Neues

Es geht wieder los: Rote Husaren legen grandiosen Einstieg in die Turniersession hin
Erste und zweite Plätze und die erste Qualifikation für das Halbfinale

„Der frühe Vogel…“ – so scheint das Motto der Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen gewesen zu sein, die am vergangenen Wochenende auf einem der frühesten und größten Turniere der Saison 2018/19 starteten. Und die Rechnung ist aufgegangen: deutlich sichtbare Leistungssteigerungen vor allem bei den Solisten, Sieg und Qualifikation für das Tanzpaar, Vizemeister-Titel für Garde und den Schautanz und ein absoluter Ausnahmeerfolg für Tanzmariechen Linn Endema, die amtierende Deutsche Meisterin.
Ab nach Kassel, im Falle der großen Juniorengruppe samt Fan-Anhang und Trainer- und Betreuerstab immerhin per dreieinhalbstündiger Busfahrt am Samstagmorgen. Bus ausladen, Umziehräume beziehen, Uniform, Schminke, Perücke, Aufwärmen und Dehnen, weite Wege durch eine große Halle eines zahlen- und qualitätsmäßig hochbesetzten Turniers – alles auch nach der langen Sommerpause gewohnte Routine und alles in perfekter Organisation. Dagegen aber die Aufregung in den Gesichtern der Aktiven und Trainer, ob denn die neu einstudierten Tänze auch den Anforderungen der Wertungsrichter genügen können.
Josefine Elling und Louis Krömer mussten als Erste in der Disziplin „Tanzpaare“ die Neuenkirchener Fahnen hochhalten und sorgten nach einem immer sicherer werdenden und konzentriert dargebotenen Tanz für die ersten Begeisterungsstürme des Fanblocks: mit 418 Punkten und deutlichem Vorsprung auf die Zweitplatzierten holten sich die Beiden den 1. Platz und die heiß begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal.
Mit der ersten Vorführung ihres brandneuen Gardetanzes gingen die 18 Husaren-Junioren im Anschluss auf die Bühne: die Aufregung forderte ihren Tribut, aber das grundsätzliche Potenzial eines choreografisch sehr ausgereiften Tanzes konnte die sieben Juroren aus ganz Deutschland überzeugen und so konnte sich die Garde einen hervorragenden 2. Platz in einem engen Starterfeld sichern. Für die weiteren Turniere ist hier noch viel zu erwarten!
Auch beim Schautanz legten sich die Husaren als „Erdmännchen“ mit der zahlenmäßig stärksten Gruppe des Turniertages in ihrem quirligen Tanz voller begeisternder Effekte und überzeugender Mimik und Gestik mächtig ins Zeug und holten mit nur einem Punkt Abstand zum Erstplatzierten den Vizemeister-Titel.
Das größte und herausforderndste Starterfeld bot die Disziplin „Tanzmariechen“ auf: hier galt es für die vier Husaren-Mariechen in einer Konkurrenz von sage und schreibe 60 gemeldeten Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet zu bestehen. Dies gelang bereits Nele Hagemann und Lisann Wiechers, die mit sehr überzeugender Körperbeherrschung und Akrobatik einen 9. und 7. Platz erobern konnten und das sehr ambitionierte Ziel, unter die ersten Zehn zu gelangen, mit ihren ausdrucksstarken Darbietungen erfüllen konnten. Ein besonderer Hingucker war Finja Raußen, die nach enormem Trainingsfleiß und in brandneuer Uniform konzentriert und doch gelöst eine mehr als deutliche Leistungssteigerung auf die 129 Quadratmeter Bühnenfläche brachte und dafür mit dem 4. Platz belohnt wurde.
Alle Erwartungen des Tages waren auf eine Teilnehmerin gerichtet: Linn Endema, die als amtierende Deutsche Meisterin ihr Können erneut unter Beweis stellen sollte. Die aus der Altersgruppe Jugend hoch gerückte Deutsche Meisterin aus Süddeutschland legte mit einer Vereinskollegin hohe Punktzahlen vor. Linn Endema konnte dies eindrücklich toppen: in Ausdruck und Ausführung begeisternd, die Schritte und Schwierigkeiten als Akzente in einer ausgefeilten Choreografie sicher gesetzt, leicht und souverän setzte sich das Ausnahmetalent der Roten Husaren mit der Tageshöchstwertung an die Spitze und wurde als Meisterin von der vollbesetzten Halle bejubelt.

Galerie:

 


EMPFANG BEI UNSEREM BÜRGERMEISTER

Eine Woche nach unserem erfolgreichen Wochenende können wir es immer noch nicht in Worte fassen…
Es war die erfolgreichste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte!

2x DEUTSCHER MEISTER (Linn & Ü15 Garde)

1X TRITZEMEISTER (Jugend Schautanz)

2X Platz 4 (Luana & Junioren Garde)

1x Platz 7 (Jugend Garde)

2x Platz 8 ( Junioren Schau & Samira)

1x Platz 9 ( Fine & Louis)

1x Platz 12 (Ü15 Schautanz)

2x Platz 14 (Alicia & Samira/ Artur)

Nicht nur wir sind unglaublich stolz auf all unsere Tänzerinnen & Tänzer, sondern auch die Gemeinde.
Aus diesem Grund hat uns gestern der Bürgermeister persönlich im Rathaus empfangen um unter anderem die Deutschen Meister in das goldene Buch eintragen zu lassen. Mit tollen Worten und einen sehr schönen gerichteten Sektempfang wurde die komplette Husaren Familie herzlich empfangen.
Wir fühlen uns geehrt und sind mehr als dankbar über diese Unterstützung!!!

Danach führte uns der Spielmannszug Sutrum Harum zu unserem Vereinsheim „Jabot“, wo wir mit Leuchtraketen und tosendem Beifall empfangen wurden.

Es war mal wieder ein wunderschöner Tag. Den Empfang im Rathaus haben wir dann feierlich ausklingen lassen.
Noch einmal ein riesen Dankeschön für den ganzen Aufwand, für den tollen Tag und nicht zu vergessen für die leckeren Berliner von der Bäckerei und Conditorei Triffterer.


Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte:

Rote Husaren kehren mit zwei Deutschen Meister-Titeln und einem Dritten Platz von der Deutschen Meisterschaft in Halle zurück

10. und 11. März 2018 – Messehallen in Halle an der Saale: vor über 8000 Zuschauern erzielt das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen auf den 47. Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport sein bestes Ergebnis in der v50-jährigen Vereinsgeschichte: der Jugend-Schautanz überrascht seine Fans mit einem Dritten Platz, Linn Sophie Endema platziert sich als bestes Junioren-Tanzmariechen Deutschlands auf dem Siegerpodest und auch die Ü15-Garde setzt auf ihre Erfolgsbilanz den vierten Meisterstitel in Folge.

Bereits am Freitagvormittag starten die ersten Busse aus Neuenkirchen in Richtung Halle an der Saale, an Bord die Aktiven, Trainer und Fans der jugendlichen Aktiven. Bis Samstagmittag werden fast 250 Husaren in der Händel-Stadt in Sachsen-Anhalt eintreffen um dort den Höhepunkt der Session 2017/18 zu feiern, als Aktive ihre tänzerische Ausnahmestellung in der deutschen Tanzszene unter Beweis zu stellen, als Betreuer für perfektes Outfit ihrer Schützlinge zu sorgen oder als treuer Fan und Schlachtenbummler die kleinen und großen Stars hochleben zu lassen.

Die Messehallen beben zwei Tage mit je über 8000 Zuschauern ausverkauft in Hochstimmung. Die Gastgeber punkten mit volkstümlichen Preisen und einem freundlichen Service, so dass die Rahmenbedingungen für den professionellen Tanzsport im Bund Deutscher Karneval bestens gegeben sind. Für die jungen Aktiven der Altersklasse Jugend ist der Auftritt vor der Kulisse Nervenprobe pur. Die Jugendgarde der Roten Husaren findet nach einem Patzer im Aufmarsch im Tanzverlauf sichtbar zusammen und erreicht am Ende einen respektablen siebten Platz. Als würde der Husaren-Nachwuchs ins einer zweiten Disziplin, dem Schautanz, dann aber alles auf eine Karte setzen wollen, zeigt die Truppe in ihrem Tanz um eine wilde Affenbande den stärksten Tanz ihrer Session und erfüllt sich eine kaum zu träumen gewagte Hoffnung: ihnen gelingt der Sprung auf das Siegerpodest mit einem grandiosen Dritten Platz.

Am Samstagnachmittag müssen Josefine Elling und Louis Krömer als Junioren-Tanzpaar der Roten Husaren mit einer frühen Startnummer in das anspruchsvolle Starterfeld einsteigen und schließen ihr erstes gemeinsames Tanzjahr mit deutlich gewonnener Sicherheit mit einem mehr als respektablen 9. Platz ab. Die Juniorengarde war während der gesamten Turniersaison von Ausfällen und Umstellungen betroffen. Mit sichtbarem Erfolgswillen und Konzentration eröffnen sie eine starke Disziplin und zeigen ihr Können: ein 4. Platz ist am Ende ihr Bestätigung. Auch ihren Erdmännchen-Schautanz zeigen die Husaren-Junioren mit voller Überzeugung und landen auf dem 8.Platz.

