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Mit Top-Ergebnissen in die Weihnachtspause

Jugend und Junioren der „Roten Husaren“ ertanzten sich auf dem Turnier in Mülheim an der Ruhr Siege, Spitzenplatzierungen und Qualifikationen: Turniersiege für die Tanzmariechen Katharina Jürgens (Jugend) und Juli Marie Greßler (Junioren), Junioren-Tanzpaar Josefine Elling & Louis Krömer, sowie die Juniorengarde. Qualifikationen für Jugendgarde und Junioren-Tanzmariechen Nele Hagemann.

 

Kurz vor der Weihnachtspause geriet der Turnierstart der Jugend und Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen in Mülheim/Ruhr zum wahrsten Schützenfest.

Der frühe Morgen rief das Jugend-Tanzpaar Corinna Brunster & Moritz Klausing auf die Bühne. Sie schlugen sich wacker und wurden mit einem 4. Platz belohnt. Großes hatte die Jugendgarde vor: mit deutlich sichererer Darbietung ertanzten sich die jungen Aktiven einen hervorragenden 2. Platz.

Alina Brinkmann stieg nach längerer Bühnenabwesenheit wieder ein und erreichte einen achtbaren 13. Platz von 26 gemeldeten Jugend-Tanzmariechen. Der ganz große Wurf gelang Katharina Jürgens: das Nachwuchstalent hat sich leistungsmäßig kontinuierlich gesteigert und fuhr diesmal sogar den Turniersieg ein.

Leistungssteigerung war überhaupt das passende Schlagwort für die Roten Husaren. So legten sie auch mit ihrem Heinzelmännchen-Schautanz deutlich zu und holten mit nur einem Wertungspunkt Differenz wegen eines Rechenfehlers in der Jury denkbar knapp den 2. Platz.

Die sehr guten Leistungen der Husaren-Jugend schienen wie ein Motivationsschub auf die Junioren zu wirken, die bis in die späten Abendstunden ihre Auftritte absolvierten. So sah am Ende die Disziplin Junioren-Tanzpaare gleich zwei Paare der Roten Husaren auf dem Siegerpodest: mit Saisonbestleistung grüßten Lisann Wiechers & Justus Averbeck vom 2. Platz. Als Sieger gingen ihre routinierten Teamkollegen Josefine Elling und Louis Krömer aus dem Rennen.

Die souveräne Führung ging auch in der Disziplin Junioren-Gardetanz an die Roten Husaren, die ihren anspruchsvollen Tanz immer überzeugender präsentieren.

Bei den Junioren-Tanzmariechen waren unter den sage und schreibe 40 Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet gleich drei aus den Reihen der Roten Husaren angetreten: Neuzugang Chelsea Schug vermochte ihren eindrücklichen Aufwärtstrend fortzusetzen und ging mit Platz 9 aus dem Rennen. Nele Hagemann setzte erfolgreich alles auf eine Karte und schaffte mit einem Tanz voller Körperbeherrschung und Konzentration den Sprung auf Platz 4, der sogar noch mit der Qualifikation zum Halbfinale Nord 2020 gekrönt wurde. Maß aller Dinge war am Ende einmal mehr Juli Marie Greßler: das Ausnahmetalent ließ die Szene mit ihrer herausragenden Ausstrahlung und Umsetzung eines enorm fordernden, akrobatischen Tanzes einmal mehr aufhorchen und holte souverän mit der höchsten Wertung des gesamten Turniers Platz 1.

Mit einem 2. Platz beschloss der Junioren-Schautanz der Roten Husaren in der Nacht den für die Husaren so erfolgreichen Turniertag – und läutet nun eine Weihnachtspause ein bis zur großen Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ am 11. Januar 2020 in heimatlichen Gefilden.

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Tänze. Temperament und Titel

Rote Husaren holen dreifachen Westfalenmeister-Titel mit dem Tanzpaar Maja Heitjans & Artur Schweizer, der Ü15-Garde und Tanzmariechen Linn Sophie Endema. Luana Kristin Greßler wird Vize-Westfalenmeisterin der Tanzmariechen und der Schautanz holt Platz 3.

 

 

 

Nach spannenden Wettkämpfen der Jugend und der Junioren am Samstag  gehörte der Sonntag ganz den „Großen“, den über-15-Jährigen Aktiven. Auch hier boten die Roten Husaren wieder leistungsstarke Aktive auf, die sich auch allesamt prächtig schlugen.

Für das Tanzpaar der Roten Husaren, Maja Heitjans und Artur Schweizer, hieß es schon früh am Tag die Fahne Neuenkirchens hochzuhalten. Dies gelang den beiden sympathischen Sportlern auch mit einem kraftvollen Tanz, der am Ende für Platz 1 und den Westfalenmeister-Titel reichte.

Die Disziplin „Tanzgarden“ versprach für die vollbesetzte Mehrzweckhalle in Harsewinkel die Fortsetzung eines spannenden Krimis, hatten sich die beiden leistungsstarken Garden aus Harsewinkel und Neuenkirchen doch bereits über mehrere Turniere einen harten Wettkampf geliefert, den die Roten Husaren bislang für sich entscheiden konnten. Auch auf dieser Landesmeisterschaft war den Husaren einmal mehr das Urteil der aus ganz Deutschland angereisten Jury des Bundes Deutscher Karneval hold: mit nur einem Wertungspunkt Vorsprung holten die 23 Neuenkirchener Tänzerinnen mit ihrer extrem jungen Truppe Sieg und Westfalenmeister-Titel nach Hause.

Von den zwölf Tanzmariechen am Start der diesjährigen Westfalenmeisterschaften stammten alleine vier aus Neuenkirchen: Maja Heitjans ertanzte sich einen achtbaren 7. Platz, Teamkollegin Finja Raußen schaffte den Sprung auf Platz 5. Mit einem enorm kraftvollen und zugleich leichtfüßigen Tanz sicherte sich Luana Kristin Greßler mit überdeutlichem Abstand zum Rest des Feldes den 2. Platz. Kaum genesen von einem längeren Ausfall stieg Linn Sophie Endema wieder in das Geschehen ein: in diesem Jahr hieß es für die mehrfache Deutsche Meisterin der Junioren, in der höchsten Alters- und Leistungsklasse zu starten. Noch verhalten, aber doch mit voller Körperbeherrschung und in unglaublicher Leichtigkeit konnte das junge Talent den 1. Platz erreichen und darf sich erneut Westfalen-Meisterin nennen.

In der bunten Disziplin der Schautänze erreichten die Roten Husaren mit ihrer tänzerischen Umsetzung von Vertreibung, Flucht und Neuanfang hinter den Tänzen von Harsewinkel und Bocholt einen 3. Platz und konnten so mit den meisten Starts aus ganz Westfalen den Vize-Westfalenmeistertitel in der Gesamtwertung komplettieren.

 

Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport 2019

Jugend und Junioren der „Roten Husaren“ trumpfen auf: das Junioren-Tanzpaar Josefine Elling & Louis Krömer und Juniorenmariechen Juli Marie Greßler holen mit ihren Siegen den Westfalenmeister-Titel. Juniorengarde und Jugend-Tanzmariechen Katharina Jürgens werden Vize-Westfalenmeisterin und die junge Aktive qualifiziert sich für das Halbfinale der Deutschen Meisterschaften. Die Jugend- und Junioren-Schautänze sowie das Jugend-Tanzpaar Corinna Brunster & Moritz Klausing erreichen ebenso den 3. Platz wie das Junioren-Tanzpaar Lisann Wiechers & Justus Averbeck, die sich ebenfalls die Qualifikation sichern.

Jugendgarde 4. Platz , Marie Heemann, 11. Platz, Chelsea Schug, 5. Platz, Nele Hagemann, 6. Platz

Alles, was in Westfalen (karnevalistisch) tanzen kann, zog es am Wochenende nach Harsewinkel, wo die diesjährigen Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport von der Karnevalsgesellschaft Rote Funken ausgerichtet wurden. Vereine aus dem Sauerland, Bocholt, Coesfeld, Rheine und vielen weiteren Orten des Verbandsgebiets sowie die Lokalmatadoren aus der Mähdrescher-Stadt Harsewinkel folgten der Einladung des Bundes Westfälischer Karneval und schickten ihre Aktiven mit insgesamt über 120 Starts ins Rennen. Nicht nur dabei, sondern mit den meisten Startmeldungen aus ganz Westfalen auch leistungsmäßig mit vorne dran: das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen, das am ersten Wettkampftag in den Altersklassen Jugend und Junioren zwei Westfalen-Meistertitel, zwei Vize-Meistertitel und vier dritte Plätze einheimste.

Schon am frühen Samstagmorgen sichert sich das Jugend-Tanzpaar der Roten Husaren, Corinna Brunster & Moritz Klausing, mit seinem engagiert vorgetragenen Tanz den 3. Platz. Nicht ganz so glücklich ging es mit dem Jugend-Gardetanz ab: hier schrammt die extrem junge Nachwuchstruppe mit einem 4. Platz am Siegerpodest vorbei. In dieser Disziplin war an den Lokalmatadoren aus Harsewinkel kein Vorbeikommen und auch die Garden aus Rheine und Bocholt zeigten sich souverän.

In der Disziplin der Jugend-Tanzmariechen gelang den Husaren dann der erste große Wurf: Nachwuchstalent Katharina Jürgens überzeugte mit Konzentration, Ausstrahlung und Exaktheit die weitgereiste Jury und wurde mit einem 2. Platz belohnt. Die Freude der frisch gebackenen Vize-Westfalenmeisterin wurde noch getoppt, als klar wurde, dass ihre hervorragende Platzierung für die heiß begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord 2020 in Düren reichte. Ihre Vereinskollegin Marie Heemann legte mit ihren gerade einmal fünf Jahren eine überdeutlich sichtbare Leistungssteigerung auf das Parkett und erreichte Platz 11.

Auch in der letzten Disziplin, den Schautänzen, gelang der Husaren-Jugend mit ihren „Heinzelmännchen“ noch einmal mit einem 3. Platz der Sprung aufs Siegerpodest.

Der Wettkampf der Junioren-Tanzpaare wurde am Samstagnachmittag eindeutig von den Roten Husaren dominiert: Josefine Elling & Louis Krömer gelang der Sprung ganz nach vorne und das sympathische Paar konnte als Sieger und Westfalenmeister grüßen. Ihre Vereinskollegen Lisann Wiechers & Justus Averbeck wurden Dritte und konnten sich in ihrem mit ihrem zweiten Auftritt überhaupt sogar für das Halbfinale qualifizieren.

Mit besonderer Spannung wurde in der vollbesetzen Mehrzweckhalle die Entscheidung bei den Junioren-Tanzgarden erwartet: hier ging es am Ende auch leistungsmäßig äußerst eng zu und die Juniorengarde der Roten Husaren trennten nur wenige Wertungspunkte von der Siegergarde aus Harsewinkel. Der errungene Vize-Westfalenmeistertitel wurde von den mitgereisten Fans und Schlachtenbummlern ausgiebig bejubelt.

In den letzten Jahren haben sich die Roten Husaren im Solistenbereich deutschlandweit in der Spitze etabliert: mit sogar drei Starterinnen mischten sie in der Disziplin Junioren-Tanzmariechen mit. Nele Hagemann erreichte einen 6. Platz, mit ihrer persönlichen Bestleistung konnte sich Neuzugang Chelsea Schug auf den 5. Platz vorschieben. Mit einem souverän leichtfüßig, ausdrucksstark und akrobatisch auf höchstem Niveau dargebotenen Tanz setzte sich Juli Marie Greßler einmal mehr an die Spitze und heimste neben Turniersieg und Tageshöchstwertung den Titel der Westfalenmeisterin ein. Mit einem Abstand von ganzen 22 Wertungspunkten verwies das kecke Neuenkirchener Ausnahmetalent ihre zwölf Konkurrentinnen auf die Plätze.

Wie schon bei der Jugend, konnten auch die Junioren der Roten Husaren am späteren Samstagabend die Wettkämpfe ihrer Altersklasse mit einem 3. Platz beschließen, der dem Junioren-Schautanz „Ying & Yang“ zufiel und eine eindrückliche Leistungsbilanz des Neuenkirchener Aushängeschilds im ersten Teil der diesjährigen westfälischen Verbandsmeisterschaften komplettierte.

 Über 133 Starts in den Altersklassen Jugend, Junioren und der Ü15-Jährigen an zwei Turniertagen versprachen die diesjährigen Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in der ausverkauften Sporthalle in Münster-Hiltrup: bereits am Samstag zeigten die Husaren-Jugend und Junioren, welch tänzerische Extraklasse sie besitzen. …….

Die Münsteraner Gastgeber des Turniers, die KG „Die Schlossgeister“, ließen es nicht an Stimmung fehlen und eröffneten ihr Turnier mit einem stimmungsvollen, modernen und multimedialen Opening. Dies erleichterte den Debüttanten des ersten Turniertags, den „kleinen“ Jugend-Tanzpaaren ihren Auftritt auf der 160 Quadratmeter großen Bühne, die fachmännisch vom Bühnenteam der Roten Husaren um Daniel Möllers aus Neuenkirchen mit einem full-service geliefert, aufgebaut und betreut wurde. Das Nachwuchstanzpaar der Husaren, Corina BRunster und Moritz Klausing landeten am Ende auch gleich mit dem 3. Platz auf dem Siegerpodest und nahmen freudestrahlend ihre Pokale in Empfang.

