgetragen werden und zu der alle kleinen und großen Husaren-Tänzer antreten um die Farben Neuenkirchens erfolgreich zu vertreten. Daumen drücken ist einmal mehr angesagt.


Doppelaufgabe als Ausrichter und Starter hervorragend gemeistert

Rote Husaren mehrfache Gewinner auf dem selbst ausgerichteten Qualifikationsturnier mit Startern aus dem gesamten Bundesgebiet

Zwei Großkampftage hatten die Rote Husaren Neuenkirchen am vergangenen Wochenende in der Dreifachsporthalle am Westfalenring hinter sich gebracht : das Tanzkorps war in einer Doppelrolle gefordert – als Ausrichter mit Vollversorgung der 30 teilnehmenden Vereine von Einweisung der Busse bis hin zur Verpflegung Hunderter Aktiver und Schlachtenbummler. Und auch als Starter, wollten die kleinen und großen Husaren doch als Lokalmatadoren ihrer Heimatgemeinde Ehre machen.

Bürgermeister Franz Möllering als Schirmherrn freute bei der Eröffnung das Tanzsportevent sichtlich, mit dem die Roten Husaren inzwischen zum neunten Mal Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, von Kurhessen bis Thüringen, nach Neuenkirchen holen.

Der Samstag brachte dann als Lohn für die Mühen auch gleich die ersten Erfolge für die Roten Husaren: so gelang dem Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing mit einem ersten Platz die Qualifikation für das Halbfinale Nord 2018 im Eurogress zu Aachen. Die Jugendgarde legte entsprechend motiviert und mit einem immer überzeugender präsentierten Tanz nach und wurde mit einem ersten Platz und deutlichem Abstand zu den langjährigen leistungsstarken Dauerkonkurrenten aus Baunatal von der bis aus dem Schwarzwald und Hof angereisten Jury des Bundes Deutscher Karneval belohnt. Bei den Schautänzen drehten die Baunataler dann den Spieß und die Platzierung um: Platz 2 für die wild gewordenen Affen aus Neuenkirchen. Die Husaren-Tanzmariechen Leni Elling und Alina Brinkmann schlugen sich wacker und erreichten neunte und 13. Plätze in einem großen Starterfeld.

 

Nach der Siegerehrung gerade mal eine Dreiviertelstunde Mittagspause mit einem Run auf die Verpflegungsstände, die vom Küchtenteam um Gerlind Volkert und Christian Weindinger mit wohltuend mehr als dem klassischen „Turnierfood“ aus Currywurst und Pommes ausgestattet wurden. Überhaupt prägte das Turnier ein Händchen für Kleinigkeiten und Überraschungen für Sportler und Besucher, sei es die Crêpe-Station oder der kostenlos gereiche Traubenzucker kurz vor dem Start.

Nahtlos weiter in den Erfolgen bei immer höheren Anforderungen im sportlichen Bereich ging es für die Junioren am Samstagnachmittag: hier fuhren Josefine Elling und Louis Krömer als Tanzpaar gleich mit deutlichem Abstand den Turniersieg ein. Geradezu knisternd die Spannung dann bei den Juniorengarden, hieß es dich auch hier für die Neuenkirchener wieder, mindestens in einen Zweikampf mit der favorisierten Garde aus Baunatal einzutreten. Der Dauerkonkurrent, mehrfacher Deutscher Meister, legte dann auch trotz Startnummer 1 gewohnt stark vor. Auch den Garden aus Schwerfen im Rheinland und Rheine, die mir der teilnehmerstärksten Gruppe angetreten waren, war ein Leistungssprung nach oben zu attestieren. Am Ende gelang es den 19 Mädchen aus Neuenkirchen, die Anspannung abzulegen und alle Reserven zu mobilisieren: konzentriert und ausdrucksstark setzten sie die anspruchsvolle Choreografie um. Erlösend dann die Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Turniersprecher Stefan Mohr: mit 13 Punkten Vorsprung Platz 1 für die Junioren der Roten Husaren. Geradezu eine Wiederholung des Vormittags dann aber auch wieder bei den Junioren-Schautänzen: Neuenkirchens Erdmännchen eröffnen durch zugeloste Startnummer 1 die Disziplin mit einem lebendig vorgetragenen Tanz, der sich am Ende der Carnevalsgemeinschaft Baunatal geschlagen geben muss. Sportlich-heiter nehmen es die Trainerteams, bei der gegenseitigen Gratulation.