Mit Spannung erwartet beginnt die Disziplin Junioren-Tanzmariechen. Gleich drei Husaren sind am Start, kein Verein in der Bundesrepublik hat derartiges Leistungspotenzial auf der Deutschen Meisterschaft 2018 am Start. Mit einem 14. Platz beweist Alicia Rotermann ihr Talent in der riesigen bundesweiten Konkurrenz. Ihrer Teamkollegin Luana Kristin Greßler gelingt es sogar, sich auf den vierten Platz mit einem starken Tanz vorzuschieben. Das spannendste Duell des Tages liefert sich dann aber Linn Sophie Endema mit der amtierenden Deutschen Meisterin aus Süddeutschland. Das Ausnahmetalent der Roten Husaren muss mit Startnummer 2 vorlegen: sie liefert einen Mariechentanz in Perfektion ab. Konzentration, Ausstrahlung, leicht vorgetragene Akrobatik und eine souveräne Choreografie begeistern die Szene und werden von der Jury mit der Tageshöchstwertung belohnt. Unter schier grenzenlosem Jubel schreibt Linn Vereinsgeschichte: sie ist die erste Deutsche Meisterin als Juniorenmariechen in 50 Jahren Rote Husaren.

Sonntag, Tag 2 der Deutschen Meisterschaften, beginnt mit einem respektablen 14. Platz des neu formierten Ü15-Tanzpaars Samira Herrmanns und Artur Schweizer. Fliegender Wechsel war für die Königsdisziplin Weibliche Garden gefordert, für die dem langjährigen Aushängeschild der Roten Husaren ebenfalls eine ungeliebte ganz frühe Startnummer zugelost war. Mit unglaublicher Präzision und perfekt umgesetzter höchst anspruchsvoller Choreografie legen die 30 Tänzerinnen auf den Punkt ihren besten Tanz des Jahres auf die 160 Quadratmeter Bühne.  Neidlose Anerkennung einer Spitzenleistung geht schon durch die Reihen während es noch Warten auf die Auftritte der Hauptkonkurrenten heißt. Auch diese zeigen starke Leistungen in einem Starterfeld der 15 besten Garden Deutschlands, können am Ende aber nicht im Entferntesten an die Vorlage der Neuenkirchener Garde heranreichen, die ihren vierten Meistertitel in Folge unangefochten aus dem Rennen trägt.

Auch bei den Tanzmariechen der Ü15-Jährigen zeigen die Roten Husaren noch einmal Flagge: Samira Herrmanns legt einen ausdrucksstarken Tanz aufs Parkett und unterstreicht mit einem achten Paltz eindrucksvoll ihr Können. Mit einem 12. Platz beschließen die Roten Husaren dann am späten Sonntagabend mit ihrem Schautanz als letzte Startnummer das Turnier.

Was sich in der Mittagspause schon mit der von den Husaren gewöhnten großen Siegerparty bei strahlendem Frühlingswetter vor den Messehallen abzeichnete, findet im Jubel der Siegerehrung seine Fortsetzung, da es für einen feierlichen Empfang der Meister nach Ankunft um 2 Uhr am Vereinsheim im verschlafenen Neuenkirchen verständlicherweise zu spät ist, wenn in den allermeisten Fällen nur ein paar Stunden später schon wieder Schule und Job rufen.

So wird am Montag erstmal das Erlebte sacken können. Und ihre Meister feiern die Husaren zu einem späteren Zeitpunkt.

 

 


Tanz, Temperament und Titel: Rote Husaren auf dem Halbfinale Nord äußerst erfolgreich

 

Linn Endema erringt souverän Titel der Norddeutschen Meisterin. Jugend-Schautanz, Juniorengarde, Tanzmariechen Luana Greßler und Samira Herrmanns und Ü15-Schautanz Vizemeister. Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft für die Jugendgarde, die Tanzpaare Josefine Elling und Louis Krömer sowie Samira Herrmanns und Artur Schweizer, den Junioren-Schautanz und Tanzmariechen Alicia Rotermann

Halbfinale – die letzte Vorausscheidung für die Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport am 10. und 11. März 2018. Wer sich über die 40 bundesweiten Qualifikationsturniere zwischen Oktober und Karneval eine der begehrten Qualifikationen ertanzt hat, muss jetzt noch einen letzten Test auf den Nord- bzw. Süddeutschen Meisterschaften bestehen. Nur die besten Fünf in der Altersklasse Jugend, Sechs bei den Junioren und Sieben der Ü15-Jährigen darf sich in ausverkauftem Haus vor 8000 Besuchern in den Messehallen in Halle an der Saale präsentieren.

Das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen ist am Samstag und Sonntag in allen Altersklassen und fast allen Disziplinen voll im Wettbewerbsgeschehen des Halbfinales im Eurogress zu Aachen dabei und schickt seine Qualifizierten – die Meisten in der Vereinsgeschichte – an den Start mit der Hoffnung auf eine Fahrkarte zur Deutschen Meisterschaft.

Die Jüngsten, das Nachwuchs-Tanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing, zeigen tapfer, was sie gelernt haben und stellen ihr Zukunftspotenzial unter Beweis, auch wenn es mit einem respektablen zehnten Platz am Ende nicht ganz für die Weiterfahrt nach Halle reicht.

Dies gelingt dagegen der Jugendgarde: sie tanzt sich sogar mit einem dritten Platz auf das Siegerpodest. Im Schautanz rund um eine wilde Affenbande legen die Jung-Husaren dann noch ein Schippchen drauf und katapultieren sich mit einem ausdrucksstarken Tanz auf den zweiten Platz und werden als Norddeutscher Vizemeister von Busladungen mitgereister Fans bejubelt, die sich schon auf ein Wiedersehen mit ihren tanzenden Kindern auf der Bühne der Deutschen Meisterschaft freuen. Fliegender Wechsel über die Mittagspause am Samstag zu den Junioren. Dort ein Einstand nach Maß des Tanzpaars Josefine Elling und Louis Krömer, die mit einem dritten Platz die Farben Neuenkirchens erfolgreich hoch halten und ihre Qualifikation zur „Deutschen“ sichern.

Vom Erkrankungspech verfolgt und als Startnummer 1 die Disziplin Gardetanz eröffnend, schlägt sich die Juniorengarde Wacker und wird unter dem Jubel der Fans mit einem zweiten Platz für Ihre konzentrierte Darbietung belohnt. Auch die „Erdmännchen“, der quirlige Schautanz der Junioren, stellt seine Klasse unter Beweis und löst mit einem dritten Platz das Ticket nach Sachsen-Anhalt.

Unbestrittener Höhepunkt und Nervenkitzel des Tages: die Disziplin Tanzmariechen. Sage und schreibe drei Juniorenmariechen haben die Husaren am Start, das Kleeblatt will geschlossen zum Endturnier – bei dem extrem starken Starterfeld ein praktisch aussichtsloses Unterfangen!

Linn Sophie Endema wird einmal mehr ihrer Favoritenrolle gerecht und kann in einer sicher und leichtfüßig präsentierten Darbietung ihre souveräne Leistung sogar noch weiter auf die Tageshöchstwertung steigern und als neue Norddeutsche Meisterin nach Halle fahren. Ihre Teamkollegin Luana Kristin Greßler wächst in ihrem Auftritt über sich hinaus und schießt mit persönlicher Bestleistung an der Konkurrenz vorbei jubelnd auf Platz 2. Banges Warten auf die Dritte im Bunde, Alicia Rotermann: sie nimmt allen Mut zusammen, zeigt konzentriert und ausdrucksstark ihr Können. Und ihr gelingt das kleine Wunder, sie platziert sich mit einem Paukenschlag unter den Qualifizierten und vervollständigt das Dreier-Mariechenteam auf der DM.

Sonntag, Turniertag 2, die Ü15-Jährigen am Start: das Husaren-Tanzpaar Samira Herrmanns und Artur Schweizer schiebt sich mit einem fünften Platz in die Reihe der Qualifizierten zur Deutschen Meisterschaft. Für die Aktivengarde als amtierender Deutscher Meister heißt es auf dem Halbfinale zuschauen und die Konkurrenz analysieren, auf die sie in einer Woche treffen wird.

So bleibt Kraft und Konzentration für den Schautanz, den die Husaren-Aktiven auch besonders überzeugend präsentieren und am Ende mit einem kaum erträumten zweiten Platz belohnt bekommen.

Ebenso erfolgreich Samira Herrmanns als Ü15-Tanzmariechen, die am Ende einer starken Disziplin als Norddeutsche Vizemeisterin grüßt.

Nun beginnt zweifellos die Aufregung pur unter den Aktiven, die sich in letzten Trainingseinheiten auf ihren letzten Auftritt der Saison 2017/18, dem Höhepunkt im karnevalistischen Tanzsport, auf der Deutschen Meisterschaft mental und körperlich vorbereiten. Nicht minder aufgeregt sicher die insgesamt vier Busladungen Fans und treuer Schlachtenbummler, die Muskelkater vom Daumendrücken erwartet.


Generalprobe gemeistert

Rote Husaren sorgen auf dem Turnier im Saarland noch einmal für ein Aufhorchen vor den Endturnieren

Einmal noch wollten sie es wissen bevor es in zwei Wochen auf die Norddeutschen und dann die Deutschen Meisterschaften geht. Und sie haben mit Siegen des Junioren-Tanzmariechens Linn Sophie Endema und der Ü15-Garde in der bundesweiten Tanzszene nochmal für ein Aufhorchen bei der geängstigten Konkurrenz gesorgt.

Nach all den Turniererfolgen der zu Ende gehenden Saison 2017/18 mag man sich fragen, warum sich die Aktiven noch einmal den Aufwand antun und über 400 Kilometer bis ins Saarland auf das letzte Qualifikationsturnier der Saison fahren. Haben sie denn nicht schon ihre Leistung hinreichend bestätigt bekommen? Die Trainerinnen um Melanie Hagemann-Mohr und Jana Pruß liefern prompt eine gute Begründung: „Die Ü15-Garde darf auf dem Halbfinale, den Norddeutschen Meisterschaften in zwei Wochen im Eurogress Aachen als amtierender Deutscher Meister laut Reglement nicht starten. Nach den Auftritten im Karneval mit oft kleineren Formationen müssen wir nun auf die große, 30-köpfige, Formation für die Deutsche Meisterschaft am 10./11. März in Halle an der Saale umstellen – und die soll sich noch einmal der Konkurrenz stellen.“

Letzter Teil der Strategie ging dabei leider nicht auf: die Konkurrenten kniffen und sagten wegen erkrankter Aktiver und Lücken in ihren Reihen kurzfristig ab und vertagten ihr Aufeinandertreffen bis zum Endturnier.