Bei den Jugend-Garden zeichnete sich einmal mehr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Dauerrivalen aus Harsewinkel ab. Diesmal zogen die Harsewinkler Mädchen an den Husaren knapp vorbei, die ihren deutlich umgestellten Tanz sicherer und überzeugender vortrugen, was sich auch in merklich höheren Wertungen durch die neunköpfige Jury aus Baden, der Pfalz, Württemberg, Franken, Niedersachsen und Brandenburg ausdrückte. Die beiden erstplatzierten Garden aus dem Münsterland ließen am Ende ihre neun weiteren Konkurrenten aus Westfalen mit deutlichem Abstand hinter sich.

Dass die Roten Husaren immer wieder für eine Überraschung gut sind, zeigte sich in der Disziplin Jugend-Tanzmariechen: hier überzeugte Alina Brinkmann mit einem sichtbaren Leistungssprung um zehn Wertungspunkte, die am Ende für einen 7. Platz unter 19 Starterinnen reichte. Newcomerin Katharina Jürgens, die auf ihren ersten Turnier in Neunkirchen vor einigen Wochen gleich mit der Qualifikation für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal aufhorchen ließ, konnte ihre Leistung bestätigen und wurde mit dem 5. Platz belohnt. Die ganz große Überraschung Wurf gelang aber der vorletzten Starterin in einem leistungsstarken Feld: Leni Elling behielt Nerven, zeigte Angriffslust, Körperbeherrschung und Talent und schaffte mit einem 3. Platz neben dem Sprung aufs Siegerpodest unter dem Jubel ihrer Fans die kaum zu hoffen gewagte Qualifikatioin für das Halbfinale.

Der Jugend-Schautanz um die ausgeflippte Affenbande der Husaren-Jugend komplettierte die Pokalausbeute mit einem dritten Platz, so dass am Ende mit einem Vize-Westfalenmeister-Titel in den Einzelwertungen und drei dritten Plätzen das Neuenkirchener Tanzkorps hinter den Roten Funken Harsewinkel als Vize-Westfalenmeister in der Vereinswertung grüßen konnte.

 

Die Husaren-Jugend hatte passende Vorlagen geliefert, die die Junioren sogar noch toppen konnten: hier lieferten Josefine Elling und Louis Krömer als Tanzpaar mit einem überzeugendens und ausstrahlungsstarken Tanz einen Einstand nach Maß und platzierten sich mit sage und schreibe 80 Wertungspunkten Abstand zu den weiteren Startern auf Platz 1. Der erste Westafelenmeister-Titel war errungen.

Was der Jugendgarde knapp nicht gelungen war, vermochten deren älteren Kolleginnen zu drehen: die Juniorengarde der Roten Husaren legten mit 443 Punkten für ihren choreographisch ausgefeilten Tanz eine Messlatte vor, die keiner der 12 Konkurrenten erreichen konnte und wurden von den mitgereisten Schlachtenbummler und den zuhause Gebliebenen und auf dem Sterntalermarkt am Vereinsstand Eingespannten als Westfalenmeister bejubelt.

Gleich fünf Junioren-Tanzmariechen hatte das Tanzkorps aus Neuenkirchen ins Rennen geschickt: Lisann Wiechers platzierte sich auf dem 6. Rang in einer anspruchsvollen Disziplin aus 18 gemeldeten Starterinnen aus ganz Westfalen. Finja Raußen bestätigte ihren Aufwärtstrend mit einem sicher und präzise präsentierten Tanz, der ihr Platz 3 einbrachte. Juli Marie Greßler zog mit ihrer akrobatischen und schwungvollen Darbietung als Vize-Meisterin auf Platz 2 vor. Einmal mehr ganz nach oben trug ein leichtfüßiger, exakter Vortrag voller Körperspannung und Präsenz das Ausnahmetalent der Husaren, die amtierende Deutsche Meisterin Linn-Sophie Endema, die souverän den 1. Platz und den Westfalenmeister-Titel errang.

Wie schon bei der Jugend hatte die Disziplin bis zur vorletzten Starterin ihre größte Überraschung aufgehoben: Nele Hagemann gelang das Unerwartete, sie nahm alle Kraft und Konzentration zusammen und katapultierte sich mit eindrücklicher Leistungssteigerung auf dem 4. Platz, der mit der Qualifikation zum Halbfinale gekrönt wurde. Das Siegerpodest sah dann auch am Ende nur Tanzmariechen aus der Talentschmiede der Roten Husaren aus Neuenkirchen, an denen kein Weg in ganz Westfalen vorbei führte.

Spannend und mit hauchdünnen Entscheidungen durch das Wertungsgericht beschloss die bunte Disziplin der Schautänze den Turniersamstag: hier schob sich mit nur zwei Punkten Vorsprung das Team aus Bocholt an die Spitze. Die Erdmännchen der Roten Husaren grüßten als Vize-Meister.

Mit spitzem Bleistuft gerechnet wurde in der Szene um den renommierten Westfalen-Pokal der Gesamtwertung aller teilnehmenden Vereine: 2018 ging diese besondere Auszeichnung als erfolgreichster Verein an das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. Eine mehr als gelungene Steilvorlage für die Ü15-Jährigen, die ihren Wettbewerb am Sonntag austragen sollten (Bericht folgt).

 


Qualifikationsturnier Neuenkirchen 2019

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(Fotos: D. Olesiak)


Treppchenplätze und Qualifikationen in jeder Disziplin

Rote Husaren auch in der Altersklasse Ü15 auf ihrem eigenen Turnier erfolgreich.

Tanzmariechen Luana Kristin Greßler, die Ü15-Garde sowie das neue Tanzpaar Maja Heitjans & Artur Schweizer erringen Platz 2. Ein 3. Platz geht an den Schautanz. Zusätzlich holen diese Starts auch die Qualifikation für die Halbfinalausscheidung für die Deutschen Meisterschaften 2020.

Als nach der Siegerehrung am späteren Samstagabend die letzten Klänge der „RHAB – Rote Husaren Aufmarsch-Band“, einem Ensemble des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Neuenkirchens, verklungen waren, blieb für die erfolgreiche Jugend und Junioren kaum Zeit zum Feiern. Für das Tanzkorps hieß es als Ausrichter eines der 40 Qualifikationsturniere im Bundesgebiet mit vereinten Kräften die ENS-Sporthalle umbauen, neu eindecken und vorbereiten für Tag 2, der den Ü15-Jährigen gehört.

Auch am Sonntag füllten viele Schlachtenbummler die Halle und gaben als Zuschauer mit lauten Fangesängen dem Turnier sein spezielles Flair. Immerhin waren Starter bis aus Kurhessen und dem Ruhrgebiet nach Neuenkirchen gereist um sich im karnevalistischen Tanzsport zu messen.

Gleich in der ersten der fünf ausgeschriebenen Disziplinen – Tanzpaare, Weibliche Garden, Männliche oder Gemischte Garden, Tanzmariechen und Schautänze – punktete das neu zusammengefundene Tanzpaar Maja Heitjans und Artur Schweizer bei seiner Bühnenpremiere mit einem 2. Platz und der Qualifikation zum Halbfinale Nord 2020 für eine ausgesprochen harmonische Darbietung.

Bei den Weiblichen Garden war am Tanz des amtierenden Deutschen Meisters aus Baunatal kein Vorbeikommen: die extrem junge und durch Krankheitsfälle dezimierte Garde der Roten Husaren konnte aber immerhin mit einem beeindruckend motivierten und engagiert vorgetragenen Tanz am starken Dauerkonkurrenten aus Harsewinkel vorbeiziehen und sich den 2. Platz sichern, der ebenfalls durch die Qualifikation für das Halbfinale gekrönt wurde.

Eine klasse Leistung lieferte Tanzmariechen Luana Kristin Greßler ab: sportlich, akrobatisch, kraftvoll und die herausfordernden Schrittfolgen konzentriert und leichtfüßig setzend, errang das junge Talent strahlend den 2. Platz und freute sich über eine weitere Qualifikationsurkunde. Ihre Teamkollegin Finja Raußen landete auf Platz 10 in der Konkurrenz von 16 gemeldeten Tanzmariechen. Neuzugang Maja Heitjans, die schon als Tanzpaar mit Artur Schweizer einen gelungenen Premiereneinstand hinlegen konnte, zeigte sich auch als Solistin überzeugend und schob sich auf Platz 8 vor.

Mit ihrem brandneuen Schautanz „Flucht in eine neue Heimat“ ein zeitgemäßes, kritisches Thema tänzerisch umsetzend, schrammten die Roten Husaren um nur zwei Wertungspunkte am 2. Platz eines humoristischen Schautanzes aus Bocholt vorbei. Doch der 3. Platz bedeutete für die Husaren die vierte Qualifikation des Tages.

Bei den Männlichen oder Gemischten Garden, der Tanzdisziplin leider mit Seltenheitswert im Bund Deutscher Karneval, war mit der Garde aus Hamm nur ein einziger Starter angetreten. Hier mussten die Roten Husaren passen – aus Männermangel. Aber vielleicht überwinden ja noch einige Neuenkirchener alle Vorurteile, fassen sich ein Herz fürs Tanzen und komplettieren im Zusammenspiel mit den erstklassigen Gardetänzerinnen wie in früheren Jahren den Erfolg der sportlichen Botschafter Neuenkirchens?

Gerade dem Siegerpodest entstiegen heißt es am späten Sonntagnachmittag für die Aktiven nicht Feiern, sondern Abbau der Turnierstätte. Zusammen mit Trainern, Betreuern, Mitgliedern und den nimmermüden Bühnen- und Cateringteams um Daniel Möllers und Gerlind Volkert wird angepackt. Nach wenigen Stunden ist vom Turnier nichts mehr zu sehen. Und dann ist doch auch noch ein wenig Zeit zum verdienten Feiern im Vereinsheim.


Premieren, Pokale und Platzierungen

Rote Husaren führen erfolgreich ihr Bundesoffenes Qualifikationsturnier durch

Josefine Elling und Louis Krömer als Tanzpaar und Juli Marie Greßler siegen in ihren Disziplinen, Corinna Brunster und Moritz Klausing werden Zweiter, Lisann Wiechers und Justus Averbeck ebenso Dritter wie Garde- und Schautanz mit ihren Tanzpremieren.

Mit vereinten Kräften von Aktiven und Mitgliedern wandelt sich die nüchterne Dreifach-Sporthalle der ENS am Westfalenring im Laufe des Freitagnachmittags zu einer Wettkampfstätte im karnevalistischen Tanzsport: von Bühne über Bestuhlung für Hunderte von Schlachtenbummlern bis zu einem Cateringbereich entsteht eine kleine eigene Welt. Schließlich sind Turniervorschriften des Bundes Deutscher Karneval einzuhalten und vor allem wollen die Husaren ja wieder gute Gastgeber für ihre teils mehrere hundert Kilometer angereisten Starter sein. Bürgermeister Franz Möllering lobt jedenfalls in seinen Eröffnungsworten als Schirmherr am Samstag- und Sonntagmorgen schon mal die sportlichen Botschafter Neuenkirchens für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Einsatz nicht nur rund um, sondern auch auf der Bühne zeigen dann bereits die Aktiven der Husarenjugend: dem Tanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing gelingt am frühen Samstagmorgen in der Disziplin Tanzpaare mit einem konzentriert vorgetragenen Tanz hinter den Siegern aus Harsewinkel ein 2. Platz und die begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord 2020 in Düren. Nicht so erfolgreich geht die Jugend-Garde aus dem Rennen: sie muss sich mit einem 5. Platz der erdrückenden Konkurrenz aus Harsewinkel, Baunatal, Rheine und Bocholt geschlagen geben.

Katharina Jürgens schafft als Jugend-Tanzmariechen mit einem anspruchsvollen Tanz den Sprung auf Platz 5 in einer starken Konkurrenz aus 18 Starterinnen. In dieser Disziplin setzen sich Mariechen aus Dortmund, Erfurt und Harsewinkel an die Spitze. In ihrer Premiere auf 160 Quadratmeter Bühne und vor kritischer Jury und beinahe ausverkaufter Halle beweist das gerade mal fünfjährige Nachwuchstalent Marie Heemann Mut und Nerven und geht als jüngste Husarin und Gesamtstarterin mit einem 17. Platz aus dem Rennen.

Der brandneue Jugend-Schautanz der Roten Husaren mit dem Thema „Wenn es Nacht wird“, verpasst mit dem 4. Platz zwar den Sprung auf das Siegertreppchen, wird aber mit der Qualifikation zu den Ausscheidungen zur Deutschen Meisterschaft 2020 belohnt.

Die Jugend-Trainer wollen das eigene Turnier zufrieden als Gradmesser und wichtige Standortbestimmung verstanden wissen: sie setzen nun im weiteren Training Schwerpunkte um sich schon bald auf den Westfalen-Meisterschaften in Harsewinkel erneut zu präsentieren.

Am Samstagnachmittag heißt es dann für die nächste Altersklasse, die elf-bis vierzehnjährigen Junioren, vor der zehnköpfigen fachkundigen Jury des Bundes Deutscher Karneval zu bestehen, die bis aus Schwaben, dem Schwarzwald, Sachsen und Brandenburg angereist ist.

Mit einem deutlich sichtbaren Leistungsschub setzen sich Josefine Elling und Louis Krömer bei den Tanzpaaren an die Sitze und qualifizieren sich gleichzeitig für das Halbfinale. Auch in dieser, im karnevalistischen Tanzsport inzwischen schon selten gewordenen Disziplin, bringen die Roten Husaren eine Premiere erfolgreich auf die Turnierbühne: Lisann Wiechers und ihr neuer Tanzpartner Justus Averbeck gelingt ihr Einstand talentiert und konzentriert und wird auch gleich unter dem Jubel ihrer Anhänger mit dem 3. Platz belohnt. Die beiden jungen Tänzer zeigen eindrucksvoll, dass Tanzen keine Mädchendomäne ist und mindestens so viel Koordinationsvermögen und Körperbeherrschung verlangt wie der landläufig von Jungs präferierte Fußball.