Mit sage und schreibe sieben Tanzmariechen dominierten die Roten Husaren das Feld von 33 Meldungen. Lisann Wiechers erreichte bei sichtbar positiver Entwicklung am Ende Platz 18. Ihre Teamkolleginnen Finja Raußen und die eine besonders kontinuierliche gute Leistung zeigende Alicia Rotermann sicherten sich die Plätze 14 und 6. Mit ihrer Premiere als Tanzmariechen gelang Nele Hagemann ein vielversprechender Einstieg mit einem achten Platz. Den Geschwistern Juli Marie und Luana Kristin Greßler gelang dann sogar der Sprung aufs Siegertreppchen: Juli Marie sicherte sich den zweiten Platz, Luana Kristins dritter Platz wurde durch die damit verbundene Qualifikation für das Halbfinale noch gekrönt. Auf Linn Sophie Endema richteten sich die größten Hoffnungen: sie hatte durch einen Überraschungserfolg mit zwei Turniersiegen in Attendorn und Baunatal einen furiosen Einstieg in die Kampagne 2017/18 geschafft und in der Szene für ein Aufhorchen gesorgt. Auf heimatlicher Bühne gelang dem jungen Talent dann, mit einer leichtfüßigen und äußerst präzisen Darbietung noch ein deutliches Schippchen draufzulegen: 464 Punkte bedeuteten den Turniersieg und sicherten Linn Sophie am Ende auch den Wanderpokal für die Tageshöchstwertung.

Der Sonntag bedeutete für alle Ü15-Jährigen, ihr Können als Solist und in den Gruppentänzen zu zeigen. Bei den Tanzpaaren gleich wieder eine Premiere der Roten Husaren am Start: Samira Herrmanns und Artur Schweizer gaben mit einem ersten Platz und der Qualifikation einen vielbeachteten Einstand. Als Tanzmariechen musste sich Samira Herrmanns nach einem sehr akrobatischen Tanz mit sicher ausgeführter Choreografie nur einem Mariechen aus Aachen geschlagen geben und wurde mit dem errungenen Ticket für das Halbfinale in ihrem Leistungspotenzial bestätigt. Hannah Roß gelang es, sich in ihrer ersten Turniersaison gleich auf Platz 8 vorzuschieben, Platz 13 hieß es am Ende für Marie Engels, die eine kurze Schrecksekunde nervenstark meisterte.

Bei den Schautänzen setze einmal mehr die Erfolgstruppe aus Baunatal die Messlatte mit einem 1. Platz hoch, der sich der Husaren-Schautanz „Nachts, wenn du träumst…“ nur nähern konnte und dennoch mit einem 2. Platz aus dem Rennen ging.

Anders dann in der Paradedisziplin „Weibliche Garden“, in der die Erwartungen an den mehrfachen und amtierenden Deutschen Meister, die Aktivengarde der Roten Husaren, extrem hoch waren. Auch hier legte Baunatal mit 468 Punkten stark vor. Die Stadtgarde Rheine musste sich mit einer überzeugenden Leistung hauchdünn um die Streichwertung der Stadtgarde Hamm im Wettstreit um die Qualifikation geschlagen geben. Beim Aufruf der Neuenkirchener Garde war dann die Halle bis zum letzten Platz gefüllt, alle Augen auf die 130 Quadratmeter Bühne gerichtet. Die gespannten Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden: 29 Aktive lieferten das Inbild eines Gardetanzes ab. Wie mit dem Lineal gezogene Reihen, mit exzellenter Körperbeherrschung präsentierte Akrobatikelemente – kein Wunder, dass die Jurywertung die Leistung der meisterlichen Gruppe mit der Tageshöchstwertung von 482 Punkten honorierte, was die Fans zu unüberhörbaren Begeisterungsstürmen hinriss.