Dabei waren aber auch die Husaren nicht verschont geblieben, der nasskalte Karneval hatte der Garde einige erkältungsmäßig Angeschlagene beschert. Egal. Kneifen galt für die Neuenkirchener nicht.

Bereits am Samstag erkundeten zwei Junioren-Tanzmariechen das Turnierklima in der Steinrausch-Halle in Saarlouis. Und dieses scheint gut gewesen zu sein, denn Beide wuchsen über sich hinaus und zeigten hervorragende Leistungen in einem riesigen Starterfeld von 47 gemeldeten Konkurrentinnen aus ganz Deutschland. Luana Kristin Greßler gelang mit einem ausdrucksstarken Tanz mit sicherer, kraftvoller Akrobatik der Sprung auf den 3. Platz. Ihre Teamkollegin Linn Sophie Endema zeigte noch einmal eindrücklichst ihre Klasse: das Ausnahmetalent der Roten Husaren bot der weit gereisten Jury eine konzentrierte und dabei leicht und grazil wirkende Darbietung. Am Ende konnte sie mit der Tageshöchstwertung auf dem 1. Platz neben dem Turniersieg noch einmal ihre Leistung toppen.

Am Samstagabend waren dann die „großen“ Husaren-Kolleginnen nach einer zwar langen Anreise mit dem Bus aber bester Laune im Saarland eingetroffen und ließen bei einem gemeinsamen Abendessen ihre siegreichen Mariechen hoch leben bevor es am frühen Sonntagmorgen dann auch für sie auf die Bühne ging.

Das Tanzpaar Samira Herrmanns und Artur Schweizer lieferte als Eisbrecher in der ersten Disziplin mit einem 8. Platz einen Einstand nach Maß.

Als mehrfacher und amtierender Deutscher Meister ist die Ü15-Garde aus der bundesweiten Szene im karnevalistischen Tanzsport nicht mehr wegzudenken. Auch auf ihrer letzten Leistungsprobe bestätigte das Aushängeschild der Roten Husaren sein Potenzial und trug am Ende mit 15 Punkten Abstand zum Zweitplatzierten souverän den Turniersieg davon.

Wie schon bei den Junioren waren auch bei den Ü15-Jährigen mehr als 40 Tanzmariechen am Start.Mit einem hervorragenden 5. Platz ging am Ende Samira Herrmanns aus dem Rennen. Auch ihre Kolleginnen Luisa Welsch und Marie Engels bestätigten mit einem 11. bzw. 17. Platz ihre sehr guten Leistungen.

Mit ihrem Schautanz um den Kampf nächtlicher Dämonen war den Roten Husaren dann noch der allerletzte Startplatz eines langen Turniertags zugelost worden. Auch hier beeindruckten die Aktiven mit einem 6. Platz.

Die Rechnungen der Erfolgstrainerinnen waren aufgegangen, eine lange Reise hat sich gelohnt, die Weichen des Neuenkirchener Tanzkorps sind gestellt wenn die Endturniere mit dem tänzerischen Wettkampf der absoluten Elite von Deutschlands Tänzerinnen und Tänzern nach Aachen und Halle an der Saale rufen. Man darf gespannt sein.


Empfang im Bundeskanzleramt

Seit exakt elf Jahren lädt die Bundeskanzlerin Angela Merkel schon den Bund Deutscher Karneval (BDK), bundesweiter Dachverband für über 5000 Vereine aus Fasching, Fastnacht und Karneval, zu einem Empfang ins Bundeskanzleramt. „Danke sagen für ehrenamtliches Engagement in Brauchtumspflege und Jugendarbeit“, so der Beweggrund hinter der alljährlichen Einladung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfaengt Bund Deutscher Karneval und Abordnungen mit Prinzenpaaren aus den Bundeslaendern 2018. Berlin, 23.01.2018. Copyright: photothek/ BPA        
Foto: Bunderegierung / Thomas Trutschel

Und so ist es inzwischen schon zur Tradition geworden, dass das Präsidium des BDK nicht etwa allein ins Kanzleramt reist sondern sich von Prinzenpaare aus allen Bundesländern begleiten lässt und auch sein publikumswirksames Standbein, den karnevalistischen Tanzsport, durch Repräsentanten aus den Reihen amtierender Deutscher Meister der Kanzlerin präsentiert.

Bereits 2010 fiel die Wahl des BDK auf den damaligen Meister im Gardetanz, das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. Und zum elften, also karnevalistischen, Jubiläum am 23. Januar 2018 erging vor einigen Wochen die Einladung erneut an das erfolgreiche Neuenkirchener Tanzkorps, das sich – MV berichtete – sofort voller Vorfreude in die Organisation stürzte: Buchung eines Busses, Schul- und Arbeitsbefreiung für die Tänzerinnen, Hotelübernachtung – und das alles auf eigene Kosten.

Am Ende machten sich über 60 Aktive, Trainer, Betreuer und verdiente Vereinsmitglieder auf den Weg in die Bundeshauptstadt und verfolgten stolz, wie „ihre“ Mädchen die Farben Neuenkirchens als amtierender dreimaliger Deutscher Meister mit ihrem meisterlichen Gardetanz vertraten. Eine kurze Ansprachen der Kanzlerin fiel unerwartet locker und humorvoll aus und führte zu der mit viel Lachen und Applaus quittierten These, die aktuelle politische Situation liefere garantiert ausreichend Material für Büttenreden und Narrenwagen. Neben einem Defilee der Tollitäten und Abordnungen mit Ordensübergaben an die Kanzlerin, begleitet von typischen Karnevalsschlagern gespielt von der Combo des Musikzugs der Bundeswehr, war der Gardetanz der Roten Husaren ein schwungvoller Höhepunkt des gut einstündigen Empfangs. In einem Gruppenbild verewigte sich Angela Merkel mit den Aktiven und dem Trainerteam und es blieb sogar noch ein bisschen Zeit für einen kurzen Wortwechsel, in dem die Kanzlerin den Roten Husaren ihre Glückwünsche und ganz nahbar ihre Begeisterung aussprach.

Auch aus dem Neuenkirchener Rat wurden die Roten Husaren begleitet: nach einer kurzfristigen Absage von Bürgermeister Franz Möllering ließ es sich Nico von Royen nicht nehmen, an dem Empfang der Kanzlerin teilzunehmen. In einer kurzen Ansprache sprach er den Roten Husaren auch im Namen des Bürgermeisters seine Anerkennung als Botschafter ihrer Heimatgemeinde aus.

Mit ihrem Gardetanz vor der Kanzlerin, einem Gruppenausflug in bester Teamstimmung und vielfachem Zuspruch eines Publikums aus der karnevalistischen Szene, erlebten die Roten Husaren wieder einmal eine Krönung ihres Engagements.


Rote Husaren voll und gewohnt erfolgreich in Aktion

Fernseh-Aufzeichnung für den WDR, Prinzenball in Dortmund und Turniersiege in Harsewinkel

Wenn schon jeck, dann richtig: das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen absolviert aktive Tage mit der zweitägigen Aufzeichnung von zwei Auftritten bei der Fernseh-Karnevalssitzung in Münster, schickt seine Ü15-Garde als Visitenkarte des Münsterlands zum großen Prinzenball nach Dortmund und holt auf dem Tanzturnier in Harsewinkel mit Jugend-Garde, Schautanz und Junioren-Tanzmsriechen Linn Sophie Endema gleich drei Turniersiege.

Wenn es nicht so viel Spaß machen würde, könnte man fast von Stress sprechen: am Donnerstag- und Freitagabend pendelten die Roten Husaren wie in den letzten Jahren zwischen Neuenkirchen und Münster, wo sie zu den Aufzeichnungen der Karnevalssitzung des WDR „Westfalen haut auf die Pauke“ geladen waren. Diesmal sogar mit zwei Auftritten: neben dem mehrfachen amtierenden Deutschen Meister, der Ü15-Garde, erreichte in diesem Jahr das Medley aller Tanzmariechen und Paare, von Klein bis Groß, der Ruf des Programmchefs. Beide Beiträge werden in der Sendung am Karnevalsdienstag, 13. Februar ab 20:15 Uhr zu sehen sein.Nur kurzes Durchatmen für die Aktiven, denn am Samstagabend hat die Ü15-Garde schon wieder ihren nächsten Auswärtstermin: in Dortmund begeistern die Leistungssportlerinnen mit ihrem meisterlichen Tanz die Jecken aus dem Pott beim großen Prinzenball und geben eine hervorragende Visitenkarte für ihre münsterländischen Heimat ab.

Ins tiefe Ostwestfalen zieht es am Samstag und Sonntag morgens schon die Husaren-Jugend und die Junioren- und Ü15-Solisten. Dort richteten die Roten Funken, Dauerkonkurrent des Neuenkirchener Tanzkorps, ihr vollbesetztes 15. Qualifikationsturnier aus, zu dem sich die tanzsportliche Elite bis aus dem 600 Kilometer entfernten Franken ein Stelldichein gab.

Die Jugend-Garde der Roten Husaren will es an dem Wochenende wissen: mit einem konzentriert und auf den Punkt umgesetzten Gardetanz legen die jungen Husarinnen absolut überzeugend vor und die Messlatte für die starke Konkurrenz hoch. Auch Dauerkonkurrent Harsewinkel zeigt eine gewohnt fehlerfreie Darbietung, kann am Ende aber nicht an die Leistung der Husaren heranreichen: zu ausdrucksstark hatten diese ihre ausgefeilte Choreografie dargeboten und können sich von ihren mitgereisten Fans lautstark feiern lassen.