Leistungsmäßig eng geht es bei den Junioren-Garden zu: um nur wenige Wertungspunkte landen die Roten Husaren mit ihrem choreografisch äußerst anspruchsvollen Tanz auf Platz 3 hinter den Garden und Dauerkonkurrenten aus Baunatal und Harsewinkel. Immerhin bedeutet diese Platzierung aber die Qualifikation zum Halbfinale Nord.

Bei den Junioren-Tanzmariechen sind gleich drei Husarinnen am Start unter 21 gemeldeten Konkurrentinnen um Sieg und Qualifikation: Chelsea Schug erreicht den mehr als achtbaren Platz 11, Nele Hagemann macht einen riesigen Leistungssprung nach vorne, präsentiert sich sehr sportlich und tänzerisch ausgewogen und überzeugend und schiebt sich auf Platz 5. Einmal mehr ihre Ausnahmeklasse zeigend, schafft Juli Marie Greßler den ganz großen Wurf und ihre akrobatisch leichtfüßige Kür wird mit Platz 1 belohnt.

In der bunten Welt der Schautänze kann am späteren Samstagabend zu guter Letzt der neue Schautanz den Husaren-Junioren um „Ying und Yang, Gegensätze ziehen sich an“ erfolgreich seine Bühnenpremiere feiern: der dritte Platz führt auch gleich noch zur Qualifikationsbescheinigung.

Sechsmal standen am Turnierende Aktive des Neuenkirchener Ausnahmetanzkorps auf dem Siegerpodest. Sie haben fünf von acht möglichen Qualifikationen geholt. Wenn das kein eindrückliches Leistungsresümee ist – und gleichzeitig Ansporn für ihre „großen“ Vereinskolleginnen, die am Sonntag an den Start mussten.


Qualifikationsturnier 2019

Liebe Tanzsportfreunde,

auf Grund geringer Meldezahlen und vielen Abmeldungen beginnt das Turnier am Sonntag, 10.11.2019 erst um 10:00 Uhr.
Der Einlass ist ab 07:30 Uhr möglich.
Am Samstag, 09.11.2019 beginnt das Turnier regulär um 09:00 Uhr (Einlass 07:00 Uhr).

Auf dem Parkplatz der Schule / Sporthalle wird derzeit eine Mense gebaut, sodass keinerlei Parkplätze an der Halle zur Verfügung stehen.
Anbei übersende ich einen Lageplan mit markierten Parkmöglichkeiten. Bitte fahren Sie diese Parkplätze direkt an, um ein Verkehrschaos an der Halle zu vermeiden. Bitte leiten Sie diese Information auch an ihre mitreisenden Fans weiter.
Für die Busse gibt es eine Haltemöglichkeit an der Emsdettener Straße (siehe Karte). Hier besteht die Möglichkeit die Aktiven und Fans rauszulassen. Die Halle ist durch einen Fußweg unmittelbar zu erreichen. Parkmöglichkeiten für Busse gibt es im Industriegebiet „Ulmenstraße“.

Übersichtskarte Parkplätze Turnier Neuenkirchen


Erfolgreicher Einstieg in die Turniersaison

Platzierungen für die Roten Husaren und Turniersieg von Tanzmariechen Juli Marie Greßler

Es geht wieder los, auch wenn bis Karneval noch ein wenig hin ist: seit Ende September laufen die insgesamt über 40 Qualifikationsturniere des Bundes deutscher Karneval zwischen Lübeck und Ulm an. Am vergangenen Wochenende spielen nun auch die Roten Husaren mit und das Neuenkirchener Ausnahmetanzkorps konnte in Baunatal/Hessen auch gleich wieder beachtliche Platzierungen einheimsen. Die Ü15-Garde und der Schautanz wurden ebenso mit einem 3. Platz belohnt wie Tanzmariechen Luana Kristin Greßler. Der Höhepunkt gelang dem Junioren-Tanzmariechen Juli Marie Greßler, die mit ihrem souveränen Turniersieg auch gleich die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften 2020 in Düren absahnte. 

Am Samstag, der traditionell den Jugend- und Juniorendisziplinen im karnevalistischen Tanzsport gehört, hatten sich die Junioren-Solisten der Roten Husaren auf den Weg nach Kurhessen gemacht. Mit ihrem brandneuen Tanz und Uniformen „im Rohbau“ erreichten Josefine Elling und Louis Krömer einen achtbaren 4. Platz und schrammten um nur wenige Punkte am Siegertreppchen vorbei.

In einer mit über 40 Meldungen stark besetzten Konkurrenz der Junioren-Tanzmariechen vertraten gleich drei Husaren-Mariechen die Farben Neuenkirchens: Chelsea Schug gab nach ihrem Wechsel nach Neuenkirchen mit Platz 20 einen respektablen Einstieg in die Altersklasse. Nele Hagemann, in Ausdruck, Darstellung und Ausführung ihres anspruchsvollen Tanzes sichtbar gereift, schob sich auf einen 8. Platz vor. Der ganz große Wurf gelang am späteren Nachmittag Juli Marie Greßler: als tanze sie in einer anderen Liga, sportlich-spritzig und doch körperbeherrscht die schwierigen Schrittkombinationen exakt und begeisternd setzend entthronte sie am Ende gar mit zwölf Wertungspunkten Abstand die amtierende Deutsche Meisterin und trug spuverän mit der Tageshöchstwertung den Turniersieg davon, der unter dem frenetischen Jubel ihrer mitgereisten Fans auch noch mit der Qualifikation für das Halbfinale Nord zur Deutschen Meisterschaft 2020 gekrönt wurde.

Für die erfolgsverwöhnte Ü15-Garde war der Auftritt in Baunatal eine mehrfache Premiere: neuer Tanz, neue Musik, neue Formation. Durch Studium und andere Verpflichtungen hatten extrem viele erfahrene Tänzerinnen aufgehört und so präsentierte sich eine sehr junge Truppe, der die Aufregung auf einem der größten Tanzturniere der Republik deutlich anzumerken war. Trotz aller Nerven gelang es den Husarinnen, hinter dem amtierenden Deutschen Meister Baunatal und den Dauerkonkurrenten aus Nürnberg den 3. Platz zu erringen. Gleiches galt auch für den Schautanz um die Flucht in eine neue Heimat: auch dessen Premiere gereichte zum 3. Platz.

Wie schon bei den Junioren, so auch bei den Ü15-Jährigen gleich drei Tanzmariechen aus Neuenkirchen nicht nur dabei, sondern mittendrin im tänzerischen Wettstreit von 40 Konkurrentinnen aus dem gesamten Bundesgebiet: Neuzugang Maja Heitjans gelang nach ihrem ersten Turnierstart in den Farben Neuenkirchens vor einigen Wochen in Frickhofen im Westerwald erneut mit beachtlicher turnerischer Ausführung ein Einstand nach Maß, der mit einem 14. Platz belohnt wurde. Finja Raußen musste als zweite Starterin einer langen Disziplin auf die 180 Quadratmeter große Mammut-Bühne: sie zeigte sicher und mit sehr guter Präsenz ihren Tanz, der am Ende zu Platz 11 führte. Ihrer jüngeren Schwester nacheifernd, in wunderschöner neuer Uniform und mit einem mit Akrobatikelementen und anspruchsvollsten Schrittkombinationen vollgepackten Tanz, präsentierte sich eindrücklichst Luana Kristin Greßler. Auch sie zeigte Nerven, fand jedcoch souverän zurück zu ihrer Top-Form und sicherte sich den 3. Platz. Hier darf man auf die weitere Entwicklung mehr als gespannt sein.

Das Eis war erfolgreich gebrochen und die Standortbestimmung hat funktioniert: nun ist nach einhelliger Meinung von Trainern und Aktiven klar, woran im Training noch weiterzuarbeiten und zu feilen ist. Schließlich heißt es am 9. und 10. November schon wieder „auf geht’s zum Turnier“: dann in heimischen Gefilden in der Dreifachturnhalle am Westfalenring in Neuenkirchen.


Die Titelverteidigung leider verpasst: Ü15-Garde auf dem 3. Platz

Am zweiten Wettkampftag der 48. Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in Braunschweig erringt das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen in der Altersklasse der Ü15-Jährigen mit der Weiblichen Garde den 3. Platz, Tanzpaar, Tanzmariechen und Schautanz kommen jeweils unter die besten Zehn Deutschlands.

Nach spannenden Wettkämpfen der Jugend und der Junioren am Samstag gehörte der Sonntag ganz den „Großen“, den über-15-Jährigen Aktiven. Auch hier boten die Roten Husaren wieder mit Ausnahme der Männlichen oder Gemischten Garden in jeder Disziplin Qualifizierte auf, die sich auch allesamt prächtig schlugen.

Das Multimedia-Opening, das die mit gut 7000 Zuschauern ausverkaufte Volkswagen Arena in Laserlicht tauchte, und die Deutsche Nationalhymne gaben eine grandiose Kulisse ab und schworen ein gebanntes Publikum auf den Tag ein. Für das Tanzpaar der Roten Husaren, Samira Pruß und Artur Schweizer, hieß es schon früh am Tag die Fahne Neuenkirchens hochzuhalten. Dies gelang den beiden sympathischen Sportlern mit einem kraftvollen Tanz, der am Ende mit einem 10. Platz respektvoll von der Jury quittiert wurde.

In der Disziplin „Tanzgarden“ ging es für die Husaren um Alles: die stark verjüngte Truppe zeigte motiviert und mit beeindruckender Bühnenpräsenz den besten Tanz der Saison, bewies Kampfeswillen und Harmonie in der ausgefeilten Choreografie. Dennoch reichte die hervorragende Wertung nicht, um gegen die beiden schon während der Saison als Favoriten gehandelten Garden aus Röttenbach (2. Platz) und Baunatal (1. Platz) zu bestehen. Typisch für den Sports- und Gemeinschaftsgeist der Roten Husaren war dann aber die traditionelle Party, die die mitgereisten Fans stolz für „ihre“ Mädchen seit Jahrzehnten in der Mittagspause jeder Deutschen Meisterschaft ausrichten, und die für den errungenen 3. Platz um kein Deut kleiner als beim viermaligen Titelgewinn der letzten Jahre ausfiel.

Bei den Tanzmariechen zeigten gleich zwei Husarinnen eindrücklich, welch Tanztalent in ihnen steckt: mit ihrem gewohnten Strahlen und einnehmender Bühnenpräsenz überzeugte Samira Pruß, die frischgebackene Norddeutsche Meisterin, und schob sich verdient auf den 7. Platz vor. Ihre Teamkollegin Luana Kristin Greßler wuchs geradezu über sich hinaus und präsentierte sich konzentriert und mit enormer Sprungkraft. Mit ihrem 10. Platz konnte sie alle auf die Plätze verweisen, die auf den Norddeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende noch vor ihr gelegen hatten, und zusammen mit Samira Pruß stolz und berechtigt als die beiden mit Abstand besten Norddeutschen Tanzmariechen jubilieren. Welch schönes Bild ergaben die beiden sich gegenseitig ohne jeglichen Neid beglückwünschenden Sportlerinnen und Teamkolleginnen!

In der bunten Disziplin der Schautänze zeigten die Husaren ein letztes Mal ihren dämonischen Kampf um einen nächtlichen Traum: auch hier war wieder eine Steigerung in Ausführung, Mimik und Präsentation sichtbar. Welch Pech, dass ausgerechnet bei diesem Auftritt eine Requisite unverschuldet zu Bruch ging! Um so freudiger wurde am Ende der 10. Platz aufgenommen, ein Sprung um immerhin zwei Plätze nach vorne im Vergleich zum Vorjahr.

Als gegen 20 Uhr im Herzen Niedersachsens die ersten Busse starteten, um die Roten Husaren in ihr heimatliches Münsterland zurückzubringen, lag wieder eine Tanzsaison hinter dem Verein, in der die vielen Aktiven von Klein bis Groß und ihre Trainer und Betreuerteams beeindruckende Leistungen als Lohn funktionierender Gemeinschaft auf die Turnierbühnen der Republik brachten. Und es wurden zwischen Fangesängen und ausgelassener Feierstimmung auch schon wieder die Köpfe zusammengesteckt und Pläne für die nächsten Tänze, Kostüme und Requisiten geschmiedet: man darf gespannt sein!


Linn Sophie Endema Deutsche Meisterin, Jugend-Schautanz Vizemeister

Auf den 48. Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in Braunschweig ist das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen mit neun qualifizierten Starts im Jugend- und Juniorenbereich vertreten und tanzt in der Spitze mit. Ganz nach vorne schaffen es der Jugend-Schautanz, der als Deutscher Vizemeister aus dem Rennen geht und Linn Sophie Endema, die als Junioren-Tanzmariechen souverän mit einer Traumwertung ihren Titel der Deutschen Meisterin verteidigt.

Die Bühne hatten die Roten Husaren ja am Donnerstag schon mal mit ihrem mobilen Bühnen-Aufbauteam vorausgeschickt. Am Freitagnachmittag hieß es dann für die Jugend in zwei Bussen begleitet von Trainern, Fans und Eltern „ab nach Niedersachsen“ um am Samstagmorgen pünktlich und ausgeschlafen um 9 Uhr in die Wettkämpfe der 48. Deutschen Meisterschaften des Bundes Deutscher Karneval einzutreten. Mit über 6000 Zuschauern in der Volkswagen-Arena bot Braunschweig dafür eine grandiose Kulisse, die allein schon den Trainingsfleiß aller Aktiven in einer langen Session belohnte.