Diese super Erfolgsstimmung wird bei allen Beteiligten dieses Turniers anhalten und die Aktiven zu ihrem nächsten Leistungstest am 26. November auf dem Turnier in Hannover und zur Westfalenmeisterschaft am 02./03.12.2017 in Rheine begleiten. Und auch die Nicht-Tänzer, die vielen Helfer bei Auf- und Abbau und in der Küche, haben schon wieder Lust auf das 10. Bundesoffene Qualifikationsturnier der Roten Husaren 2018.

 


 Höchstleistung in Baunatal 

Rote Husaren setzen Erfolgssträhne fort: Turniersiege für Tanzmariechen Linn Endema und die Ü15-Garde, Qualifikation für den neuen Schautanz
 
Die Stunde des Karnevals hat laut Kalender noch gar nicht geschlagen, da läuft die Turniersaison im Karnevalistischen Tanzsport mit ihren insgesamt über 40 Turnieren bis zur Deutschen Meisterschaft im März 2018 schon auf Hochtouren. Nicht nur dabei, sondern mit furiosen Erfolgen vorne dran, das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. 
 
Quer durch Deutschland reist der erfolgreiche Verein aus Neuenkirchen um sich auf Turnieren mit den anderen Größen des Tanzsports zu messen. Am vergangenen Wochenende galt es, in der großen Rundsporthalle in Baunatal zu punkten. Dieses Turnier wird in der Szene jedes Jahr als „kleine Deutsche Meisterschaft“ bezeichnet, geben sich doch in der Mitte Deutschlands die renommiertesten Tanzsportvereine ein Stelldichein.
 
Am Samstag trat das Neuenkirchener Tanzkorps mit seinen Junioren-Tanzmariechen an. In einem vollbesetzten Feld von 44 Starterinnen konnten sich Lisann Wiechers (Platz 25),  Finja Raußen (17.) und Alicia Rotermann (7.) bereits behaupten. Mit der zugelosten vorletzten Startnummer musste Linn Sophie Endema über drei Stunden angespannt warten und die Konkurrentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet mit hohen Wertungen vorlegen sehen. Am Ende gelang es ihr dann aber nervenstark, ausdruckssicher und mit Präzision auf den Punkt genau ihre tänzerischen und akrobatischen Elemente überzeugend vorzutragen, was mit einem überdeutlichen Punktabstand und der Tageshöchstwertung Platz 1 bedeutete. 
 
Am Sonntag schickten die Roten Husaren dann ihr Aushängeschild, die Ü15-Garde, erstmals in der Saison an den Start. Als amtierender Deutscher Meister hingen die Erwartungen hoch. Dabei war die Garde durch zehn aufgerückte Junioren des Vorjahres deutlich verjüngt, deren Integration in das Leistungsteam gelang  jedoch völlig. Die Sturmwarnung am Sonntag  bescherte den 50 Aktiven, Trainern und Betreuern um 3 Uhr einen frühen Start mit dem Bus Richtung Kurhessen. Dort angekommen, war der Start durch mehrere kurzfristige Absagen anderer Vereine auch noch vorverlegt. Somit musste jeder Handgriff bei der Vorbereitung mit Uniform, Hut, Perücke sitzen, war effektives Aufwärmen und Dehnen gefordert. Hier zeigte sich einmal mehr die Professionalität des Vereins und die Garde konnte mit ihren 28 Aktiven überzeugend ihr Leistungspotenzial abrufen und mit Startnummer zwei den Hauptkonkurrenten aus Nürnberg und Baunatal die Messlatte mit 479 Punkten hoch legen. Wie für Linn Endema, das erfolgreiche Mariechen am Vortag, hieß es nach der tadellosen Einstandsleistung der Garde auf die Tänze und Wertungen der Konkurrenz warten. Deren Auftritte waren stark und überzeugend, reichten aber mit mehr als deutlichem Abstand von elf Punkten nicht an die Leistung der Neuenkirchener heran, die ihren Turniersieg mit Fans und Schlachtenbummlern lautstark feierten.
 
