Meisterliche Erfolge in Westfalen

Rote Husaren auf den Westfalenmeisterschaften äußerst erfolgreich

Wenn der Bund Westfälischer Karneval alljährlich zu seinen Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport ruft, sind sie alle da: aus dem Münsterland, dem Lippischen, dem Sauerland treten Vereine zum tänzerischen Wettstreit an. Vorne dran und nicht nur dabei: das Tanzkorps Rote Husaren aus Neuenkirchen, das sich bei Jugend und Junioren zweifacher Westfalenmeister 2016 nennen darf und zwei Vizetitel und fünf dritte Plätze einfuhr.junioren-garde-corinna-brunster-moritz-klausing-2016-tk-rote-husaren

Für die Roten Husaren war der Turniersamstag in der Stadthalle Münster-Hiltrup auch ein Tag der Premieren: allen voran das Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing, beide gerade mal fünf Jahre alt,

das zum allerersten Mal die 160 Quadratmeter Turnierbühne füllen musste. Dass es bei ihrem Einstieg gleich noch zum dritten Platz und die Qualifikation für das Halbfinale Nord 2017 reichte, gab dem zweiten Husaren-Paar Lisann Wiechers und Louis Krömer noch den Rest Motivation: die Beiden schafften konzentriert den Sprung ganz nach oben und krönten ihre laufende Turniersession mit dem Westfalenmeister-Titel.

Bei den Jugend-Garden setzten die Trainer wieder ihre Strategie fort, alle Potenziale an den Gardetanz heranzuführen. Die mit 19 Aktiven mit Abstand größte Gruppe ertanzte sich einen starken dritten Platz und konnte die Qualifikation für das Halbfinale Nord einfahren.

Gleich vier Starterinnen schickten die Roten Husaren in der Disziplin Jugend-Tanzmariechen an den Start: Leni Elling erreichte einen elften, Alina Brinkmann den neunten Platz. Lisann Wiechers, routiniert als weiblicher Part des meisterlichen Tanzpaars gab diesmal ihren Einstand als Tanzmariechen und konnte auch dort gleich mit einem vierten Platz aufhorchen lassen. Der Sprung aufs Siegertreppchen gelang schließlich Josefine Elling, die sich mir einer sichtbaren Leistungsentwicklung einen dritten Platz und sogar die Qualifikation sicherte.

Ebenfalls ein dritter Platz und auch endlich die schon mehrfach knapp verpasste Qualifikation gelang dem Schautanz der Husaren-Jugend: hier trugen die quirligen Marienkäfer motiviert einen ausdrucksstarken Tanz vor, der sich nur um die Streichwertung dem Vizemeister geschlagen geben musste.

In der Gesamtwertung um den traditionsreichen Westfalen-Pokal, zu dem die summierten Leistungen in Schau- und Gardetanz zählen, beendeten die jugendlichen Husaren den Turniertag mit einem beachtenswerten dritten Platz.

Mit solch zahlenmäßig überlegenen als auch leistungsfähigen Gruppen braucht es dem Neuenkirchener Ausnahmeverein um die Zukunft nicht bange zu sein. Dass die Jugendarbeit der lizenzierten Trainer und wohlorganisierten Betreuer stimmt, bewiesen ihre Schützlinge mehr als eindrücklich.

Die Serie der Premieren setzten auch die Junioren des Tanzkorps fort: Nele Hagemann und Florian Klausing, der Zweite der tanzenden Klausing-Brüder, gaben ihren Einstand gleich mit einem dritten Platz. Auch hier lässt das Potenzial der beiden Talente hoffnungsvolle Blicke in die Zukunft zu.

Die nächste Disziplin: die Tanzgarden. der Junioren. Auch hier waren Ausdrucksstärke und Leichtigkeit bei einer äußerst anspruchsvollen Choreografie zu erleben, was der Truppe um gerade mal zwei Wertungspunkte Abstand zum Sieger den Vize-Meistertitel bescherte.

Gleich fünf Solistinnen der Roten Husaren waren als Junioren-Tanzmariechen am Start: Hanna Roß gab ihr Debüt mit einem gerade fertiggestellten Tanz mit Platz 10. Ihre Kollegin Finja Raußen ertanzte sich mit Startnummer eins als Eisbrecherin den achten Platz und Alicia Rotermann schob sich auf Platz fünf vor. Juli-Marie Greßler schrammte mit dem vierten Platz knapp am Siegerpodest vorbei und überließ den zweiten Platz ihrer Schwester Luana Kristin. Dass das Neuenkirchener Tanzkorps somit mit Abstand die meisten Starts aller teilnehmenden Juniorengarde TK Rote Husarenwestfälischen Vereine stellte, unterstreicht die enorme Leistungsbasis des Vereins und die qualitätsorientierte Arbeit des Trainer- und Betreuerstabes.

Sollte der Westfalenpokal der Gesamtwertung den Husaren-Junioren zufallen, musste der Schautanz „Wölfe“ ganz vorne im Konkurrenzfeld landen. Bis zur letzten Startnummer mussten die mitgereisten Fans darum zittern, bis die erlösende Wertung klar stellte, dass die Roten Husaren nicht nur den besten Schautanz Westfalens zeigten sondern auch in der gesamten Altersklasse als neuer Westfalenmeister brillieren konnten.

 

 

Die Dutzende mitgereister Fans ließen stolz ihre siegreichen

Aktiven hochleben. Auch in der Altersklasse der Elf- bis Vierzehnjährigen macht sich konsequente professionelle Trainingsarbeit bemerkbar. Gleichzeitig wurden alle Daumen gedrückt für den nächsten Turniertag, bei dem die Ü15-Jährigen zeigen mussten, was in ihnen steckt (Bericht folgt).