Die beiden Jugend-Tanzmariechen, Leni Elling und Alina Brinkmann behaupten sich gut im Mittelfeld einer starken Disziplin.

Von ihrem Erfolg mit der Garde geradezu angespornt bringt die Jugend-Schautanzgruppe mit ihrer ausgeflippten Affenbande einen furiosen Schautanz auf die Bühne: volle Aktion, dennoch präzise Formationen, einfallsreiche Kostüme lassen bei der Jury aus dem gesamten Bundesgebiet den Funken derart überspringen, dass die jungen Husaren am Ende auch in dieser Disziplin souverän auf den 1. Platz vor den favorisierten Roten Funken Harsewinkel katapultiert werden und einen Doppelsieg stolz mit nach Hause nehmen können.

Am Samstagnachmittag schlägt die Stunde der Junioren, die von den Roten Husaren durch ihr Tanzpaar und vier Tanzmariechen vertreten werden. Hier gelingt es Josefine Elling und Louis Krömer gleich zum Auftakt, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und als bestes Tanzpaar den Sieg einzufahren.

Mit einem 20. Platz von 46 gemeldeten Starterinnen behauptet sich Juniorenmariechen Lisann Wiechers. Sogar bis unter die Top Ten schafft es ihre Kollegin Nele Hagemann. Ganz nach oben streben dann aber Luana Kristin Gressler und Linn Sophie Endema: Luana kann in einem kraftvollen Tanz voller sicher gezeigter Schwierigkeiten ihr Leistungsvermögen abrufen und sich am Ende den 2. Platz sichern. Linn schafft es nach den jüngsten grandiosen Turniersiegen in Rheine oder Düren einmal mehr, den Inbegriff eines Mariechentanzes darzubieten: leicht, voller Körperspannung, exakt Höhepunkte der Musik austanzend, wird das Ausnahmetalent der Husaren mit der Tageshöchstwertung und dem souveränen 1. Platz belohnt.

Am Sonntag gilt es für die Husarensolisten der Ü15-Jährigen, die Farben Neuenkirchens zu vertreten: dies tun bereits zu Anfang Samira Herrmanns und Artur Schweitzer mit ihrem ausdrucksstarken Paartanz derart überzeugend, dass sie mit einem vierten Platz ausgezeichnet werden.

Die Plätze 17 und 15 gehen am Ende einer über drei Stunden dauernden und hochkarätigst besetzten Mariechen-Disziplin von 45 Starterinnen an Hannah Roß und Luisa Welsch, die damit in ihrer ersten Ü15-Session bei den Roten Husaren mehr als achtbare Erfolge verbuchen können. Den Sprung aufs Siegertreppchen schafft Samira Herrmanns gewohnt präzise, kraftvoll und mit perfekter Ausstrahlung mit einem 3. Platz.

Fernsehen, Gastauftritt und Turnier – Erfolge und Begeisterung pur. Wenn das nicht beflügelt zum grandiosen Höhepunkt der Saison und endgültigen Abschluss des Vereinsjubiläums: die Ü15-Garden und eine Abordnung der Roten Husaren, begleitet von lokaler Politik, ist am Dienstag geladen zum Empfang des Bundes Deutscher Karneval bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin und wird mit dem Gardetanz des Deutschen Meisters für den karnevalistischen Tanzsport auf höchstem Niveau werben (Bericht folgt).

Fotos: privat und Tanja Klausing

 


Auftakt ins Neue Jahr mit einer riesigen Überraschung – Rote Husaren tanzen vor der Kanzlerin

Das Neue Jahr beginnt für das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen mit einer handfesten Überraschung: die Ü15-Garde tanzt am 23. Januar vor der Bundeskanzlerin!

Vor gut 10 Jahren gelang dem damaligen Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval (BDK), Volker Wagner, nach jahrelang erfolglosen Bemühungen bei eher unkarnevalistisch eingestellten Amtsvorgängern bei Angela Merkel endlich einer seiner größten Coups: ein offizieller Empfang im Bundeskanzleramt für den Dachverband des deutschen Karnevals. Daraus hat sich eine Tradition entwickelt und Angela Merkel hat es sich in ihrer Amtszeit ohne Ausfall nicht nehmen lassen, alljährlich im Januar Prinzenpaare und Abordnungen von Karnevalisten aus dem gesamten Bundesgebiet einzuladen und damit auch dem karnevalistischen Brauchtum und dem ehrenamtlichen Engagement in den weit über 2000 Karnevalsvereinen ihre Anerkennung auszusprechen. Der BDK übernimmt dabei die schwere Aufgabe, jedes Jahr Repräsentanten auszuwählen und mit nach Berlin zu nehmen, was für die Auserwählten einem karnevalistischen Ritterschlag gleicht.

In einem festlichen Rahmen präsentiert sich im ansonsten für Besucher hermetisch abgesperrten riesigen Glasfoyer des Bundeskanzleramts im Spreebogen das karnevalistische Treiben in einem bunten Querschnitt, der der Kanzlerin neben Orden und Erinnerungsgaben eine knapp zweistündige Amtspause beschert und in ihrer Ansprache schon manch ungewohnt launig-jecke Bemerkung zum jeweils aktuellen politischen Geschehen entlocken konnte.

Jedes Jahr fester Programmbestandteil sind auch Repräsentanten des karnevalistischen Tanzsports, des Zugpferds des BDK, das mit seinen über 40 Tanzturnieren im gesamten Bundesgebiet viele Zuschauer begeistert und zur jährlichen Deutschen Meisterschaft Arenen mit 10.000 Tanzsportbegeisterten füllt. 2010 erging der Ruf, den Tanzsport auf höchstem Niveau zu repräsentieren, an den damaligen Deutschen Meister im Gardetanz, das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. In dichtem Schneetreiben und mit Zeitdruck war damals eine fünfzigköpfige Husaren-Delegation an die Spree gereist und die Garde hatte die Kanzlerin und zahlreiche Minister erfreut. Der Stolz über diese einmalige Auszeichnung hält im Verein bis heute in der gemeinsamen Erinnerung an. Doch einmalig? – Kaum für wahr hielt die Vorsitzende des Tanzkorps, Susanne Fischer, kurz vor Weihnachten einen Anruf aus dem BDK-Präsidium: 23. Januar 2018? Noch einmal ein Gardetanz vor der Kanzlerin? Ja? – Keine Frage für den dreimaligen und amtierenden Deutschen Meister, der nun mit aufgeregter Vorbereitung der Reise das Neue Jahr beginnt und voller Stolz seinen Heimatort repräsentieren wird.

Diesmal haben sich die Beteiligten ein kleines Bisschen mehr Zeit genommen: eine große Busladung von immerhin über 40 Tänzerinnen und Tänzern und einige Vereinsbegleiter haben sich soweit möglich schon einmal Urlaub genommen und um Schulbefreiung gebeten und werden bereits am Vorabend in Berlin erwartet und mit etwas Glück ein paar Schnappschüsse in der Bundeshauptstadt schießen können bevor sie am Vormittag des 23. Januars ihren meisterlichen Tanz auf das Kanzlerparkett legen.

Quasi als letzte Generalproben müssen davor die Aufzeichnungen für die Karnevalssendung „Westfalen haut auf die Pauke“ in Münster herhalten und am 13. Januar die eigene Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ in der festlich geschmückten Dreifachsporthalle am Westfalenring, für die es noch einige Restkarten gibt und mit der eines der erfolgreichsten Tanzkorps Deutschland seine Jugendarbeit feiert und seine Mitbürger mit einem bunten Programm der Extraklasse im Neuen Jahr begrüßt.


Die Roten Husaren läuten mit Turniererfolgen das Neue Jahr ein

Erste Plätze für die Juniorengarde und das Tanzmariechen Linn-Sophie Endema in Düren

 

Neues Jahr, neues Glück – und Erfolg für das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen: auf dem ersten bundesoffenen Qualifikationsturnier des neuen Jahres in Düren bewiesen die Solisten aller Altersklassen und die Juniorengarde und –schautanz, dass die Aktiven über die Weihnachtsferien keinen Speck oder Rost angesetzt haben. Zwei Turniersiege und vier zweite oder dritte Plätze können sich als Erfolgsbilanz mehr als sehen lassen.

Schon am Samstagvormittag zeigten die beiden Jugendmariechen Leni Elling und Alina Brinkmann ihr Können, das mit einem 17. und 19. Platz in großer Konkurrenz gewürdigt wurde. Bei den Junioren am Nachmittag dann gleich zu Beginn der Disziplin ein Sprung auf das Siegertreppchen: das Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer bewiesen ihre Klasse und eroberten den zweiten Platz.Mit letzter Startnummer konnte die Juniorengarde dann die starke Disziplin der Garden würdig abschließen und den souveränen Turniersieg einfahren. Mit großer Beteiligung griffen die Roten Husaren mit ihren Junioren-Tanzmariechen ins Geschehen ein: Lisann Wiechers landete auf Platz 23, Nele Hagemann schob sich auf den 11. Platz vor, Luana Gressler eroberte Platz 3 und sorgte für ein erstes Aufhorchen. Mit enormem Leistungssprung und einer sehr überzeugenden Darbietung sicherte sich Alicia Rotermann den zweiten Platz. Ganz nach oben mit unglaublichen 469 Wertungspunkten zog es Linn-Sophie Endema mit einer leichtfüßigen Vorstellung mit klar gesetzten choreografischen Momenten. Der Jubel der mitgereisten Busladung Fans feierte das junge Ausnahmetalent der Roten Husaren bereits auf der Bühne. Gleicher Jubel bei der Siegerehrung, die das Siegerpodest mit Platz 1 bis 3 fest in Husaren-Hand sah.