Am Nachmittag die Stunde der drei Husaren-Tanzmariechen. Von ihrer Gruppenleistung beflügelt, schafften sie einen sehr guten Saisoneinstand: Marie Engels erreichte Platz 18, Hanna Roß zog um einen Platz vorbei und Samira Herrmanns, ein Neuzugang aus Aachen, landete auf Platz 5.
Der Tag der gelungenen Premieren wurde durch den brandneuen Schautanz „Nachts, wenn du träumst“ komplettiert: mit einem bereits überzeugenden Platz 3 konnten sich die Husaren hier bei ihrem ersten Start gleich die begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord sichern.
 
Nun heißt es für die kleinen und großen Husaren weiter trainieren, ruft doch am 11. und 12. November das 9. bundesoffene Qualifikationsturnier in der heimischen Dreifachsporthalle in Neuenkirchen. Dort werden die Roten Husaren wieder auf einige bekannte Konkurrenten aus ganz Deutschland treffen und wollen sich als Ausrichter und Starter wie jedes Jahr nicht lumpen lassen.

Junioren der Roten Husaren wiederholen Turniererfolg
Tanzmariechen Juli Marie Greßler strahlende Turniersiegerin

Letzte Woche holten sich die neun- bis vierzehnjährigen Junioren zusammen mit der Husaren-Jugend bei ihrem Saisondebüt auf dem Turnier im sauerländischen Attendorn schon die wichtigsten Qualifikationen für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft mit zahlreichen Top-Platzierungen.

Nur eine Woche und zwei abendliche Trainingseinheiten im Vereinsheim später rief schon wieder eine Leistungsprüfungen auf dem vollbesetzten bundesoffenen Qualifikationsturnier in Rennerod im Westerwald.

Und wieder gelang es den Aktiven des Neuenkirchener Tanzkorps, in einem Feld hochkarätiger Starter aus ganz Deutschland vorne mitzumischen und ihre Klasse einmal mehr bestätigt zu bekommen.

Dabei waren die Umstände gar nicht optimal: wegen schulischer Veranstaltungen könnten nicht alle Aktiven antreten und mussten die Reihen umgestellt und zusammengerückt werden. Vor Ort fiel den Neuenkirchenern dann durch kurzfristige Absagen Anderer die Startnummer 1 zu, auf deren verfrühten Start es sich eiligst vorzubereiten galt. Einige Patzer kosteten wertvolle Punkte, aber dennoch mussten sich die Husaren-Junioren am Ende nur um wenige Punkte geschlagen geben und erreichten einen stolzen zweiten Platz.

Im gerade mal vor zwei Wochen mit aufwändigen Kostümen und Choreografie halbwegs fertig gewordenen neuen Schautanz ein ähnlicher Effekt: hier waren in Attendorn die Hoffnungen durch eine eher verhaltene Punktzahl noch gedämpft worden und mussten sich die Neuenkirchener Erdmännchen nun in Rennerod hauchdünn um nur zwei Punkte einem süddeutschen Konkurrenten mit einem routiniert im zweiten Jahr vorgetragenen Tanz geschlagen geben. Dabei sorgte aber die immense Steigerung von vierzehn Wertungspunkten innerhalb von nur einer Woche für Genugtuung und Freude bei Aktiven, Trainern und Fans und bestätigte das Potenzial des Tanzes.

Voll ihr Potenzial ausschöpfend die Tanzmariechen der Roten Husaren: ein fünfblätttriges Kleeblatt unter 41 Konkurrentinnen am Start. Lisann Wiechers erreichte am Ende einen 23. und Finja Raußen einen 13. Platz. Das erste Aufhorchen gelang Alicia Rotermann, die sich mit einem ausdrucksstarken Tanz auf Platz fünf schob. Luana Kristin Greßler schaffte gar den Sprung auf das Siegerpodest mit einem begeisternden dritten Platz. Hart umkämpft Platz eins: hier vermochte Juli Marie Greßler in einem Wimpernschlagfinale auf den Punkt exakt und überzeugend die anspruchsvolle Choreografie umzusetzen und wurde am Ende mit dem deutlichen Turniersieg, der Tageshöchstwertung und der erträumten Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften im März 2018 im Eurogress Aachen belohnt und von einer ganzen Busladung mitgereister treuer Fans unüberhörbar bejubelt.