Für die Husaren-Jugend hieß es in der Disziplin Marschtanz zum ersten Mal, die 160 Quadratmeter-Bühne zu betreten: vielleicht mit ein bisschen zu viel Respekt vor der beeindruckenden Kulisse, aber doch mit Kampfgeist zeigten die jungen Tänzerinnen ihr Tanztalent und erreichten einen respektablen 8. Platz. Hier waren die erstplatzierten Garden aus Stuttgart, Harsewinkel und Bocholt nicht zu schlagen.

Katharina Jürgens hatte in ihrem ersten Jahr als Jugend-Tanzmariechen das schier Unglaubliche geschafft und sich qualifiziert und sogar die harte Zwischenprüfung des Halbfinales Nord gemeistert: das verspricht noch Vieles für die Zukunft und der erreichte 10. Platz auf der DM ist erst ein Einstand nach Maß. In der Disziplin setzten Mariechen aus Coburg, Röttenbach bei Nürnberg und erneut Bocholt auf den Plätzen 1 bis 3 die Messlatte.

Ein letztes Ass hatte die Husaren-Jugend aber noch im Ärmel: ihren Schautanz „Ene, meine, miste…“ um eine verrückte Affenbande, der ja auch immerhin auf der Meisterschaft im Vorjahr Dritter und vor einer Woche Norddeutscher Meister wurde. Es war den jungen Schautanz-Talenten direkt anzusehen, wo sie hin wollten: ganz nach vorne. Ausdrucksstark, mit beeindruckender Bühnenpräsenz und in den Bewegungsabläufen und der Rhythmik sicher – so beeindruckten sie die aus ganz Deutschland angereisten Juroren und wurden unter dem Jubel ihrer Fans Deutscher Vizemeister, der zusammen mit der Gruppe aus Bocholt (Deutscher Meister) die gerade im Schautanz erdrückend starke Konkurrenz aus dem Süden souverän auf die Plätze verwies.

Dieser erste Titel für die Roten Husaren bot schon dem noch in der Anreise begriffenen Buskonvoi aus Junioren und Ü15 eine Gelegenheit zur Spontanfeier auf einem Rastplatz. Doch schon nach einer nicht allzu langen Mittagspause rief es die Juniorendisziplinen auf die Tanzbühne: Josefine Elling und Louis Krömer, das Junioren-Tanzpaar der Husaren, schoben sich mit einem konzentriert dargebotenen Tanz immerhin auf den respektablen 7. Platz vor, und gingen damit in Bestätigung ihres Norddeutschen Meistertitels aus der Vorwoche auch hier weder als bestes norddeutsches Paar aus dem Rennen. Mit einer ganz vorderen Startnummer mussten die Junioren im Marschtanz einem sehr qualitätsvollen Wettbewerbsfeld vorlegen: mit Harmonie und sicher in den Schritten und Schwierigkeiten ihrer anspruchsvollen Choreografie war ihnen der zwar undankbare aber allem Respekt für die tänzerische Leistung werte 4. Platz sicher in einer Disziplin der hauchdünnen Entscheidungen: so trennten die Neuenkirchener am Ende nur zwei Wertungspunkte vom drittplatzierten Dauerkonkurrenten aus Harsewinkel und die favorisierte Garde aus Nürnberg musste sich mit Punktgleichheit aber einem Punkt Nachteil in der so genannten Streichwertung (beste und schlechteste der insgesamt sieben Punktwertungen gestrichen) der siegreichen Garde aus Baunatal beugen.

Im Schautanz der Junioren hatten die tanzenden „Erdmännchen“ der Roten Husaren ihren letzten Auftritt, dessen überraschende Choreografie und die lustige Mimik mit einem 6. Platz belohnt wurde.

Spannender Höhepunkt des Junioren-Turniers waren zweifelsohne die Tanzmariechen: mehr als beeindruckend, was die besten Solistinnen der Republik mit ihren elf bis vierzehn Jahren an akrobatischen Elementen und Schrittkombinationen auf die Bühne bringen! In diesem qualitätsvollen Feld waren gleich drei Husaren-Mariechen vertreten – so viele Qualifikationen konnte kein anderer Verein aufbieten. Finja Raußen machte mit einem 10. Platz ihrem Verein schon erstmals Ehre. Juli Marie Greßler schob sich trotz kurzen Umknickens auf den hervorragenden 5. Platz vor. Alle knapp 6500 Augenpaare in der weiten Arena waren auf eine Akteurin gerichtet, für die es galt, ihren 2018 errungenen Meistertitel erneut zu verteidigen: Linn Sophie Endema, die sympathisch bescheidene Botschafterin Neuenkirchens. In der Schrittsetzung exakt, leichtfüßig, in Körperhaltung und Ausdruck voller Grazie und doch kraftvoll und dynamisch in Akrobatik auf allerhöchstem Niveau – so stellte das Ausnahmetalent der Husaren eindrücklich klar, dass sie für die starke Konkurrenz das Maß aller Dinge bleiben würde. Mit einem Traumergebnis von 481 Punkten und der Tageshöchstwertung aller Disziplinen und beider Altersklassen grüßte Linn Sophie Endema als „alte“ und neue Deutsche Meisterin. Die Meisterin wurde ausgiebig von allen Husaren noch vor Ort, auf der Heimfahrt und bei der Heimkunft im Münsterland spät in der Nacht gefeiert. Sie gab gleichsam den Staffelstab motivierend an ihre Teamkolleginnen und -kollegen der Altersklasse der Ü15-Jährigen weiter, deren Wettkämpfe am Sonntag riefen.


„Wir sind dann schon mal wech“

Bühnenteam der Roten Husaren startet zu Einsatz auf der Deutschen Meisterschaft in Braunschweig

Eigentlich reisen die Roten Husaren zu ihren Turnieren per Bus mit vielen Tänzerinnen und Tänzern, den Trainern und Betreuern und einer Unmenge an Kostümen, Schminke und Requisiten an. Und eigentlich kommen dann noch Fans und Schlachtenbummler


v.l. Norbert Kleideiter, Günter Wiwerink, Jürgen Berning, Daniel Möllers, Mario Krampe, André Hinterding, Ludger Deiters.
Vorne v.l. Clemens Hovekamp, David Brinkmann

dazu, manchmal im eigenen Pkw, zu größeren Meisterschaften auch schon mal in Fahrgemeinschaften oder im geliehenen Bully.

Eigentlich. Aber zur Deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Braunschweig ist alles ein bisschen anders: da bringt das Neuenkirchener Ausnahmetanzkorps sogar seine Bühne mit. Allerdings nicht im Handgepäck. Vielmehr tritt das Husaren-Bühnenteam in volle Aktion und zeigt, dass die Roten Husaren nicht „nur“ ausgezeichnet tanzen können.

Es geht um eine groß angelegte Aktion: der niedersächsische Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport 2019 fragte vor langer Zeit schon bei den Roten Husaren als erfahrene Turnierausrichter mit entsprechendem nachgewiesenen Organisationstalent an, ob diese nicht den Aufbau der Bühne für die DM übernehmen können. Können Sie! Und so kam ein Auftrag mit full-service-Umfang und entsprechendem Aufwand zustande. Denn schließlich muss die Bühne erstmal in ihren unzähligen Einzelteilen in Neuenkirchen eingeladen, vom Münsterland ins tiefe Niedersachsen transportiert, in der riesigen Volkswagen-Halle zu Braunschweig abgeladen, auf- und letztendlich Sonntagnacht wieder abgebaut werden! Dann müssen die Bretter, die am Wochenende die tänzerische Welt bedeuten, am Freitagvormittag vom Braunschweiger Ordnungsamt sowie dem Tanzturnierausschuss des Bundes Deutscher Karneval laut Vorgaben von Aufmarschtreppenbreite bis Geländerhöhe abgenommen und freigegeben werden. Und das alles, bevor ab Samstag um 9 Uhr die feierliche Eröffnung der Meisterschaft und dann die Tänze der kleinen und großen Tanzmariechen, Paare, Garden und Schautänze über eben diese Bühne gehen können.

Doch die Roten Husaren wären nicht die Roten Husaren, wenn sie nicht auch solche Aktionen und Herausforderungen stemmen könnten. So ist es Aufwand, Zeitinvest und nicht zu leugnender harter körperlicher Einsatz für die Truppe um Daniel Möllers, das „Bühnenteam“, das seinen Augapfel auch auf der alljährlichen hauseigenen Gala „Die Roten Husaren präsentieren“, dem Neuenkirchener Tanzturnier, aber auch schon mal zu Westfalenmeisterschaften in Münster aufbaut. Doch die Ehemänner und Partner von Trainerinnen, Freunde von Tänzerinnen, Väter von Tanzkindern und sogar der nimmermüde Ehrensenator Ludger Deiters und Vorstandsmitglied Norbert Kleideiter scheuen eben keine Mühen für „ihre“ tanzenden Aktiven.

Und so ist das Thema „DM-Bühne“ seit Wochen quasi Dauerthema an den Frühstückstischen und bis in die abendlichen Fernsehsessel. Manche aus dieser eingeschworenen Truppe haben die 120 Quadratmeter PVC-Tanzteppich in wuchtigen Rollen, die Akkuschrauber, Klebebänder, Spanplatten, Hubwägen, Kabelbinder und Schraubenkästen öfter gesehen als ihre besseren Hälften. Und so nehmen sie in ihren Jobs denn auch ab Mittwoch bis Dienstag Urlaub, quetschen sich in die Fahrerkabine des Lkw oder juckeln ein paar Hundert Kilometer auf den Tacho ihres Privatautos und werden während der beiden tänzerischen Großkampftage am Wochenende ihre Augen noch andauernder und fester auf „ihre“ Bühne gerichtet halten als wenn „nur“ ihre vereinseigenen Tänzer darauf um Titel und Platzierungen kämpfen würden.

Ganz selbstverständlich ist solch ehrenamtliches Engagement nicht. „Ja, sind die denn nicht ausgelastet im Leben oder gar verrückt?“, möchte man fast fragen. Doch die Antwort ist einfach: Nein. Sie sind eben mit Leib und Seele Rote Husaren – Respekt!


Norddeutscher Meister
Das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen holt mit den Sieg beim Halbfinale Nord im karnevalistischen Tanzsport und qualifiziert sich auch mit für die Deutschen Meisterschaften 2019 in Braunschweig.

Die Husaren-Jugend hatte mit eindrücklichen Leistungen (MV berichtete) die große Bühne der Norddeutschen Meisterschaften, zugleich Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft, im hessischen Baunatal für ihre Teamkollegen der nächsten Altersklasse „Junioren“ (11-14 Jahre) vorgewärmt und eingetanzt. So konnten diese zwar am Morgen ein wenig länger schlafen als ihre „kleinen“ Kollegen, doch mussten sie auch bis spät in die Samstagnacht um Platzierungen und Weiterqualifikationen ringen.
Dabei gelang dem Junioren-Tanzpaar der Husaren am Nachmittag gleich ein Paukenschlag als Einstieg: konzentriert, sicher, präsent zeigten Josefine Elling und Louis Krömer den besten Tanz der Saison, verwiesen ihre neun Konkurrenten mit deutlichem Abstand auf die Plätze und durften aich als neue Norddeutsche Meister bejubeln lassen.
An Spannung kaum zu überbieten, die nächste Tanzdisziplin: Gardetan. Hier legten die Dauerkonkurrenten aus Baunatal eine saftige Punktzahl vor, die beinahe einschüchtern konnte. Doch mit starken Nerven gesegnet, die äußerst anspruchsvolle Choreografie ihres Gardetanzes überzeugend darbietend und in sehr guter Ausführung gelang es den Husaren-Junioren mit nur einem einzigen Wertungspunkt Abstand zum Konkurrenten aufzuschließen. Kurz vor Ende der Disziplin, dann noch ein kleiner Rückschlag: mit gleicher Punktzahl aber einem Punkt mehr in der dann gültigen Streichwertung schob sich noch die Garde aus Harsewinkel vor die Husaren – welch Pech! Doch blieb dem Husarenteam ein großer Trost: wie schon am Vormittag bei der Jugend war auch bei den Junioren eine deutliche Leistungssteigerung unübersehbar. Konzentriertes und engagiertes Training hatte sich für alle sichtbar gelohnt und nächste Woche bei der Deutschen Meisterschaft kann alles wieder anders aussehen!
In der Solo-Disziplin „Tanzmariechen“ waren die Roten Husaren gleich mit drei Starterinnen vertreten: Nele Hagemann zeigte einen überzeugenden Tanz und wurde mit einem respektablen 10. Platz belohnt. Finja Raußen, die mit enormem Trainingseifer und einem wahren Leistungsschub in die Saison gestartet war, konnte ihr Talent mit gekonnt präsentierter Akrobatik und leichtfüßiger ein weiteres Mal unter Beweis stellen: sie krönte ihre beste Saison mit einem hervorragenden 3. Platz. Ganz von hinten räumte dann eine weitere Husarin das Feld auf: mit der letzten Startnummer präsentierte sich Juli Marie Greßler als wahrer Wirbelwind mit Temperament, Sprungkraft und Körperbeherrschung. Bei der Verkündung der Wertung hielt es dann auch keinen der treuen Fans und Teamkollegen mehr auf den Stühlen: zu groß war die Freude über den 1. Platz, mit dem Juli Marie den Titel der neuen Norddeutschen Meisterin verdient errang!
Mit der überaus ungeliebten Startnummer „1“ haben die Husaren-Junioren fast auf jedem Turnier ihre liebe Not: diesmal hatte es den Schautanz getroffen: die „Erdmännchen“ zeigten einen ausdrucksstarken Tanz und mussten sich am Ende wieder um die Streichwertung geschlagen geben. Doch bleibt auch hier der Stolz auf die Weiterqualifikation zur Deutschen Meisterschaft, und das immerhin mit einem 3. Platz!
Der Sonntag als Tag Zwei der Meisterschaften gehörte den Ü15-Jährigen: hier lösten am frühen Morgen gleich Samira Pruß und Artur Schweizer als Tanzpaar ihre Fahrkarte zur DM am kommenden Wochenende in Braunschweig. Mit einem kraftvollen Tanz landeten sie auf Platz 6.
Danach hieß es für die Husaren erst einmal Pause und interessiert der Konkurrenz zuschauen, denn als amtierender Deutscher Meister war laut Reglement der Garde ein Start nicht erlaubt und eine Männliche oder Gemischte Garde haben die Husaren zurzeit nicht im Repertoire.
So hieß es dann in der Disziplin Tanzmariechen mit drei Starterinnen nochmal alles geben: Luisa Welsch schrammte mit ihrem achtbaren 9. Platz zwar an der Weiterqualifizierung zur DM vorbei, bejubelte aber ihre Teamkolleginnen Luana Kristin Greßler, die sich sehr überzeugend mit Schwung und Ausdruck auf Platz 4 vorschob, und Samira Pruß, die am Ende souverän den 1. Platz errang und als Norddeutsche Meisterin ihr Publikum grüßte.
Für ihren dämonischen Schautanz um einen nächtlichen Alptraum war den Roten Husaren am Ende eines langen Turniertags mit einem überaus verdienten 3. Platz noch ein letzter Erfolg beschieden, der das eindrückliche Gesamtergebnis des Neuenkirchener Tanzkorps als erfolgreichestem Verein der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften komplettierte.
Nun sind letzte Trainingseinheiten gebucht und die Daumen schon mal gedrückt, wenn es am kommenden Wochenende nach Braunschweig zum großen Finale, den Deutschen Meisterschaften geht. Man darf gespannt sein!