Mit einem hauchdünnen Abstand von nur einem Wertungspunkt musste sich der Junioren-Schautanz geschlagen geben. Aktive, Trainer und Betreuer freuten sich aber dennoch unbändig über den eingefahrenen zweiten Platz und den Pokal für ihren Verein.

Der Sonntag gehörte der Altersklasse der über 15-Jährigen: hier präsentierten sich Samira Herrmanns und ihr Tanzpartner Artur Schweitzer überzeugend mit einem 4. Platz. Auch als Mariechen führte Samira am Nachmittag das Quartett der Husaren-Tanzmariechen an: ihr ausdrucksttarker Tanz wurde mit einem vierten Platz belohnt. Ihre Vereinskolleginnen Marie Engels (Platz 22), Luisa Welsch (Platz 16) und Hanna Ross (Platz 15) komplettierten das hohe Leistungsniveau des Neuenkirchener Tanzkorps auch im Solistenbereich.


Erfolgreicher Tag in Mühlheim für unsere Jugend.

Unsere Jugendgruppe fuhr heute ins verschneite Mühlheim und es hat sich gelohnt. Mit dem Turniersieg für beide Gruppentänze verabschiedet sich die Jugend in die Turnierpause.

Corinna & Moritz Platz 4.

Alina 10. und Leni 11 Platz.

Jugendgarde 1. Platz mit 417 Punkten

Schautanz 1. Platz mit 430 Punkten


Tag 2 der Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport für Altersklasse Ü15-Jährige

 
Drei Westfalenmwister-Titel für die Roten Husaren.
 

Weibliche Garde und Tanzmariechen Samira Herrmanns werden ihren Favoritenrollen gerecht


Westfalenmeisterschaften in Rheine: Nachdem am Samstag die Jugend und Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen eindrücklich vorgelegt hatten, wollten die Ü15-jährigen Vereinskollegen nicht nachstehen.

 
Seit Jahrzehnten ein Pflichttermin im Turnierkalender der Roten Husaren, die noch keine einzige Meisterschaft ihres Landesverbandes verpasst haben. Inzwischen tanzen schon die Kinder früherer Westfalenmeister, die Jugend- und Generationenarbeit der Roten Husaren funktiniert. So zum Beispiel im Falle des Tanzmariechens Hannah Roß. Ihre Großeltern im Verein aktiv, Mutter Karin und selbst Vater Jörg vor Jahren erfolgreiches Tanzmariechen und -paar, und nun tanzt sich Hanna als eines von vier Husaren-Tanzmariechen auf ihren ersten Westfalenmeisterschaften als „Große“ auf einen beachtenswerten fünften Platz in einer großen Konkurrenz. Ihre Kolleginnen Luisa Welsch, gebürtige Saarländerin zu Studienjahren in Münster, schaffte es mit ihrem Premierentanz nach langer Erkrankung bei den Roten Husaren auf Platz 6, Marie Engels, ein zuverlässiges und treues Eigengewächs der Husaren, positioniert sich auf Platz 7. Den Sprung ganz nach oben schafft mit einem akrobatisch-schwungvollen Tanz Samira Herrmanns mit Platz 1.
 
Sie musste schon am frühen Sonntagmorgen mit ihrem Tanzpartner Artur Schweizer die Fahne für Neuenkirchen hochhalten, was den Beiden mit einem 1. Platz als frischgebackene Westfalenmeister auch eindrücklich gelang.
 
Der neue Schautanz um einen dämonischen Kampf um nächtliche Träume hatte bereits eine Woche vorher auf dem Turnier in Hannover (wie berichteten) von choreografischen Feinarbeiten profitiert und konnte sich, von 45 Aktiven, der teilnehmerstärksten Formation des Turniers, präsentiert, auf den zweiten Platz hinter den Dauerkonkurrenten aus Harsewinkel vorschieben und den Titel „Vize-Westfalenmeister“ einheimsen.
 
Alle Augen richteten sich in der Disziplin „Weibliche Garden“ auf den Auftritt der Ü15-Garde der Roten Husaren, die als amtierender Deutscher Meister durch zugeloste frühe Startnummer vorlegen mussten. Noch vor einer Woche war ihnen durch kleinere Unsicherheiten die äußerst leistungsstarke Garde aus Harsewinkel bedrohlich nahe gekommen. Somit stand das erklärte Ziel der 30 Aktiven diesmal fest: für klare Verhältnisse sorgen. Schon beim Aufmarsch war die oft erlebte Souveränität den Mädchen anzumerken. Eine perfekte Ausstrahlung tat ihr Übriges, Konzentration auf kleinste Elemente einer detailversessenen Choreografie war sichtbar im Gesamteindruck eines Inbilds von Gardetanz. Erleichterter und stolzer Jubel von der Bühne kündigte gleichsam schon vom erhofften Erfolg der vielen Mühen: mit 482 Wertungspunkten, der Höchstwertung  des gesamten zweitägigen Turniers, nahm die Ausnahmegarde aus Neuenkirchen zum wiederholten Mal Siegerpokal und Westfalenmeistertitel im Empfang.
 
Der Erfolg hatte sich in Windes- oder Handyeile bis zum Sterntalermarkt auf dem Rathausplatz in Neuenkirchen herumgesprochen, wo die Zuhausgebliebenen Husaren weihnachtliche Schmankerl für die Vereinskasse zur Jugendförderung verkauften und zu berichten wussten, dass nicht mehr allzu viele Karten für die Gala-Veranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ am 13. Januar 2018 im Vorverkauf erhältlich sind. Schnell sein ist also angesagt: weiterer Vorverkauf mittwochs 16-18 Uhr im Vereinsheim „Jabot“, Auf der Lauge in Neuenkirchen. Es gibt dort neben Akrobaten, Entertainern, Musik und Humoristen schließlich frisch gebackene Westfalenmeister zu erleben!
 

Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen

Tanzsport der Jugend und Junioren in Rheine

Rote Husaren schneiden mit zwei Westfalenmeistertiteln, drei Vizemeistern und zwei dritten Plätzen prima ab.

Tageshöchstwertung für das Ausnahmetalent Linn Sophie Endema

Der Bummel über den Adventsmarkt musste für viele junge Tanzsportler und deren Familien auf Sonntag verschoben werden: der Samstag gehörte vom frühen Morgen bis in die Abendstunden dem karnevalistischen Tanzsport. Der Bund Deutscher Karneval und der Landesverband Westfalen riefen zur großen Westfalenmeisterschaft in die Sporthalle des Kopernikusgymnasiums nach Rheine.

Als der Verein mit den meisten Teilnehmern und der einzigen ununterbrochenen Teilnahme an den Westfalenmeisterschaften seit deren Gründung in den 70er Jahren am Start: das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen, dessen Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Florian Klausing bereits kurz nach Eröffnung des Turniers durch den Rheiner Bürgermeister Peter

Lüttmann den Titel „Vize-Westfalenmeister“ in der Tasche hatte.

Zum reinsten Wimpernschlagfinale geriet die Disziplin „Gardetanz“, das die drei Großen in der westfälischen Tanzszene aus Harsewinkel, Bocholt und eben Neuenkirchen unter sich ausmachten: mit jeweils einem winzigen Abstand von nur einem Wertungspunkt teilten sie sich die drei ersten Plätze in der Reihenfolge Harsewinkel – Bocholt – Neuenkirchen.


So sieht Freude aus: Junioren-Tanzmariechen Alicia Rotermann (Platz 2 und Qualifikation)

Die Husaren-Tanzmariechen Alina Brinkmann und Leni Elling platzierten sich mit einem 7. beziehungsweise 9. Platz gut im oberen Mittelfeld und hatten sichtbar an ihrer Leistung gefeilt.

Mit ihrem Schautanz „Ene-mene-Miste“ brachten die Roten Husaren eine ausgeflippte Affenbande auf die Bühne, die sich mit einem ausdrucksstarken Tanz wiederum hinter Bocholt und Harsewinkel einen 3. Platz ertanzen konnte und für die gesamten Meisterschaften programmatisch die weiteren Teilnehmer aus dem Verbandsgebiet, ob aus Rheine und Umgebung, Münster oder dem Sauerland mit zweistelligem Punktabstand deutlich auf die Plätze verwies.

Der Turnierstart der Husaren-Junioren war durch eine

Krankheitswelle bis zur letzten Minute bedroht. Neun grippegeschwächte Aktive konnten am Ende für den aufwändigen Erdmännchen-Schautanz nicht ersetzt werden, und das Tanzkorps musste notgedrungen seine Teilnahme in dieser Disziplin absagen. Auch in der Garde war der Ausfall trotz kurzfristiger Umstellung der ausgefeilten Choreografie schmerzlich sichtbar. Angstvoll sahen Trainer und Schlachtenbummler dem Auftritt vor den kritischen Augen der sieben Juroren aus ganz Deutschland entgegen. Die verbliebenen Aktiven legten sich jedoch derart ins Zeug und versuchten durch einen konzentrieren Tanz, den Anschluss an die Spitze zu halten. Dies wurde honoriert und bescherte den jubelnden Husaren am Ende sogar den Vize-Westfalenmeistertitel.

Josefine Elling und Louis Krömer hielten als Junioren-Tanzpaar ebenso die Fahne für Neuenkirchen hoch und errangen mit einem gereiften Tanz in Ausführung und choreografischen Elementen den Titel des Westfalenmeisters.

Üblicherweise tritt das Tanzkorps aus Neuenkirchen bei den Tanzmariechen beinahe in Gardestärke an. Diesmal mussten jedoch auch hier zwei Starterinnen krankheitsbedingt zu Hause bleiben. Die verbliebenen fünf Husaren-Mariechen gereichten mit ihrer Leistung ihrem Verein und Heimatort zur Ehre: Lisann Wiechers gelang mit einem 9. Platz der Sprung unter die Top Ten. Finja Raußen mit Platz 7 und Newcomerin Nele Hagemann auf Platz 6 verschafften sich Achtung im stärksten Teilnehmerfeld des Tages. Der erste ganz große Wurf gelang am späten Turniernachmittag dann Alicia Rotermann: sie wollte es mit enormem Leistungswillen endlich wissen. Ihre sichere Ausführung, Eleganz und ein bezauberndes Lächeln verschafften ihr am Ende als frischgebackene Vize-Westfalenmeisterin sogar noch die Qualifikation für das Halbfinale 2018 in Aachen.