 

 

 

 


Rote Husaren Neuenkirchen starten furios in die Turniersaison

Als ginge es für die Jugend und die Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen zum Schützenfest ins Sauerland, so fühlte sich der Auftakt in die Turniersaison 2017/18 am vergangenen Samstag in der Stadthalle Attendorn an. Ein tänzerisches Schützenfest, dessen Bilanz sechs Qualifikationen und acht Plätze auf dem Siegerpodest brachte. Dabei waren die Roten Husaren mit insgesamt 13 Starts der teilnehmerstärkste der angetretenen 50 Vereine mit über 100 Starts.

Jeder Tanz ein Treffer, war man geneigt zu glauben. Gezielt wurde von den Tanzpaaren, Mariechen, Garden und Schautanzgruppen des Neuenkirchener Tanzkorps vor allem auf die begehrten Qualifikationen für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft im Februar 2018 in Aachen. Diese früh in der Turniersaison schon zu erringen, sollte den Aktiven den Druck für die weiteren Leistungsprüfungen abnehmen, so der Plan des Trainer- und Betreuerteams. Schwierig genug: schließlich waren Kostüme gerade noch rechtzeitig fertig geworden, waren Choreografien noch weit von routinierter Praxis entfernt, ja war es für viele besonders junge Aktive der erste Auftritt auf einer Turnierbühne überhaupt.

Die konsequente Jugendarbeit des Ausnahme-Tanzkorps zeigte sich einmal mehr erfolgreich. Die Integration neuer und unerfahrener Aktiver in die erprobten Turnierformationen gelang ebenso wie der beinahe unmerkliche Übergang in die nächste höhere Altersklasse.

Das Jugend-Tanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing als Eisbrecher des Turniertages traf bei aller Aufregung auch noch die Tücke der Technik. Wegen eines Ausfalls der Musikanlage des Turnierausrichters konnte das junge Tanzpaar erst im dritten Anlauf sein Können zeigen. Wie schnell waren die Tränen der Anspannung dann aber getrocknet als der Tanz mit einem dritten Platz belohnt wurde.

Ein fliegender Wechsel brachte die Jugendgarde auf die Bühne: auch hier das Leistungspotenzial der jungen Truppe bei deren erstem Auftritt deutlich sichtbar, was am Ende mit deutlichem Vorsprung von 23 Punkten auf den Zweitplatzierten Platz 1 und Qualifikation für das Halbfinale bedeutete.

Leni Ellling vertrat die Neuenkirchener Farben bei den Jugend-Tanzmariechen und tat dies achtbar mit einem zwölften Platz.

Die wohl größte Anspannung ging dem Schautanz voraus: würde dieser neue Tanz um eine aufgeregte Affenbande den erhofften Erfolg bringen? Er tat es und konnte die aus dem gesamten Bundesgebiet angereiste Jury überzeugen und mit einem ersten Platz samt Fahrkarte Nummer zwei zum Halbfinale die Erfolgsserie der Jugend komplettieren.

Entsprechend erleichtert und begeistert zeigte sich denn auch Ramona Möllers, 2. Vorsitzende der Roten Husaren und eine der Jugend-Trainerinnen: „Die Trainingsarbeit hat sich gelohnt und unsere Kinder sind einfach spitze!“

An die Spitze strebten am Samstagnachmittag auch die Husaren-Junioren.

Gleich zu Beginn zeigte das neu formierte Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer einen prima Einstand mit einem zweiten Platz. Groß die Freude über die damit verbundene Qualifikation, die die Erstplatzierten bereits in der Tasche hatten.

