Erfolge trotz Krankenquote

Rote Husaren auf Turnier in Hannover

junioren-tanzmariechen-tk-rote-husaren-neuenkirchen-hannover-2016Die Zeichen für den Turnierstart in der niedersächsischen Landeshauptstadt standen alles andere als auf Erfolg, hatten sich doch etliche Aktive in den Parade-Disziplinen des Tanzkorps krankmelden müssen. Dass es am Ende doch noch für drei Platzierungen reichte, bestätigt das grundsätzliche Leistungspotenzial des Neuenkirchener Vereins.

Am Samstag schickten die Husaren ihre Junioren-Tanzmariechen ins Rennen. Schon in diesem Verbund die ersten Ausfälle. Dass diese außerhalb des Trainings ihre Gründe hatten, konnte nicht trösten. So schlug sich Finja Raußen mit einem 16. Platz wacker. Ihre Kollegin Alicia Rotermann gelang mit einem ausdrucksstarken Tanz der Sprung unter die Top Ten, was von Juli-Marie Greßler noch gesteigert werden konnte: dieses gerade in die Junioren-Altersklasse aufgestiegene Talent sicherte sich einen dritten Platz.

Am Sonntag die rote-husaren-neuenkirchen-karnevalistischer-tanz-ue15-team-2016Mannschaft der Ü15-Jährigen in der riesigen Swiss Life-Arena am Start. Quasi zum Auftauen dis Disziplin Tanzpaare: Hanna Beckmann und Yannick Löbbers buchten einen Platz inter den ersten Zehn. Die gerade 18 Jahre alt gewordene Leonie Fühner und ihr Tanzpartner Artur Schweizer legten sich mächtig ins Zeug und schrammten minimal am Siegertreppchen vorbei: am Ende Platz vier in einem starken Leistungsfeld.

Diese knappen Entscheidungen sollten sich im weiteren Turnierverlauf fortsetzen: in ihrer Paradedisziplin, den Weiblichen Garden, musste das Tanzkorps auf sechs erkrankte Aktive verzichten. Eine weitere Unpässlichkeit dann noch kurzfristigst vor Ort reduzierte das Team auf verbliebene 23 Gardistinnen. Diese kämpften zwar verbissen, aber die gewohnt souveräne Darbietung litt, reichte am Ende um drei Wertungspunkte jedoch immerhin noch für Platz 2. Das Grundpotenzial der Leistungstruppe war tragfähig.

ue15-tanzmariechen-marie-engels-hannover-2016Auch in der Gemischten Garde musste noch im Aufwärmraum der Turnierhalle umgestellt werden. Umso größer der Jubel, dass die Leistung trotzdem einen zweiten Platz bescheren konnte. Ein ebenso begeisterndes Ergebnis erzielte Marie Engels, die sich durch eine deutliche Leistungssteigerung mit einem neunten Platz von 53 gemeldeten Konkurrentinnen behaupten konnte.

Der überzeugend ausdrucksstark dargestellte Schautanz „Element Wasser“ beschloss noch einmal undankbar den Turniertag: mit einem vierten Platz schrammten die Aktiven haarscharf am Siegerpodest vorbei.

Aktive, Trainer und Betreuer nahmen die beiden Turniertage unter dem Motto „es war nicht ganz unser Wochenende“ sportlich, stehen doch am kommenden Wochenende schon wieder die Westfalenmeisterschaften in Münster an. Bis dahin heißt es Kräfte sammeln, besonders intensiv trainieren und auch Daumen drücken.