Eine Neuenkirchener Affenbande rockt die Tanzbühne und wird Norddeutscher Meister

Das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen holt mit dem Jugend-Schautanz den Sieg beim Halbfinale Nord im karnevalistischen Tanzsport und qualifiziert sich auch mit der Garde und dem Tanzmariechen Katharina Jürgens für die Deutschen Meisterschaften 2019 in Braunschweig.

Baunatal, eine mittlere Stadt in Kurhessen, unweit von Kassel: dort ist die Großenritter Carnevalsgemeinschaft zuhause, ein Dauerkonkurrent der Roten Husaren Neuenkirchen und dieses Jahr Ausrichter der Norddeutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport.
Diese Meisterschaften, die zeitgleich mit ihrem süddeutschen Pendant in Hof ausgetragen werden, fungieren für den Bund Deutscher Karneval, dem Dachverband der Karnevalstänzer, als Halbfinale und somit letzter Vorentscheid für die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende in Braunschweig. Auf 40 Qualifikationsturnieren im gesamten Bundesgebiet haben seit Oktober letzten Jahres 173 norddeutsche Starter als Tanzpaare, -Mariechen, Garden oder Schautanzgruppen, in drei Altersklassen ihre Qualifikationen ertanzt, um nun auf dem Halbfinale eine der heißbegehrte Fahrkarte für „die Deutsche“ zu ergattern. Allein 16 Qualifikationen heimste in der zurückliegenden Turniersaison das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen ein – zusammen mit zwei amtierenden Deutschen Meistern, Linn Endema als Junioren-Tanzmariechen und die Weibliche Garde, deutschlandweit der Spitzenrang. Mit fünf Qualifikationen, zwei mehr als noch 2018, zeigt sich bei der Altersklasse Jugend der Roten Husaren ein nicht zu übersehender Aufwärtstrend als Lohn für eine ausgezeichnete Jugendarbeit des hochqualifizierten Trainer- und Betreuerteams.
Schon um halb sechs Uhr morgens ging es für die jüngsten Husaren am Samstag per Bus in Richtung Hessen: im Gepäck alles von den Tanzstiefeln bis zum Glückbringer und begleitet von treuen Fans und Schlachtenbummlern, die der Stolz auf ihre jugendlichen Stars antrieb. Und stolz konnten sie auf jeden Fall sein, denn die Husarenjugend schlug sich mehr als wacker in einem hochkarätigen Wettstreit.
Mit der ungeliebten Startnummer 1 mussten die jüngsten Husaren, Corina Brunster und Moritz Klausing als Jugend-Tanzpaar das Turnier eröffnen und das Eis brechen. Der Aufregung vor so großem Publikum war am Ende einer engagiert gezeigten Darbietung dann doch Tribut zu zollen, und so reichte es für die Beiden mit Platz 9 von zwölf Startern leider nicht für eine Weiterqualifikation, die den ersten fünf Plätzen laut strengem Reglement vorbehalten ist. Doch alle heutigen Großen haben ja einmal klein angefangen und der Jubel ihrer Fans spornt sicher für die weitere tänzerische Zukunft an.
Nach kurzer Umziehpause ging es auch schon mit der Garde-Disziplin weiter: hier waren sogar 14 Starter aus Deutschlands Norden angetreten, zu dem der BDK interessanterweise auch seine westdeutschen, rheinischen und die Vereine aus den neuen Bundesländern zählt. Die Jugendgarde der Roten Husaren hatte auf diesen Auftritt besonders intensiv trainiert und so zeigten die Aktiven schon beim Aufmarsch Siegeswillen. Konzentriert, ausstrahlungsstark und auch in der Ausführung der vielfältigen Schrittkombinationen und Schwierigkeiten sicher, wurde die Darbietung von der bis aus Württemberg weit angereisten siebenköpfigen Jury mit dem dritten Platz honoriert. Das bedeutete neben der erhofften Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft nächsten Samstag sogar noch einen kaum erträumten Platz auf dem Siegerpodest, was für wahre Begeisterungsstürme unter den mitgereisten Fans sorgte.
Ganz allein auf 160 Quadratmeter Bühnenfläche, die Jugend-Tanzmariechen. Auch hier war wieder eine Startnummer 1 den Husaren zugelost worden: Katharina Jürgens musste die Disziplin eröffnen und tat das derart fulminant und überzeugend, dass schon erste Hoffnungen in Richtung Weiterqualifikation aufkamen. Nach der letzten Starterin stand es dann auch fest: das Nachwuchstalent wird in ihrem ersten Jahr überhaupt als Tanzmariechen mit einem 4. Platz gleich die Farben Neuenkirchens auf der Deutschen Meisterschaft vertreten! Glückwünsche hagelte es von den inzwischen in Baunatal eingetroffenen Husaren-Junioren und auch von ihrer Teamkollegin Leni Elling, die mit einem achtbaren 8. Platz an der Weiterqualifikation vorbeischrammte.
Mit dem Schautanz um eine ausgeflippte Affenbande hatte die Husaren-Jugend noch ein letztes Ass im Turnier-Ärmel: hier ging es um Ausdruck, Bühnenpräsenz, Effekte, und mit denen war der ausgefeilte Tanz gespickt. Mit einer Saisonbestleistung setzten die jugendlichen Schautänzer dann auch in der Mitte einer hochkarätigen Konkurrenz eine Marke, die am Ende von keinem Konkurrenten erreicht werden konnte. Mit überdeutlichen neun Wertungspunkten Abstand zum Zweitplatzierten setzten sich die Neuenkirchener ab und grüßten ihr frenetisch applaudierendes Publikum als neuer Norddeutscher Meister und reichten den Staffelstab an ihre Kolleginnen und Kollegen der Junioren weiter, die bis spät in die Samstagnacht hinein ihre Wettbewerbe auszutragen hatten (Bericht folgt).


Sieg für die Weibliche Garde und Abschied von drei verdienten Tanzmariechen

Mit einem eindrücklichen Turniersieg der Garde, der Qualifikation von Luisa Welsch als Tanzmariechen und guten Platzierungen von Tanzpaar, Schautanz und den weiteren Tanzmariechen stellten das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen kurz vor dem Halbfinale Nord noch einmal seine herausragenden tänzerischen Leistungen unter Beweis. Dabei hieß es für Marie Engels, Hannah Roß und auch Alicia Rotermann Abschied von der Turnierbühne als Solistinnen nehmen.

Kurz vor dem Halbfinale Nord am 23. und 24. März im kurhessischen Baunatal noch einmal eine Standortbestimmung der tänzerischen Leistung vorzunehmen, war der Antrieb für die Roten Husaren, ins fast 500 Kilometer entfernte Püttlingen im Saarland zu reisen. Dort fand das Letzte der beinahe 40 Qualifikationsturniere im karnevalistischen Tanzsport der Saison 2018/19 statt und bot, bis auf den letzten möglichen Startplatz ausgebucht, Wettstreitern aus dem gesamten Bundesgebiet noch einmal ein Kräftemessen.

Für das Neuenkirchener Ausnahmetanzkorps bedeutete das, schon am Samstagmittag aus dem Münsterland in Richtung Deutschlands Südwesten aufzubrechen, was zwar grundsätzlich kräftezehrend war, aber durch Kurzweil im Bus und den abendlichen überfall auf eine saarländische Pizzeria, die mit den über 50 Gästen den Spontan-Umsatz ihres Lebens machte, dem Zusammenhalt und dem Gemeinschaftsgefühl einen deutlichen Schub gab.

Am Sonntagmorgen war dann in der Turnierhalle nichts von Übermüdung zu spüren. Schon das Tanzpaar der Roten Husaren, Samira Pruß und Artur Schweizer, bestätigte seine kontinuierlich gute Leistung und erreichte einen 6. Platz.

Die Weibliche Garde, als amtierender Deutscher Meister, konnte als stark verjüngte und neu zusammengestellte Truppe und nach vielen Ausfällen durch Erkrankungen im Laufe der Saison nun endlich annähernd ihr Leistungspotenzial abrufen. Mit Konzentration und Energie zeigte die Garde ihren besten Tanz der Saison und trug mit enormem Abstand zu den Konkurrenten den Turniersieg davon. Zufriedenheit bei Aktiven und Trainern wirkte auf einer beschwingten nächtlichen Heimfahrt und bis ins reguläre Training am Montagabend nach: der Siegeswillen in Richtung Deutscher Meisterschaft am 30. und 31. März in Braunschweig war geweckt, eine weitere Generalprobe auf dem anstehenden Halbfinale lässt das Reglement des Bundes Deutscher Karneval dem amtierenden Meister ja nicht zu.

Mit ihrem dämonischen Schautanz mussten sich die Husaren am Ende eines langen Turniertages mit nur einem Wertungspunkt Differenz mit dem ungeliebten 4. Platz zufrieden geben. Weitaus größere Zufriedenheit erfuhr jedoch die tatsächliche Leistung: die teilnehmerstärkste Schautanzgruppe lieferte nach einhelliger Meinung auch in dieser Disziplin mit viel Ausdruck und überzeugender Bühnenpräsenz ihre beste Saison-Darbietung ab.

In der Disziplin Tanzmariechen waren unter den sage und schreibe 52 gemeldeten Starterinnen – das bedeutete immerhin über drei Stunden für diesen Turnierteil! – gleich sechs Mariechen der Roten Husaren. Samira Pruß ertanzte sich mit der ihr eigenen Bühnenpräsenz und Darstellung einen prima 5. Platz. Luana Kristin Greßler erreichte mit Energie und Akrobatik den 11. Platz als überzeugende Leistungsbestätigung. Marie Engels auf Platz 17, Alicia Rotermann auf Platz 20 und Hannah Roß auf Platz 22 zeigten ebenfalls respektable Leistungen! In den Applaus ihrer Teamkolleginnen und -Kollegen sowie der mitgereisten Schlachtenbummler und Fans mischte sich an diesem Tag allerdings auch ein bisschen Wehmut: Marie Engels, Alicia Rotermann und Hannah Roß zeigten zum letzen Mal ihre Mariechen-Kr. Sie haben sich über viele Jahre als Solistinnen um ihren Verein verdient gemacht und bleiben aber wenigstens der Garde und dem Schautanz für die Zukunft erhalten, wo sie ihr tänzerisches Talent weiterhin einbringen.

Für den Spannungshöhepunkt des Tages sorgte schließlich Luisa Welsch: die gebürtige Saarländerin hatte es vor Jahren ins Münsterland verschlagen, wo sie als Saarland-Import sofort an die Roten Husaren Anschluss fand. Für sie bedeutete der Auftritt im heimatlichen Saarland schon eine besondere Freude, zu der Familie und Freunde angereist waren. Dass sie nach ihrem überzeugenden Tanz wegen Punktgleichheit mit einer Konkurrentin noch ein zweites Mal für ein Stechen auf die Bühne gerufen wurde, weil es immerhin um die Qualifikation für das Halbfinale ging, war für die sympathische Aktive das i-Tüpfelchen in ihrer tänzerischen Karriere: unter dem Jubel der Halle gelang es ihr, sich durchzusetzen und sie komplettiert die zahlreichen Starts der Roten Husaren auf dem Halbfinale in Baunatal.


Großer Turniertriumph im Sauerland

Jugend und Junioren der „Roten Husaren“ ertanzen sich sechs Turniersiege.

Tanzmariechen Linn Sophie Endema gewinnt haushoch mit absolutem Traumergebnis

Nicht einmal Schnee und Eis kann das Tanzkorps „Rote Husaren“ aus Neuenkirchen aufhalten, wenn es auf der Erfolgsspur ist. Mit zwei Busladungen starteten zu nachtschlafener Zeit die Aktiven auf ihre Turnierfahrt ins sauerländische Attendorn um sich der Konkurrenz eines vollbesetzten Tanzturniers zu stellen.