Mit vielen gerade aus der Jugend in die Altersklasse der Neun- bis Vierzehnjährigen aufgerückten Tänzerinnen gelang es der Juniorengarde, einen eindrücklichen Marschtanz zu präsentieren, der sich auf den ersten Platz schob und eine weitere Qualifikation bedeutete.

Mit sage und schreibe sechs Starterinnen aus dem Stall der Solistentrainerinnen Ebru und Jana Pruß bereicherte das Tanzkorps nicht nur die Disziplin „Tanzmariechen“, sondern dominierte diese: Lisann Wiechers landete mit ihrem ersten Mariechentanz auf Platz 23, Finja Raußen, Alicia Rotermann und Luana Kristin Greßler schoben sich auf die Plätze elf, sechs und vier vor und Juli Marie Greßler gelang gar der Sprung auf das Siegerpodest mit einem dritten Platz. Ihre formidable Leistung auf den Punkt genau abrufen konnte schließlich Linn Sophie Endema, die mit der Tageshöchstwertung von 451 Punkten und dem Turniersieg samt Qualifikation 40 teils favorisierte Konkurrentinnen auf die Ränge verweisen konnte.

Wie schon bei der Jugend galt auch bei den Junioren ihrem neuen Schautanz die größte Ungewissheit. Gewohnt aufwändig kostümiert und mit Requisiten ausgestaltet präsentierten die Akteure ihre gerade fertig gewordene Wüsten-Geschichte bereits auf einem Niveau, das trotz fehlender Routine erfolgsversprechend ist und mit einem 1. Platz und dem Ticket nach Aachen honoriert wurde.

Auch das Trainerteam der Junioren ließ auf der nächtlichen Heimfahrt seine überaus erfolgreichen Akteure hoch leben.

Nun wird sich keine Verschnaufpause gegönnt und statt dessen in den Trainings weiter gefeilt und perfektioniert. Die nächsten Turniere warten: am kommenden Wochenende bereits für die Junioren ein Leistungstest im Westerwald und für das gesamte Tanzkorps das eigene Walter Heggelmann-Turnier am 11./12. November in der Dreifachturnhalle am Westfalenring in Neuenkirchen.

 


Fotos: Stefan Klausing


Fotos: Markus Gehring


 

DEUTSCHER MEISTER 2017

485 PUNKTE…!!

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Erste Ergebnisse aus Oberhausen!

Unsere Jugend hat es geschafft.
Und wir sind unsagbar stolz.
Ob das Tanzpaar, die Jugend Garde oder der Schautanz.
Wir haben 3 wunderschöne Tänze gesehen.
Ihr habt mit den Scheinwerfern um die Wette gestrahlt und unseren Verein mehr als bestens präsentiert…

Die Platzierungen unserer Jüngsten:
Louis & Lisann
Platz 4 mit 407 Pkt
– leider ganz knapp zum Treppchenplatz
– das habt ihr 2 super gemacht

Jugend Garde
Platz 7 mit 416
– auch ihr habt einen tollen Tanz abgeliefert!

Jugend Schau
Platz 8 mit 423
– unsere Marienkäfer… das letzte mal auf der Turnierbühne mit dem Tanz.
Wir sind sehr zufrieden mit euch und haben es sehr genossen euch noch einmal sehen zu dürfen.

 Unsere Wölfe haben es mit sage und schreibe 451 Punkten auf’s Treppchen geschafft.
Sie sind 3. der Deutschen Meisterschaft!!!
Ein unbeschreibliches Gefühl!
Von ganzem Herzen herzlichen Glückwunsch ihr Lieben.
Auch im Gardetanz haben unsere Junioren einen grandiosen 4. Platz belegt.
Mit 441 Punkten ließen sie den Rest der Konkurrenz hinter sich und können mit dieser Platzierung super zufrieden sein.Unsere 3 Mariechen zeigten heute ihre Bestleistung und sicherten sich damit folgende Plätze:
Linn Platz 5 mit stolzen 444 Punkten
Juli Platz 10 mit 435 Punkten
Luana Platz 11 mit 433 Punkten