Spannung pur und ein mucksmäuschenstilles Publikum erwartete in der Disziplin dann noch den Auftritt von Linn Sophie Endema, die vor einigen Wochen auf heimatlichem Turnier mit einem grandiosen Ergebnis für ein Aufhorchen in der Tanzszene gesorgt hatte und auf eine Wiederholung des Erfolgs hoffte. Ihr Traum sollte sich erfüllen: die ungeahnte Leichtigkeit in der Ausführung selbst schwierigster Akrobatikelemente, die exakte Umsetzung musikalischer Akzente bahnten dem Ausnahmetalent aus der Solistenschmiede von Jana und Ebru Pruß den Weg zum Turniersieg mit der Tageshöchstwertung und den Meistertitel Westfalens.

Mit bemerkenswerten Erfolgen als Lohn für die professionelle Trainingsarbeit konnte das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen stolz und in seiner Ausnahmestellung in Westfalen bestätigt den diesmal ausnahmsweise kurzen Heimweg antreten um am Sonntag, Tag 2 der Westfalenmeisterschaften 2017, der Altersklasse der Ü15-Jährigen die Daumen zu drücken.

…Bericht Ü15 folgt

 


Einen ganzen Abend bester Unterhaltung verspricht das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen wieder bei seiner alljährlichen Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ am Samstag, 13. Januar 2018.

In die bunte Welt der Schautänze, die Akkuratesse der Gardemärsche und die Akrobatik von Tanzmariechen und Paaren entführt der Gastgeber – von den 5-jährigen Minis bis zu den Ü15-jährigem amtierenden Deutschen Meistern – selbst seine Besucher. Für musikalischen Genuss sorgt der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchen. Weitere Programmhöhepunkte liefern Gastauftritte überregional bekannter Künstler. So zum Beispiel Philip Dammer, der mit kessen Sprüchen ebenso sein Publikum mitreißt wie mit waghalsiger Jonglage auf dem Einrad.

Kartenerwerb jeweils mittwochs 16-17 Uhr im Vereinsheim „Jabot“, Auf der Lauge: Preis 17 Euro für nummerierte Tischplätze.

 


Spannender Wettkampf in Hannover

Rote Husaren gelingen auf dem Turnier in Niedersachsen Erfolge: Ü15-Garde und Tanzmariechen Samira Herrmanns als Sieger

„Immer am Ball bleiben“ – so die Motivation des mehrfachen Deutschen Meisters im karnevalistischen Tanzsports, des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen, für immer weitere Turnierbesuche.

Diesmal galt es für die Altersklasse der Ü15-Jährigen, auf dem bundesoffenen Qualifikationsturnier in Hannover zu zeigen, welch Ausnahmestellung das Tanzkorps im bundesweiten Klassement einnimmt.

In ihrer Paradedisziplin, den Weiblichen Tanzgarden, liefen die üblichen vorbereitenden Rituale reibungslos ab: halb-nächtliche Busanreise, Schminken, Aufwärmen, Uniformprobe. In der Passkontrolle unmittelbar vor Aufmarsch dann ein Bruch der punktgenauen Startvorbereitung: wegen eines sich lösenden Scheinwerfers unmittelbar über der Bühne Turnierunterbrechung durch den zuständigen Obmann, Dauer unbekannt. Warm halten, Muskeln gedehnt halten. Keine leichte Übung in einer eher kühlen Messehalle. Auch die Psyche der 29 Aktiven war gefordert: konzentriert bleiben. Als es nach rund 20 Minuten weitergehen konnte, war schon beim Aufmarsch sichtbar, welche Grundlage für den Erfolg punktgenaue Vorbereitung in dem Leistungssport Karnevalstanz legt. In der Ausführung ihres anspruchsvollen Tanzes fehlte kurzfristig die gewohnte Souveränität, doch gelang es den Husarinnen, ihre Reserven aufzubieten und am Ende den extrem stark vorlegenden Konkurrenten aus Baunatal und Harsewinkel auf die Plätze zu verweisen und den Turniersieg davon zu tragen.

Nach kurzer Erholungspause rief die Einmarschmusik die drei Neuenkirchener Tanzmariechen an den Start: Marie Engels gelang es nach einer kurzen Schrecksekunde durch einen Schrittfehler am Ende doch, sich auf einen überzeugenden 10. Platz in einem riesigen Starterfeld von 44 Konkurrentinnen zu tanzen. Ihre Kollegin Hannah Roß legte noch ein Schippchen drauf und verschaffte sich mit einem sehr überzeugend präsentierten Tanz und einer eindrücklichen Choreografie auf dem 9. Platz Achtung. Der Sprung ganz nach vorne gelang am Ende Samira Herrmanns, die mit herausragender Leichtigkeit und sportlicher Eleganz das hochkarätige Starterfeld mit Platz 1 dominierte.

Einige choreografische Änderungen hatte der Schautanz um einen dämonischen Kampf um nächtliche Träume erfahren. Erleichtert und in ihrer Professionalität bestätigt, freute sich das Trainerteam am Ende mit den Aktiven und den Schlachtenbummlern über die Saisonhöchstwertung und einen hervorragenden dritten Platz.

Weiter am Ball bleiben werden die Roten Husaren nun schon wieder am kommenden Wochenende auf den großen Westfalenmeisterschaften, die in der Nachbarstadt Rheine ausgetragen werden und zu der alle kleinen und großen Husaren-Tänzer antreten um die Farben Neuenkirchens erfolgreich zu vertreten. Daumen drücken ist einmal mehr angesagt.


Doppelaufgabe als Ausrichter und Starter hervorragend gemeistert

Rote Husaren mehrfache Gewinner auf dem selbst ausgerichteten Qualifikationsturnier mit Startern aus dem gesamten Bundesgebiet

Zwei Großkampftage hatten die Rote Husaren Neuenkirchen am vergangenen Wochenende in der Dreifachsporthalle am Westfalenring hinter sich gebracht : das Tanzkorps war in einer Doppelrolle gefordert – als Ausrichter mit Vollversorgung der 30 teilnehmenden Vereine von Einweisung der Busse bis hin zur Verpflegung Hunderter Aktiver und Schlachtenbummler. Und auch als Starter, wollten die kleinen und großen Husaren doch als Lokalmatadoren ihrer Heimatgemeinde Ehre machen.

Bürgermeister Franz Möllering als Schirmherrn freute bei der Eröffnung das Tanzsportevent sichtlich, mit dem die Roten Husaren inzwischen zum neunten Mal Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, von Kurhessen bis Thüringen, nach Neuenkirchen holen.

Der Samstag brachte dann als Lohn für die Mühen auch gleich die ersten Erfolge für die Roten Husaren: so gelang dem Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing mit einem ersten Platz die Qualifikation für das Halbfinale Nord 2018 im Eurogress zu Aachen. Die Jugendgarde legte entsprechend motiviert und mit einem immer überzeugender präsentierten Tanz nach und wurde mit einem ersten Platz und deutlichem Abstand zu den langjährigen leistungsstarken Dauerkonkurrenten aus Baunatal von der bis aus dem Schwarzwald und Hof angereisten Jury des Bundes Deutscher Karneval belohnt. Bei den Schautänzen drehten die Baunataler dann den Spieß und die Platzierung um: Platz 2 für die wild gewordenen Affen aus Neuenkirchen. Die Husaren-Tanzmariechen Leni Elling und Alina Brinkmann schlugen sich wacker und erreichten neunte und 13. Plätze in einem großen Starterfeld.

 

Nach der Siegerehrung gerade mal eine Dreiviertelstunde Mittagspause mit einem Run auf die Verpflegungsstände, die vom Küchtenteam um Gerlind Volkert und Christian Weindinger mit wohltuend mehr als dem klassischen „Turnierfood“ aus Currywurst und Pommes ausgestattet wurden. Überhaupt prägte das Turnier ein Händchen für Kleinigkeiten und Überraschungen für Sportler und Besucher, sei es die Crêpe-Station oder der kostenlos gereiche Traubenzucker kurz vor dem Start.

Nahtlos weiter in den Erfolgen bei immer höheren Anforderungen im sportlichen Bereich ging es für die Junioren am Samstagnachmittag: hier fuhren Josefine Elling und Louis Krömer als Tanzpaar gleich mit deutlichem Abstand den Turniersieg ein. Geradezu knisternd die Spannung dann bei den Juniorengarden, hieß es dich auch hier für die Neuenkirchener wieder, mindestens in einen Zweikampf mit der favorisierten Garde aus Baunatal einzutreten. Der Dauerkonkurrent, mehrfacher Deutscher Meister, legte dann auch trotz Startnummer 1 gewohnt stark vor. Auch den Garden aus Schwerfen im Rheinland und Rheine, die mir der teilnehmerstärksten Gruppe angetreten waren, war ein Leistungssprung nach oben zu attestieren. Am Ende gelang es den 19 Mädchen aus Neuenkirchen, die Anspannung abzulegen und alle Reserven zu mobilisieren: konzentriert und ausdrucksstark setzten sie die anspruchsvolle Choreografie um. Erlösend dann die Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Turniersprecher Stefan Mohr: mit 13 Punkten Vorsprung Platz 1 für die Junioren der Roten Husaren. Geradezu eine Wiederholung des Vormittags dann aber auch wieder bei den Junioren-Schautänzen: Neuenkirchens Erdmännchen eröffnen durch zugeloste Startnummer 1 die Disziplin mit einem lebendig vorgetragenen Tanz, der sich am Ende der Carnevalsgemeinschaft Baunatal geschlagen geben muss. Sportlich-heiter nehmen es die Trainerteams, bei der gegenseitigen Gratulation.