Schon in der ersten Disziplin, den Jugend-Tanzpaaren, zeigte sich, dass sich die Fahrt gelohnt hatte: Corina Brunster und Moritz Klausing zeigten Siegeswillen und wurden auch prompt mit dem 1. Platz belohnt bevor es im fliegenden Wechsel zu den Jugend-Tanzgarden ging, bei dem die Husaren ein weiteres Mal ihr Können unter Beweis stellen und mit der besten Bewertung der Saison stolz vom obersten Treppchen auf dem Siegerpodest grüßen konnten.

Mit gleich drei Jugend-Tanzmariechen ließen die Neuenkirchener in dem teilnehmerstarken Feld von 28 Konkurrentinnen aufhorchen: trotz Startnummer 1 gelang es Leni Elling, sich schwungvoll auf Platz 10 zu behaupten. Ihre Teamkollegin Alina Brinkmann sicherte sich mit einem ausgereiften Tanz einen mehr als respektablen 8. Platz. Auf Platz 6 schieben konnte sich schließlich Katharina Jürgens mit enormer Bühnenpräsenz und Körperspannung, die nur einer Lokalmatadorin um die Streichwertung bei Punktgleichheit den 5. Platz zugestehen musste.

Als hätten sie noch einmal alle Reserven mobilisiert, zeigten die jugendlichen Husaren, was in ihrem Schautanz um eine ausgeflippte Affenbande steckt: ausdrucksstark, temperamentvoll und gleichzeitig in perfekter Ausführung legten die Schautänzerinnen und Schautänzer den besten Tanz des Turniers aufs Parkett. Besonderer Jubel der mitgereisten Fans und Schlachtenbummler brandete nicht zuletzt wegen der eindrücklichen Punktesteigerung zu den zurückliegenden Turnieren auf. Nach dem begeisternden Turniervormittag der Husaren-Jugend gab diese motivierend den Staffelstab an ihre Teamkollegen der nächsthöheren Altersklasse, die Zehn- bis Vierzehnjährigen Junioren, ab, denen der Nachmittag gehörte.

Hier musste sich das Husaren-Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer zwar einem erfahrenen und starken Konkurrenten aus dem Süden Deutschlands geschlagen geben, wusste aber dennoch mit einem engagiert vorgetragenen Tanz zu überzeugen, der auch verdient mit dem 2. Platz honoriert wurde.

Auch der Juniorengarde war mit der zugelosten ersten Startnummer die Aufgabe des Eisbechers zugefallen, die ohne Vergleich zu anderen Startern die Disziplin zu eröffnen und vor den strengen Augen der Juroren aus dem gesamten Bundesgebiet zu bestehen hatten. Ihren choreografisch so exzellent durchdacht aufgebauten Tanz präsentierten die jungen Tänzerinnen dermaßen überzeugend und konzentriert, dass sie die von ihren Kolleginnen der Jugend gelegte Erfolgsspur weiterverfolgen und mit dem Turniersieg den Jubel ihres Publikums stolz entgegennehmen konnten.

Eine gleich exzellente Leistung gelang auch der Schautanzgruppe, die als quirlige Erdmännchen in einem ausdruckstarken und ideen- und effektreichen Tanz mit Saisonbestleistung den Sprung auf das Siegertreppchen schaffte.

Eindrückliche Leistungen hielten auch die Junioren-Tanzmariechen der Roten Husaren bereit: so gelang es Lisann Wiechers, auf dem 12. Platz von ganzen 36 gemeldeten Konkurrentinnen zu landen. Nele Hagemann schob sich mit einer konzentrierten Darbietung auf den 8. Platz vor. Finja Raußenbegeisterte erneut mit ihrer sichtbaren Leistungssteigerung der laufenden Saison und behauptete einen 4. Platz. Sogar für den Vizemeistertitel sorgte die energiegeladene Vorführung von Juli MarieGreßler, die ihren akrobatischen Tanz bestens präsentierte.

Für den absoluten Höhepunkt des Turnierwochenendes sorgte am Ende eine Solistin, die einmal mehr ihre besondere Klasse unter Beweis zu stellen wusste: Linn Sophie Endema. Der amtierenden Deutschen Meisterin gelang das Husarenstück par excellence – traumwandlerisch sicher in der Ausführung eines enorm anspruchsvollen Tanzes, in der fordernden Choreografie Nuancen der Musik vollendet umsetzend, in Ausstrahlung und Körperbeherrschung das Inbild eines Tanzmariechens gelang dem Ausnahmetalent der Husaren mit 480 Punkten neben dem souveränen Turniersieg und der höchsten Wertung aller Altersklassen auch eine Marke zu setzen, die in den letzten drei Jahren bundesweit von keinem Juniorenmariechen mehr erreicht worden war. Der so sympathisch natürlichen und bescheidenen Tänzerin galt im Moment ihres Triumphs der ungeteilte Jubel und die Anerkennung des gesamten Saals.

Auch am Turniersonntag setzten die „großen“ Tanzmariechen der Ü15 jährigen Husaren noch einmal achtbare Akzente in einem zahlenmäßig vollbesetzten Feld von 53 Meldungen: Marie Engels und ihre Kollegin Hannah Roß teilten sich mit nur einem Punkt Unterschied in die 19. und 18. Plätze. Luisa Welsch gelang der Sprung auf den 9. Platz. Samira Pruß konnte am Ende stolz vom 2. Platz grüßen.

Sechs Turniersiege, drei 2. Plätze und bei allen Aktiven vollauf überzeugende Leistungen bescheinigten einmal mehr dem tänzerischen Aushängeschild Neuenkirchens als mit Abstand erfolgreichstem Verein des großen bundesoffenen Qualifikationsturniers in Attendorn, auf einem Erfolgsweg zu sein, der deutschlandweit den Vergleich nicht zu scheuen braucht. Dann kann ja das Halbfinale Nord am 23.und 24. März in Baunatal bei Kassel als Vorausscheid für die Deutschen Meisterschaften eine Woche später in Braunschweig kommen: toi, toi, toi!

 


1.000 Euro für die Roten Husaren

Das Jahr 2019 war für die Roten Husaren erfolgreich wie kaum ein anderes Jahr. Die Liste der Meisterschaftstitel und Top-Platzierungen ist lang. Hinzu kamen ein Besuch des mehfrachen Deutschen Meisters bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin sowie viele weitere unvergessliche Veranstaltungen. Die Arbeit aller Tänzerinnen, Tänzer, Trainer und aller Helfer und Unterstützer ist einfach einzigartig, sagte Christof Beumer am Donnerstag.

Die Roten Husaren präsentieren am 12. Januar um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Westfalenring. Karten dafür gibt es im Vorverkauf immer mittwochs von 16.30 bis 17.30 Uhr im Vereinsheim Jabot.



Bühnenteam der Roten Husaren in Vorbereitungen zur Deutschen Meisterschaft 2019

 

Die Tänzerinnen und Tänzer der Roten Husaren aus Neuenkirchen trainieren fleißig mehrmals die Woche, absolvieren Auftritte und räumen Turniererfolge ab. Doch auch außerhalb der Trainingsanzüge und Tanzuniformen geht es aktiv in dem Tanzkorps zu: zurzeit bringt das Bühnenteam um Daniel Möllers die Bühne auf Vordermann. Nicht nur, weil am 12. Januar die Galaveranstaltung „Die Roten Husaren präsentieren“ lockt, sondern weil die Bühne am 30. und 31. März in Braunschweig als Bretter, die die Tanzwelt bedeuten, auf der Deutschen Meisterschaft im karnevalistischen Tanzsport fungieren wird.

Obere Reihe von links: Daniel Möllers, Clemens Hovekamp, Günter Wiwerink, Ludger Deiters, Mario Krampe, Julian Füssner, Stefan Brebaum
Untere Reihe von links: Stefan Elling, Alex Grün, Yannik Löbbers, Julian Roß, David Brinkmann, André Hinterding
Es fehlen auf dem Foto: Dirk Olesiak, Eric Krömer, Gerold Brunster, Jörg Roß, Jürgen Berning, Norbert Kleideiter, Herbert Dirks

 

Bereits vor über einem Jahr erging der Ruf an die Roten Husaren als langjährige versierte Turnierausrichter, den Bühnenaufbau für die Deutsche Meisterschaft 2019 zu übernehmen. Dafür wurde die Bühne exakt auf die in der Tanzturnierordnung des Bundes Deutscher Karneval vorgegebenen Maße abgestimmt und auch ein neuer Tanzteppich ist Teil des Gesamtpakets, das zerlegt Ende März vom Münsterland in die niedersächsische Metropole gefahren wird um dort vom Husaren-Bühnenteam in mühevoller Arbeit zur Meisterschaftsbühne zusammen- und aufgebaut zu werden.

Gleichsam als Generalprobe wurde die Bühne kurz nach Weihnachten schon einmal komplett aufgebaut. Dafür hatte dankenswerterweise extra Holzbau Brüggemann seine riesige Konstruktionshalle ausgeräumt und zur Verfügung gestellt: alle Handgriffe saßen, jede Schraube passte, die Verstrebungen hielten – als besondere Überraschung zeigte die Ü15-Garde ihren Gardetanz auf dem Konstrukt.

Für solche Aufwände werden alle zupackenden Hände der Teammitglieder gebraucht. Dass diese dafür ihre Freizeit opfern, ist einmal mehr Beweis für die funktionierende Gemeinschaft der Husaren. Ansporn ist natürlich, möglichst viele ihrer eigenen Aktiven auf dieser Bühne tanzen und am besten auch gewinnen zu sehen.

 


Husaren-Jugend verabschiedet sich mit Turniersiegen in die Weihnachtspause

1. Platz in Marsch- und Schautanz und Plätze 2 und 3 bei Mariechen und Tanzpaar

Bevor es nun in die wohlverdiente Weihnachtspause geht, wollte es die Jugend des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen noch einmal wissen: auf dem Gardetanzturnier in Mülheim an der Ruhr holten sie zwei Siege und drei Platzierungen – ein grandioser Erfolg!

Diesmal rief es die jungen tänzerischen Aushängeschilder aus dem Münsterland in den Ruhrpott auf ein voll ausgebuchtes Gardetanzturnier. Da hieß es früh aufstehen um nach einer zweistündigen Busfahrt mit noch ausreichend Zeit für Schminken, Uniformierung und Aufwärmen pünktlich an der Ruhr zu landen. Doch auch in der Organisation sind die Trainer und Betreuer der Husaren Meister und überlassen nichts dem Zufall.

Bereits beim ersten Start, dem Tanzpaar Corins Brunster und Moritz Klausing war keine Spur Müdigkeit zu bemerken: die beiden Nachwuchstalente ertanzten sich den 3. Platz.

Einmal mehr im direkten Wettstreit mit ihren Dauerkonkurrenten aus Baunatal präsentierte die Jugendgarde der Roten Husaren einen sicheren und dynamischen Marschtanz, der sich am Ende gegen die Leistung der Garde aus Baunatal behaupten konnte und mit einem 1. Platz belohnt wurde. Eindrücklich, mit welcher Leistungssteigerung die jungen Aktiven von Turnier zu Turnier eilen und beredtes Zeugnis für die professionell ausgerichtete Trainingsarbeit und Choreografie!

Zur Qualifikation für das Halbfinale Nord in Baunatal 2019 konnten in dieser Disziplin die längst qualifizierten Husaren ihren Kolleginnen der Stadtgarde Rheine gratulieren, die sich einen 3. Platz sicherten.

Das Tanzmariechen-Trio der Roten Husaren zeigte vom Sieg ihrer Gruppe motiviert eine rundum überzeugende Leistung auf riesiger Bühne: Alina Brinkman schob sich auf den 8. Platz von 24 gemeldeten Konkurrentinnen vor. Newcomerin Katharina Jürgens gelang der Sprung aufs Siegerpodest mit einem 3. Platz für Ihre ausdrucksstarke Vorstellung. Ihre Kollegin Leni Elling konnte für ihren schwungvollen Tanz sogar noch zwei Wertungspunkte mehr ergattern und landete auf Platz 2.

Mit deutlichem Abstand von zehn Punkten zu den Zweitplatzierten aus dem Westerwald sicherte sich die Schautanzgruppe der Roten Husaren mit ihrem ausgeflippten Affentanz voller Dynamik, Ausdruck und Bühnenpräsenz in bunten aufwändigen Kostümen und Maskierung unter dem Jubel der mitgereisten Fans den zweiten Turniersieg des Tages. Auch hier ging die Qualifikation an die Stadtgarde Rheine auf Platz 3.

Nun geht es für die Nachwuchs-Husaren in eine Trainingspause: doch nicht zu lange, wollen sie sich doch mit all ihren tanzenden Teamkolleginnen am 12. Januar 2019 auf der traditionellen Gala „Die Roten Husaren präsentieren“ ihrem Publikum in Bestform zeigen. Dafür sind noch Restkarten im Vorverkauf immer mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr im Vereinsheim der Husaren (Auf der Lauge in Neuenkirchen) erhältlich. Wer also noch kein Weihnachtsgeschenk hat… .


Westfalenmeisterschaft wird zum Siegeszug für die Roten Husaren

Noch nie in der 51-jährigen Vereinsgeschichte des Neuenkirchener Tanzkorps gab es so viele Siege, Titel und Qualifikationen wie am vergangenen Wochenende: mit sieben 1., drei 2. und vier 3. Plätzen sowie zwei weiteren Qualifikationen für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal lieferten die Roten Husaren einen weiteren Beweis ihrer tanzsportlichen Ausnahmestellung. Diese wurde durch den Sieg in der Westfalen- Vereinsmeisterschaft bei den Junioren und den Ü15 sowie dem Titel „Erfolgreichster Verein Westfalens“ an beiden Turniertagen noch gekrönt.