Mit sage und schreibe sieben Tanzmariechen dominierten die Roten Husaren das Feld von 33 Meldungen. Lisann Wiechers erreichte bei sichtbar positiver Entwicklung am Ende Platz 18. Ihre Teamkolleginnen Finja Raußen und die eine besonders kontinuierliche gute Leistung zeigende Alicia Rotermann sicherten sich die Plätze 14 und 6. Mit ihrer Premiere als Tanzmariechen gelang Nele Hagemann ein vielversprechender Einstieg mit einem achten Platz. Den Geschwistern Juli Marie und Luana Kristin Greßler gelang dann sogar der Sprung aufs Siegertreppchen: Juli Marie sicherte sich den zweiten Platz, Luana Kristins dritter Platz wurde durch die damit verbundene Qualifikation für das Halbfinale noch gekrönt. Auf Linn Sophie Endema richteten sich die größten Hoffnungen: sie hatte durch einen Überraschungserfolg mit zwei Turniersiegen in Attendorn und Baunatal einen furiosen Einstieg in die Kampagne 2017/18 geschafft und in der Szene für ein Aufhorchen gesorgt. Auf heimatlicher Bühne gelang dem jungen Talent dann, mit einer leichtfüßigen und äußerst präzisen Darbietung noch ein deutliches Schippchen draufzulegen: 464 Punkte bedeuteten den Turniersieg und sicherten Linn Sophie am Ende auch den Wanderpokal für die Tageshöchstwertung.

Der Sonntag bedeutete für alle Ü15-Jährigen, ihr Können als Solist und in den Gruppentänzen zu zeigen. Bei den Tanzpaaren gleich wieder eine Premiere der Roten Husaren am Start: Samira Herrmanns und Artur Schweizer gaben mit einem ersten Platz und der Qualifikation einen vielbeachteten Einstand. Als Tanzmariechen musste sich Samira Herrmanns nach einem sehr akrobatischen Tanz mit sicher ausgeführter Choreografie nur einem Mariechen aus Aachen geschlagen geben und wurde mit dem errungenen Ticket für das Halbfinale in ihrem Leistungspotenzial bestätigt. Hannah Roß gelang es, sich in ihrer ersten Turniersaison gleich auf Platz 8 vorzuschieben, Platz 13 hieß es am Ende für Marie Engels, die eine kurze Schrecksekunde nervenstark meisterte.

Bei den Schautänzen setze einmal mehr die Erfolgstruppe aus Baunatal die Messlatte mit einem 1. Platz hoch, der sich der Husaren-Schautanz „Nachts, wenn du träumst…“ nur nähern konnte und dennoch mit einem 2. Platz aus dem Rennen ging.

Anders dann in der Paradedisziplin „Weibliche Garden“, in der die Erwartungen an den mehrfachen und amtierenden Deutschen Meister, die Aktivengarde der Roten Husaren, extrem hoch waren. Auch hier legte Baunatal mit 468 Punkten stark vor. Die Stadtgarde Rheine musste sich mit einer überzeugenden Leistung hauchdünn um die Streichwertung der Stadtgarde Hamm im Wettstreit um die Qualifikation geschlagen geben. Beim Aufruf der Neuenkirchener Garde war dann die Halle bis zum letzten Platz gefüllt, alle Augen auf die 130 Quadratmeter Bühne gerichtet. Die gespannten Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden: 29 Aktive lieferten das Inbild eines Gardetanzes ab. Wie mit dem Lineal gezogene Reihen, mit exzellenter Körperbeherrschung präsentierte Akrobatikelemente – kein Wunder, dass die Jurywertung die Leistung der meisterlichen Gruppe mit der Tageshöchstwertung von 482 Punkten honorierte, was die Fans zu unüberhörbaren Begeisterungsstürmen hinriss.

Diese super Erfolgsstimmung wird bei allen Beteiligten dieses Turniers anhalten und die Aktiven zu ihrem nächsten Leistungstest am 26. November auf dem Turnier in Hannover und zur Westfalenmeisterschaft am 02./03.12.2017 in Rheine begleiten. Und auch die Nicht-Tänzer, die vielen Helfer bei Auf- und Abbau und in der Küche, haben schon wieder Lust auf das 10. Bundesoffene Qualifikationsturnier der Roten Husaren 2018.

 


 Höchstleistung in Baunatal 

Rote Husaren setzen Erfolgssträhne fort: Turniersiege für Tanzmariechen Linn Endema und die Ü15-Garde, Qualifikation für den neuen Schautanz
 
Die Stunde des Karnevals hat laut Kalender noch gar nicht geschlagen, da läuft die Turniersaison im Karnevalistischen Tanzsport mit ihren insgesamt über 40 Turnieren bis zur Deutschen Meisterschaft im März 2018 schon auf Hochtouren. Nicht nur dabei, sondern mit furiosen Erfolgen vorne dran, das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. 
 
Quer durch Deutschland reist der erfolgreiche Verein aus Neuenkirchen um sich auf Turnieren mit den anderen Größen des Tanzsports zu messen. Am vergangenen Wochenende galt es, in der großen Rundsporthalle in Baunatal zu punkten. Dieses Turnier wird in der Szene jedes Jahr als „kleine Deutsche Meisterschaft“ bezeichnet, geben sich doch in der Mitte Deutschlands die renommiertesten Tanzsportvereine ein Stelldichein.
 
Am Samstag trat das Neuenkirchener Tanzkorps mit seinen Junioren-Tanzmariechen an. In einem vollbesetzten Feld von 44 Starterinnen konnten sich Lisann Wiechers (Platz 25),  Finja Raußen (17.) und Alicia Rotermann (7.) bereits behaupten. Mit der zugelosten vorletzten Startnummer musste Linn Sophie Endema über drei Stunden angespannt warten und die Konkurrentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet mit hohen Wertungen vorlegen sehen. Am Ende gelang es ihr dann aber nervenstark, ausdruckssicher und mit Präzision auf den Punkt genau ihre tänzerischen und akrobatischen Elemente überzeugend vorzutragen, was mit einem überdeutlichen Punktabstand und der Tageshöchstwertung Platz 1 bedeutete. 
 
Am Sonntag schickten die Roten Husaren dann ihr Aushängeschild, die Ü15-Garde, erstmals in der Saison an den Start. Als amtierender Deutscher Meister hingen die Erwartungen hoch. Dabei war die Garde durch zehn aufgerückte Junioren des Vorjahres deutlich verjüngt, deren Integration in das Leistungsteam gelang  jedoch völlig. Die Sturmwarnung am Sonntag  bescherte den 50 Aktiven, Trainern und Betreuern um 3 Uhr einen frühen Start mit dem Bus Richtung Kurhessen. Dort angekommen, war der Start durch mehrere kurzfristige Absagen anderer Vereine auch noch vorverlegt. Somit musste jeder Handgriff bei der Vorbereitung mit Uniform, Hut, Perücke sitzen, war effektives Aufwärmen und Dehnen gefordert. Hier zeigte sich einmal mehr die Professionalität des Vereins und die Garde konnte mit ihren 28 Aktiven überzeugend ihr Leistungspotenzial abrufen und mit Startnummer zwei den Hauptkonkurrenten aus Nürnberg und Baunatal die Messlatte mit 479 Punkten hoch legen. Wie für Linn Endema, das erfolgreiche Mariechen am Vortag, hieß es nach der tadellosen Einstandsleistung der Garde auf die Tänze und Wertungen der Konkurrenz warten. Deren Auftritte waren stark und überzeugend, reichten aber mit mehr als deutlichem Abstand von elf Punkten nicht an die Leistung der Neuenkirchener heran, die ihren Turniersieg mit Fans und Schlachtenbummlern lautstark feierten.
 
Am Nachmittag die Stunde der drei Husaren-Tanzmariechen. Von ihrer Gruppenleistung beflügelt, schafften sie einen sehr guten Saisoneinstand: Marie Engels erreichte Platz 18, Hanna Roß zog um einen Platz vorbei und Samira Herrmanns, ein Neuzugang aus Aachen, landete auf Platz 5.
Der Tag der gelungenen Premieren wurde durch den brandneuen Schautanz „Nachts, wenn du träumst“ komplettiert: mit einem bereits überzeugenden Platz 3 konnten sich die Husaren hier bei ihrem ersten Start gleich die begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord sichern.
 
Nun heißt es für die kleinen und großen Husaren weiter trainieren, ruft doch am 11. und 12. November das 9. bundesoffene Qualifikationsturnier in der heimischen Dreifachsporthalle in Neuenkirchen. Dort werden die Roten Husaren wieder auf einige bekannte Konkurrenten aus ganz Deutschland treffen und wollen sich als Ausrichter und Starter wie jedes Jahr nicht lumpen lassen.

Junioren der Roten Husaren wiederholen Turniererfolg
Tanzmariechen Juli Marie Greßler strahlende Turniersiegerin

Letzte Woche holten sich die neun- bis vierzehnjährigen Junioren zusammen mit der Husaren-Jugend bei ihrem Saisondebüt auf dem Turnier im sauerländischen Attendorn schon die wichtigsten Qualifikationen für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft mit zahlreichen Top-Platzierungen.

Nur eine Woche und zwei abendliche Trainingseinheiten im Vereinsheim später rief schon wieder eine Leistungsprüfungen auf dem vollbesetzten bundesoffenen Qualifikationsturnier in Rennerod im Westerwald.

Und wieder gelang es den Aktiven des Neuenkirchener Tanzkorps, in einem Feld hochkarätiger Starter aus ganz Deutschland vorne mitzumischen und ihre Klasse einmal mehr bestätigt zu bekommen.