Eindrücklich und mit der einen oder anderen ungeahnten Leistungsüberraschung hatten die Jugend und die Junioren am Turniersamstag vorgelegt (MV berichtete gestern). Am Turniersonntag gelang den „Großen“, den Ü15-Jährigen, der absolute Höhepunkt: mit Tanzpaar, Garde, Mariechen und Schautanz gingen die Roten Husaren als Sieger aus dem Turnier.
Bereits am frühen Sonntagmorgen waren trotz Nieselregens und konkurrierender Weihnachtsmarktangebote fast 1000 Fans und Schlachtenbummler aus allen Teilen Westfalens vom Münster- bis ins Sauerland in die Sporthalle Münster-Hiltrup geströmt um den spannenden Wettstreit im karnevalistischen Tanzsport zu verfolgen. Schließlich ging es neben den üblichen Siegen und Qualifikationen für die weiteren Ausscheidungen zur Deutschen Meisterschaft 2019 in Braunschweig diesmal um den Titel „Westfalenmeister“: eine Teilnahme seit Jahrzehnten ein Muss für alle westfälischen Vereine.
Samira Pruß und Artur Schweizer, das Tanzpaar der Roten Husaren, wärmten sich mit ihrer souveränen Kür in einer unter chronischem Nachwuchsmangel leidenden Tanzdisziplin auf für weitere Taten: sie wurden als erste Westfalenmeister des Tages gebührend gefeiert.
Im fliegenden Wechsel ging es dann zu den Tanzgarden, dem Inbegriff karnevalistischen Tanzsports: hier zeigten bereits die Tanzsportgarde Bocholt und die Roten Funken Harsewinkel leistungsstarke Tänze, die mit drittem und zweitem Platz belohnt wurden. Maß aller Dinge war aber einmal mehr der amtierende Deutsche Meister, die Ü15-Garde der Roten Husaren Neuenkirchen: vom Pech durch erkältungs- und terminbedingte Ausfälle verfolgt und deshalb mit mehrfach umgestelltem Tanz gelang es den 23 Neuenkirchener Aktiven auf dem Münsteraner Parkett, ihr Leistungspotenzial annähernd abzurufen. Mit 16 Punkten Abstand zu den Zweitplatzierten schoben sich die Husaren souverän auf den 1. Platz vor.
Der Jubel der ausverkauften Wettkampfstätte hallte in Zeiten sozialer Medien und digitaler Nachrichtendienste in Sekunden bis auf den Sterntalermarkt nach Neuenkirchen, wo die daheimgebliebenen Vereinsmitglieder und die Jugend- und Junioreneltern als Catering-Team rund um die nimmermüde Gerlind Volkert im Vereinsstand aufpassen mussten, vor lauter Feiern und Hochlebenlassen die Reibeplätzchen nicht anbrennen zu lassen. Überhaupt waren an dem Wochenende alle Husarenkräfte gefragt: auch die 160 Quadratmeter Bühne samt Belag, Geländer und Hintergrund waren vom Bühnenteam der Roten Husaren um Daniel Möllers nach Münster verfrachtet und aufgebaut worden.

Dass die tänzerische Qualität der Roten Husaren nicht von ungefähr kommt, stellte ein Einschub im tänzerischen Wettkampfprogramm am Sonntag eindrücklich dar: der Landesverband für karnevalistischen Tanzsport im Deutschen Sportbund unter Vorsitz von Gerold Brunster, gleichzeitig Schirmherr der Westfalenmeisterschaften 2018, zeichnete seine erfolgreichen Lehrgangsabolventen zur anspruchsvollen Trainer C-Lizenz aus. Für diese fundierte Ausbildung wirbt unermüdlich die sportliche Leiterin der Husaren, Melanie Hagemann-Mohr, die als jahrzehntelange Erfolgstrainerin und Mitglied des deutschlandweiten Schulungsstabs bestes Vorbild abgibt. Neu in den Reihen der lizenzierten Husaren-Trainer nun Veronique Woltering, eine erfahrene langjährige Tänzerin und Solisten-Trainerin, und Anne Hoffmeister. Die diplomierte Tanzpädagogin vervollständigte ihr Repertoire nunmehr noch durch die karnevalistische Note und wird sich als Lehrgangsbeste im enorm wichtigen Training des Husarennachwuchses einbringen.Sozusagen den Ausgezeichneten zu Ehren boten die 18 gemeldeten Tanzmariechen, davon allein sechs von den Roten Husaren, ein Feuerwerk an Akrobatik, Sprüngen, Schritten und choreografischer Figuren: Marie Engels konnte den 9. Platz erobern. Ihre Teamkolleginnen Alicia Rotermann, Hannah Roß und Luisa Welsch schoben sich mit ihren ausdrucksstarken Tänzen auf die Ränge 8 und 7 vor. Luana Kristin Greßler schrammte mit ihrer dynamischen und akrobatischen Darbietung und dem 4. Platz um nur einen Wertungspunkt am Siegerpodest vorbei. Dieses teilten sich die beiden Mariechen aus Harsewinkel mit der Siegerin Samira Pruß, die mit 23 Punkten Vorsprung den Westfalen-Meistertitel und Platz 1 absahnte: die enorme Körperbeherrschung, Bühnenpräsenz und Sicherheit dieses Ausnahmetalents fanden ungeteilte Anerkennung in der Szene.
Traditioneller Abschluss auf jedem der über 40 Turniere des Bundes Deutscher Karneval zwischen Ostsee und Oberbayern waren auch in Münster die vor Kreativität und beeindruckender Kostümvielfalt nur so strotzenden Schautänze. Auch hier lag die Messlatte durch die einmal mehr leistungsstarken Vereine aus Bocholt und Harsewinkel hoch, doch gelang es den Roten Husaren mit ihrem dämonischen Kampf um einen nächtlichen Traum auch in dieser Disziplin als Sieger hervorzugehen.
Frenetischer Jubel beschloss die Westfalenmeisterschaften 2018: Sieger in allen Disziplinen, Westfalenmeister und Erfolgreichster Verein aller Altersklassen in ganz Westfalen – Tanzkorps Rote Husaren. Glückwunsch!

 

 

Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport 2018 – Jugend und Junioren der „Roten Husaren“ trumpfen auf

Über 133 Starts in den Altersklassen Jugend, Junioren und der Ü15-Jährigen an zwei Turniertagen versprachen die diesjährigen Westfalenmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in der ausverkauften Sporthalle in Münster-Hiltrup: bereits am Samstag zeigten die Husaren-Jugend und Junioren, welch tänzerische Extraklasse sie besitzen. …….

Die Münsteraner Gastgeber des Turniers, die KG „Die Schlossgeister“, ließen es nicht an Stimmung fehlen und eröffneten ihr Turnier miteinem stimmungsvollen, modernen und multimedialen Opening. Dies erleichterte den Debüttanten des ersten Turniertags, den „kleinen“ Jugend-Tanzpaaren ihren Auftritt auf der 160 Quadratmeter großen Bühne, die fachmännisch vom Bühnenteam der Roten Husaren um Daniel Möllers aus Neuenkirchen mit einem full-service geliefert, aufgebaut und betreut wurde. Das Nachwuchstanzpaar der Husaren, Corina Brunster und Moritz Klausing landeten am Ende auch gleich mit dem 3. Platz auf dem Siegerpodest und nahmen freudestrahlend ihre Pokale in Empfang.

Bei den Jugend-Garden zeichnete sich einmal mehr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Dauerrivalen aus Harsewinkel ab. Diesmal zogen die Harsewinkler Mädchen an den Husaren knapp vorbei, die ihren deutlich umgestellten Tanz sicherer und überzeugender vortrugen, was sich auch in merklich höheren Wertungen durch die neunköpfige Jury aus Baden, der Pfalz, Württemberg, Franken, Niedersachsen und Brandenburg ausdrückte. Die beiden erstplatzierten Garden aus dem Münsterland ließen am Ende ihre neun weiteren Konkurrenten aus Westfalen mit deutlichem Abstand hinter sich.

Dass die Roten Husaren immer wieder für eine Überraschung gut sind, zeigte sich in der Disziplin Jugend-Tanzmariechen: hier überzeugte Alina Brinkmann mit einem sichtbaren Leistungssprung um zehn Wertungspunkte, die am Ende für einen 7. Platz unter 19 Starterinnen reichte. Newcomerin Katharina Jürgens, die auf ihren ersten Turnier in Neunkirchen vor einigen Wochen gleich mit der Qualifikation für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal aufhorchen ließ, konnte ihre Leistung bestätigen und wurde mit dem 5. Platz belohnt. Die ganz große Überraschung Wurf gelang aber der vorletzten Starterin in einem leistungsstarken Feld: Leni Elling behielt Nerven, zeigte Angriffslust, Körperbeherrschung und Talent und schaffte mit einem 3. Platz neben dem Sprung aufs Siegerpodest unter dem Jubel ihrer Fans die kaum zu hoffen gewagte Qualifikation für das Halbfinale.Der Jugend-Schautanz um die ausgeflippte Affenbande der Husaren-Jugend komplettierte die Pokalausbeute mit einem dritten Platz, so dass am Ende mit einem Vize-Westfalenmeister-Titel in den Einzelwertungen und drei dritten Plätzen das Neuenkirchener Tanzkorps hinter den Roten Funken Harsewinkel als Vize-Westfalenmeister in der Vereinswertung grüßen konnte.

Die Husaren-Jugend hatte passende Vorlagen geliefert, die die Junioren sogar noch toppen konnten: hier lieferten Josefine Elling und Louis Krömer als Tanzpaar mit einem überzeugenden und ausstrahlungsstarken Tanz einen Einstand nach Maß und platzierten sich mit sage und schreibe 80 Wertungspunkten Abstand zu den weiteren Startern auf Platz 1. 

Der erste Westafelenmeister-Titel war errungen.

Was der Jugendgarde knapp nicht gelungen war, vermochten deren älteren Kolleginnen zu drehen: 

die Juniorengarde der Roten Husaren legten mit 443 Punkten für ihren choreographisch ausgefeilten Tanz eine Messlatte vor, die keiner der 12 Konkurrenten erreichen konnte und wurden von den mitgereisten Schlachtenbummler und den zuhause Gebliebenen und auf dem Sterntalermarkt am Vereinsstand Eingespannten als Westfalenmeister bejubelt.

 

 

Gleich fünf Junioren-Tanzmariechen hatte das Tanzkorps aus Neuenkirchen ins Rennen geschickt: Lisann Wiechers platzierte sich auf dem 6. Rang in einer anspruchsvollen Disziplin aus 18 gemeldeten Starterinnen aus ganz Westfalen. Finja Raußen bestätigte ihren Aufwärtstrend mit einem sicher und präzise präsentierten Tanz, der ihr Platz 3 einbrachte. Juli Marie Greßler zog mit ihrer akrobatischen und schwungvollen Darbietung als Vize-Meisterin auf Platz 2 vor. Einmal mehr ganz nach oben trug ein leichtfüßiger, exakter Vortrag voller Körperspannung und Präsenz das Ausnahmetalent der Husaren, die amtierende Deutsche Meisterin Linn-Sophie Endema, die souverän den 1. Platz und den Westfalenmeister-Titel errang.Wie schon bei der Jugend hatte die Disziplin bis zur vorletzten Starterin ihre größte Überraschung aufgehoben: Nele Hagemann gelang das Unerwartete, sie nahm alle Kraft und Konzentration zusammen und katapultierte sich mit eindrücklicher Leistungssteigerung auf dem 4. Platz, der mit der Qualifikation zum Halbfinale gekrönt wurde. Das Siegerpodest sah dann auch am Ende nur Tanzmariechen aus der Talentschmiede der Roten Husaren aus Neuenkirchen, an denen kein Weg in ganz Westfalen vorbei führte.Spannend und mit hauchdünnen Entscheidungen durch das Wertungsgericht beschloss die bunte Disziplin der Schautänze den Turniersamstag: hier schob sich mit nur zwei Punkten Vorsprung das Team aus Bocholt an die Spitze. Die Erdmännchen der Roten Husaren grüßten als Vize-Meister.
Mit spitzem Bleistuft gerechnet wurde in der Szene um den renommierten Westfalen-Pokal der Gesamtwertung aller teilnehmenden Vereine: 2018 ging diese besondere Auszeichnung als erfolgreichster Verein an das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen. Eine mehr als gelungene Steilvorlage für die Ü15-Jährigen, die ihren Wettbewerb am Sonntag austragen sollten.



Zweiter Turniertag der Roten Husaren

Sieg für Tanzmariechen Samira Pruß und Qualifikation für den Schautanz

 

Kaum war der Ansturm vom Turniersamstag (MV berichtete) abgeebbt, rief der zweite Turniertag alle Verantwortlichen und Helfer des Tanzkorps Rote Husaren als Ausrichter des diesjährigen bundesoffenen Qualifikationsturniers in der heimatlichen Dreifachsporthalle am Westfalenring erneut auf den Plan.

Schirmherr Franz Möllering zeigte sich in seiner Begrüßungsrede erneut tief beeindruckt von dem Zuspruch und der Qualität des Turniers, das für seine Gemeinde beste Werbung macht.

Als Eisbrecher-Disziplin pünktlich um 9 Uhr eroberten die Tanzpaare der Altersklasse der Ü15-Jährigen die 120 Quadratmeter Bühne: hier schaffte es das Husaren-Paar Samira Pruß sich mit einem engagiert präsentierten Tanz auf den 3. Platz unter elf gemeldeten Startern vorzuschieben. Für die Qualifikation zum Halbfinale der Deutschen Meisterschaft 2019n in Baunatal musste das Paar aus Neuenkirchen dem Siegerpaar aus Düren den Vortritt lassen.