Dabei waren die Umstände gar nicht optimal: wegen schulischer Veranstaltungen könnten nicht alle Aktiven antreten und mussten die Reihen umgestellt und zusammengerückt werden. Vor Ort fiel den Neuenkirchenern dann durch kurzfristige Absagen Anderer die Startnummer 1 zu, auf deren verfrühten Start es sich eiligst vorzubereiten galt. Einige Patzer kosteten wertvolle Punkte, aber dennoch mussten sich die Husaren-Junioren am Ende nur um wenige Punkte geschlagen geben und erreichten einen stolzen zweiten Platz.

Im gerade mal vor zwei Wochen mit aufwändigen Kostümen und Choreografie halbwegs fertig gewordenen neuen Schautanz ein ähnlicher Effekt: hier waren in Attendorn die Hoffnungen durch eine eher verhaltene Punktzahl noch gedämpft worden und mussten sich die Neuenkirchener Erdmännchen nun in Rennerod hauchdünn um nur zwei Punkte einem süddeutschen Konkurrenten mit einem routiniert im zweiten Jahr vorgetragenen Tanz geschlagen geben. Dabei sorgte aber die immense Steigerung von vierzehn Wertungspunkten innerhalb von nur einer Woche für Genugtuung und Freude bei Aktiven, Trainern und Fans und bestätigte das Potenzial des Tanzes.

Voll ihr Potenzial ausschöpfend die Tanzmariechen der Roten Husaren: ein fünfblätttriges Kleeblatt unter 41 Konkurrentinnen am Start. Lisann Wiechers erreichte am Ende einen 23. und Finja Raußen einen 13. Platz. Das erste Aufhorchen gelang Alicia Rotermann, die sich mit einem ausdrucksstarken Tanz auf Platz fünf schob. Luana Kristin Greßler schaffte gar den Sprung auf das Siegerpodest mit einem begeisternden dritten Platz. Hart umkämpft Platz eins: hier vermochte Juli Marie Greßler in einem Wimpernschlagfinale auf den Punkt exakt und überzeugend die anspruchsvolle Choreografie umzusetzen und wurde am Ende mit dem deutlichen Turniersieg, der Tageshöchstwertung und der erträumten Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften im März 2018 im Eurogress Aachen belohnt und von einer ganzen Busladung mitgereister treuer Fans unüberhörbar bejubelt.

 

 

 

 


Rote Husaren Neuenkirchen starten furios in die Turniersaison

Als ginge es für die Jugend und die Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen zum Schützenfest ins Sauerland, so fühlte sich der Auftakt in die Turniersaison 2017/18 am vergangenen Samstag in der Stadthalle Attendorn an. Ein tänzerisches Schützenfest, dessen Bilanz sechs Qualifikationen und acht Plätze auf dem Siegerpodest brachte. Dabei waren die Roten Husaren mit insgesamt 13 Starts der teilnehmerstärkste der angetretenen 50 Vereine mit über 100 Starts.

Jeder Tanz ein Treffer, war man geneigt zu glauben. Gezielt wurde von den Tanzpaaren, Mariechen, Garden und Schautanzgruppen des Neuenkirchener Tanzkorps vor allem auf die begehrten Qualifikationen für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft im Februar 2018 in Aachen. Diese früh in der Turniersaison schon zu erringen, sollte den Aktiven den Druck für die weiteren Leistungsprüfungen abnehmen, so der Plan des Trainer- und Betreuerteams. Schwierig genug: schließlich waren Kostüme gerade noch rechtzeitig fertig geworden, waren Choreografien noch weit von routinierter Praxis entfernt, ja war es für viele besonders junge Aktive der erste Auftritt auf einer Turnierbühne überhaupt.

Die konsequente Jugendarbeit des Ausnahme-Tanzkorps zeigte sich einmal mehr erfolgreich. Die Integration neuer und unerfahrener Aktiver in die erprobten Turnierformationen gelang ebenso wie der beinahe unmerkliche Übergang in die nächste höhere Altersklasse.

Das Jugend-Tanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing als Eisbrecher des Turniertages traf bei aller Aufregung auch noch die Tücke der Technik. Wegen eines Ausfalls der Musikanlage des Turnierausrichters konnte das junge Tanzpaar erst im dritten Anlauf sein Können zeigen. Wie schnell waren die Tränen der Anspannung dann aber getrocknet als der Tanz mit einem dritten Platz belohnt wurde.

Ein fliegender Wechsel brachte die Jugendgarde auf die Bühne: auch hier das Leistungspotenzial der jungen Truppe bei deren erstem Auftritt deutlich sichtbar, was am Ende mit deutlichem Vorsprung von 23 Punkten auf den Zweitplatzierten Platz 1 und Qualifikation für das Halbfinale bedeutete.

Leni Ellling vertrat die Neuenkirchener Farben bei den Jugend-Tanzmariechen und tat dies achtbar mit einem zwölften Platz.

Die wohl größte Anspannung ging dem Schautanz voraus: würde dieser neue Tanz um eine aufgeregte Affenbande den erhofften Erfolg bringen? Er tat es und konnte die aus dem gesamten Bundesgebiet angereiste Jury überzeugen und mit einem ersten Platz samt Fahrkarte Nummer zwei zum Halbfinale die Erfolgsserie der Jugend komplettieren.

Entsprechend erleichtert und begeistert zeigte sich denn auch Ramona Möllers, 2. Vorsitzende der Roten Husaren und eine der Jugend-Trainerinnen: „Die Trainingsarbeit hat sich gelohnt und unsere Kinder sind einfach spitze!“

An die Spitze strebten am Samstagnachmittag auch die Husaren-Junioren.

Gleich zu Beginn zeigte das neu formierte Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer einen prima Einstand mit einem zweiten Platz. Groß die Freude über die damit verbundene Qualifikation, die die Erstplatzierten bereits in der Tasche hatten.

Mit vielen gerade aus der Jugend in die Altersklasse der Neun- bis Vierzehnjährigen aufgerückten Tänzerinnen gelang es der Juniorengarde, einen eindrücklichen Marschtanz zu präsentieren, der sich auf den ersten Platz schob und eine weitere Qualifikation bedeutete.

Mit sage und schreibe sechs Starterinnen aus dem Stall der Solistentrainerinnen Ebru und Jana Pruß bereicherte das Tanzkorps nicht nur die Disziplin „Tanzmariechen“, sondern dominierte diese: Lisann Wiechers landete mit ihrem ersten Mariechentanz auf Platz 23, Finja Raußen, Alicia Rotermann und Luana Kristin Greßler schoben sich auf die Plätze elf, sechs und vier vor und Juli Marie Greßler gelang gar der Sprung auf das Siegerpodest mit einem dritten Platz. Ihre formidable Leistung auf den Punkt genau abrufen konnte schließlich Linn Sophie Endema, die mit der Tageshöchstwertung von 451 Punkten und dem Turniersieg samt Qualifikation 40 teils favorisierte Konkurrentinnen auf die Ränge verweisen konnte.

Wie schon bei der Jugend galt auch bei den Junioren ihrem neuen Schautanz die größte Ungewissheit. Gewohnt aufwändig kostümiert und mit Requisiten ausgestaltet präsentierten die Akteure ihre gerade fertig gewordene Wüsten-Geschichte bereits auf einem Niveau, das trotz fehlender Routine erfolgsversprechend ist und mit einem 1. Platz und dem Ticket nach Aachen honoriert wurde.

Auch das Trainerteam der Junioren ließ auf der nächtlichen Heimfahrt seine überaus erfolgreichen Akteure hoch leben.

Nun wird sich keine Verschnaufpause gegönnt und statt dessen in den Trainings weiter gefeilt und perfektioniert. Die nächsten Turniere warten: am kommenden Wochenende bereits für die Junioren ein Leistungstest im Westerwald und für das gesamte Tanzkorps das eigene Walter Heggelmann-Turnier am 11./12. November in der Dreifachturnhalle am Westfalenring in Neuenkirchen.

 


Fotos: Stefan Klausing


Fotos: Markus Gehring


 

DEUTSCHER MEISTER 2017

485 PUNKTE…!!

zur Galerie….


Erste Ergebnisse aus Oberhausen!

Unsere Jugend hat es geschafft.
Und wir sind unsagbar stolz.
Ob das Tanzpaar, die Jugend Garde oder der Schautanz.
Wir haben 3 wunderschöne Tänze gesehen.
Ihr habt mit den Scheinwerfern um die Wette gestrahlt und unseren Verein mehr als bestens präsentiert…

Die Platzierungen unserer Jüngsten:
Louis & Lisann
Platz 4 mit 407 Pkt
– leider ganz knapp zum Treppchenplatz
– das habt ihr 2 super gemacht

Jugend Garde
Platz 7 mit 416
– auch ihr habt einen tollen Tanz abgeliefert!

Jugend Schau
Platz 8 mit 423
– unsere Marienkäfer… das letzte mal auf der Turnierbühne mit dem Tanz.
Wir sind sehr zufrieden mit euch und haben es sehr genossen euch noch einmal sehen zu dürfen.

 Unsere Wölfe haben es mit sage und schreibe 451 Punkten auf’s Treppchen geschafft.
Sie sind 3. der Deutschen Meisterschaft!!!
Ein unbeschreibliches Gefühl!
Von ganzem Herzen herzlichen Glückwunsch ihr Lieben.
Auch im Gardetanz haben unsere Junioren einen grandiosen 4. Platz belegt.
Mit 441 Punkten ließen sie den Rest der Konkurrenz hinter sich und können mit dieser Platzierung super zufrieden sein.Unsere 3 Mariechen zeigten heute ihre Bestleistung und sicherten sich damit folgende Plätze:
Linn Platz 5 mit stolzen 444 Punkten
Juli Platz 10 mit 435 Punkten
Luana Platz 11 mit 433 Punkten