Größte Spannung versprach die Disziplin der Weibliche Garden, denn mindestens drei der größten Konkurrenten aus der Szene hatten sich zum Duell angesagt. Mit einem 3. Platz ging am Ende die Tansportgarde Harsewinkel aus dem Rennen. Mit 13 Punkten Vorsprung schaffte es die Garde der Roten Husaren, an ihrem ersten Hauptkonkurrenten vorbeizuziehen. In ihrem brandneuen Tanz vermochten die Nerven der dieses Jahr besonders jungen Husaren-Truppe jedoch nicht, gegen die Stadtgarde aus Baunatal zu bestehen, die mit enormer Präzision und Schwung fraglos souverän den Turniersieg davontragen konnte. Die Qualifikation blieb für die Garde aus Bocholt in Westfalen.

Ohne Beteiligung der Roten Husaren ging bei den Männlichen und Gemischten Garden der Sieg an „Die Lossesterne“ aus Hessen. Die Qualifikationsurkunde trat mit der Garde aus Merseburg den weiten Weg nach Sachsen-Anhalt an, was die Anziehungskraft des Husaren-Turniers über beinahe 500 Kilometer eindrücklich belegt.

In der Mittagspause wieder die Schlacht am Büffet der reichhaltig bestückten Verpflegungsstände wie am Vortag: hier hebt sich dank dem nimmermüden Catering-Team um Gerlind Volkert das Angebot deutlichst vom Turnier-Einerlei von Pommes und Bratwurst ab. Statt dessen erlebten süße und herzhafte Crepes, Kartoffeln mit Dip, Salatschalen und vieles mehr in regionaler Bio-Qualität besten Zuspruch. Überhaupt auffällig auf dem Husaren-Turnier: viele freundliche Helfer, alles sauber und organisiert, kompetent die Strom-, Licht und Ton-Technik in den Händen von Josef Volkert, Jürgen Löbbers und Norbert Bütergerds – an jeder Ecke und bis ins Detail spürbar, dass hier eine funktionierende Vereinsfamilie mit Herz und Kompetenz gerne am Werk ist und keine Aufwände scheut.

Die Disziplin der Tanzmariechen sah unter den 24 angetretenen Konkurrentinnen um Sieg und Qualifikation drei Akteurinnen der Roten Husaren: Alicia Rotermann konnte ausdrucksstark und sicher in der Ausführung endlich zeigen, was in ihr steckt und platzierte sich mit einem eindrücklichen Leistungs- und Wertungsschub auf dem achten Rang. Luana Kristin Greßler nahm den Erfolg ihrer Teamkollegin auf und schob sich, schwungvoll und mit Präzision ihren akrobatisch ausgerichteten Tanz präsentierend, auf den dritten Platz vor. Die Mariechen-Nase vorne hatte am Ende Samira Pruß, die mit dem Turniersieg ihr Talent ein weiteres Mal eindrücklich unter Beweis stellen konnte.

In der letzten Disziplin des Turniertages zündeten in der bunten Welt der Schautänze noch einmal alle Teilnehmer ein wahres Feuerwerk an Kreativität, schillernden Kostümen und begeisternden Themen. Die Roten Husaren waren mit ihrem vertanzten nächtlichen Alptraum am Start, der ihnen am Ende den kaum erhofften zweiten Platz samt Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften bescherte.

Kaum waren die letzten schmissigen und taktgenauen Akkorde der Feuerwehrkapelle Neuenkirchen – Livemusik: ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in der BDK-Turnierwelt – verklungen und die Siegerehrung im Jubel der Sieger und Platzierten vorüber, sorgten viele fleißige Hände beim Aufräumen für ein verhältnismäßig baldiges Ende. Trotz mehrtägigem Dauerstress reihum zufriedene Gesichter im Husaren-Team von Jung bis Alt – und beinahe schon wieder Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn die Husaren erneut zum Turnier rufen werden. 


50 Kilo Pfannkuchenteig und sieben Qualifikationen: Husaren-Turnier ein grandioser Erfolg

 

Das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen richtet sein alljährliches bundesoffenes Qualifikationsturnier im karnevalistischen Tanzsport aus und erlebt einen Besucheransturm sonders gleichen. Die Husaren-Tänzerinnen und Tänzer der Altersklassen Jugend und Junioren holen dabei in der ausverkauften Dreifachsporthalle sieben von acht möglichen Qualifikationen, drei dritte, vier zweite und zwei erste Plätze: ein noch nie erlebter Erfolg!

 

Schon im Vorfeld während des offiziellen Meldezeitraums deutete sich mit den hohen Meldezahlen an, dass das diesjährige Turnier der Husaren ein ganz Großes unter den über 40 bundesweiten Wettbewerben im Turnierkalender des Bundes Deutscher Karneval werden würde: aus allen Teilen der Republik von Hessen über Thüringen bis Sachsen-Anhalt und natürlich aus Westfalen trafen Meldungen von Tanzsport-Vereinen ein, die ihre Paare, Garden, Mariechen und Schautänze zum sportlichen Wettstreit ins Münsterland schicken wollten. Darunter in der Tanzszene bekannte Namen wie die CG Baunatal oder die TSG Harsewinkel, die dem Turnier neben Quantität auch hochkarätige Qualität bescheren sollten.

Mit den Vereinen kamen auch die Kartenbestellungen hunderter Schlachtenbummler und Fans, so dass das Mammutereignis am Samstag vor vollem Haus stattfand, was nicht zuletzt den Schirmherrn, Bürgermeister Franz Möllering, in seiner Begrüßung zu einem Lob des Neuenkirchener Ausnahmevereins animierte: „Der Name Rote Husaren wirkt mit seiner Qualität und seinem Engagement bundesweit!“. Die Logistik des Ausrichters war also voll gefordert, Umkleide- und Aufwärmbereiche mussten präpariert und die Versorgung der Gäste sichergestellt werden: zur Mittagspause vermeldete das emsige Catering-Team um Gerlind Volkert die Aufstockung auf 1000 bewirtete Personen. Allein 50 Liter Teig für die begehrten gefüllten Pfannkuchen wurden angerührt.

 

Die Jugend legt vor

Die tänzerische Leistung der Husaren stand derartigen Superlativen nicht nach: bereits der erste Start des Tages, das Nachwuchstanzpaar Corinna Brunster und Moritz Klausing, errang die begehrte Qualifikation für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft 2019 in Braunschweig. Ein hartes Ringen bedeutete die Disziplin „Tanzgarden“: hier konnten die jungen Husarinnen zwar nicht ganz an die siegreiche Garde aus Harsewinkel heranreichen, jedoch um die Streichwertung mit ihrem neuen anspruchsvollen Tanz voller tänzerischer Schwierigkeiten die harten Konkurrenten aus Baunatal überrunden. Der zweite Platz wurde für die 11 jungen Husaren-Talente mit der Qualifikation gekrönt. Kurz vor der Mittagspause konnte auch der Schautanz der Husaren rund um eine wilde Affenbande trotz Startnummer 1 nochmals richtig aufdrehen und mit enormer Bühnenpräsenz den dritten Platz sowie die Qualifikationsurkunde erringen.

 

Einstand nach Maß für Newcomerin Katharina Jürgens

Für das Trio der Husarenmariechen mag der Erfolg in der Gruppe ein besonderer Ansporn gewesen sein: Leni Elling platzierte sich mit einem ausdrucksstarken Tanz auf dem zehnten Rang von 25 gemeldeten Konkurrentinnen, ihre Teamkollegin Alina Brinkmann konnte sich mit einem konzentrierten und sicheren Tanz auf Platz sieben vorschieben. Der ganz besondere Coup gelang aber Katharina Jürgens, für die ihr Auftritt eine Premiere auf einer Turnierbühne bedeutete: mit gewinnender Leichtigkeit und hervorragender Körperbeherrschung schnellte das junge Talent auf den dritten Platz und konnte kaum fassen, dass sie unter dem Jubel ihres Vereins sogar noch die Qualifikation mitnehmen konnte.

Die Junioren legen nach

Am Nachmittag noch einmal ein Parforceritt durch alle Disziplinen der Altersklasse Junioren: der erste Sprung ganz nach oben auf dem Siegertreppchen gelang dem Tanzpaar Josefine Elling und Louis Krömer, die mit zunehmender Sicherheit und klaren tänzerischen Akzenten zu begeistern wussten. Auf ihrem ersten Turnierauftritt in Kassel zu Beginn der Session mit neuem Marschtanz noch hinter den Erwartungen geblieben (MV berichtete), war die Juniorengarde vor heimatlichem Publikum vom Erfolgswillen angetrieben. Ihre äußerst anspruchsvolle und vielfältige Choreografie überzeugend umsetzend, die Schritte präzise und die akrobatischen Elemente sicher beherrschend, gelang es der Garde am Ende, unter dem Jubel der Halle ihre Dauerkonkurrenten aus Harsewinkel zurückzulassen und mit einem verdienten zweiten Platz auch noch eine weitere Qualifikation einzuheimsen. Besondere Spannung versprach das Duell der Schautänze: dass die quirligen Erdmännchen der Roten Husaren ihre aus zwölf angetretenen namhaften Konkurrenten ausgerechnete Hoffnung auf die Qualifikation am Ende sogar noch mit einem zweiten Platz krönen konnte, motivierte die Gruppe sichtlich. Auch in dieser bunten Disziplin zeigte sich das Neuenkirchener Talent für Choreografie, überraschende Elemente und Ausdrucksstärke.

Hattrick der Junioren-Tanzmariechen

Mit 33 gemeldeten Starterinnen versprach die Disziplin der Junioren-Tanzmariechen nicht nur lange sondern auch zu einem spannungsgeladenen Wettstreit zu werden. Lisann Wiechers vermochte sich auf dem zwölften Platz einzureihen, Nele Hagemann zog auf den 11. Platz. Als vorletzter Starterin gelang es Finja Raußen einmal mehr, ihren diesjährigen Erfolgsweg weiter zu beschreiten und sich mit Grazie und Exaktheit die Gunst der aus ganz Deutschland angereisten Jury zu sichern, wofür ihr ein begeisternder dritter Platz sicher war. Nach längerem Krankheitspech waren die Daumen der Husaren für ein weiteres ihrer Mariechen gedrückt: Juli Marie Greßler zeigte dann auch, welch Talent in ihr steckt. Mit enormem Schwung und spritzig gezeigten akrobatischen Elementen schaffte die junge Husarin den Sprung auf den zweiten Platz und wurde mit einer weiteren Qualifikationsbescheinigung belohnt. Ein Ausnahmetalent für sich zum wiederholten Male Linn Sophie Endema: selbst schwierigste Elemente in ungeahnter Leichtigkeit präsentierend, die enorme Schrittvielfalt exakt und konzentriert auf den Punkt bringend wurde die amtierende Deutsche Meisterin neben dem souveränen ersten Platz auch noch mit dem Walther-Heggelmann-Wanderpokal für die höchste Tageswertung ausgezeichnet.

Nach beinahe zwölf Stunden Turniergeschehen beschlossen die beiden Turniersprecher Christina Grimm und Stefan Mohr den ersten Wettkampftag. Für die vielen Helfer der Husaren war der Tag aber noch lange nicht zu Ende, hieß es doch den Turniersonntag vorzubereiten, der den „Großen“, den über-15-Jährigen, gehört und der ebenfalls vor vollem Haus stattfinden sollte (Bericht folgt).

weitere Fotos vom Turnier finden Sie hier:


Treppenplätze in Baunatal

Überraschungserfolg für Tanzmariechen Finja Raußen und Treppchenplätze für das Junioren-Tanzpaar, die Ü15-Garde und den Schautanz

Das Gardetanz-Turnier in Baunatal wird in der Szene seit Jahren als „kleine Meisterschaft“ bezeichnet, geben sich dort doch traditionell die „Großen“ aus dem karnevalistischen Tanzsport aus ganz Deutschland ein Stelldichein.

So auch in diesem Jahr: wer da bestehen will, muss Leistung zeigen und zu allererst mal Mut mitbringen. Diesen hatten am Samstag die Solisten der Roten Husaren am Samstag. Alina Brinkmann und Leni Elling eröffneten den Reigen der Jugend-Tanzmariechen und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, unter die Besten Zehn der gemeldeten 24 Tanzmariechen landen zu können. Dass sie mit ihren konzentriert vorgetragenen Tänzen und strahlenden Uniformeb am Ende mit einem 10. und 8. Platz aus dem Rennen gingen, freute nicht nur ihr Trainerteam.

Josefine Elling und Louis Krömer, das Junioren-Tanzpaar der Husaren, bestätigten erneut ihren Aufwärtstrend mit einem sehr anspruchsvollen Tanz und grüßten am Ende wohlverdient und mit deutlichem Abstand zu den Nachplatzierten mit einem 2. Platz vom Siegerpodest.

Da ihre Vereinskolleginnen erkrankungs- und ferienbedingt nicht antreten konnten, musste Finja Raußen als einziges Neuenkirchener Tanzmariechen unter 39 gemeldeten hochklassigen Konkurrentinnen bestehen. Der jungen Husarin, die schon auf dem Turnier in Kassel mit einem eindrücklichen Leistungssprung aufhorchen ließ, gelang am späten Samstagnachmittag auf den 120 Quadratmeter Bühnenfläche in der Baunataler Rundsporthalle ihr Husarenstück: in brandneuer Uniform mit Schick, während ihrer Darbietung konzentriert, immer aber auch leichtfüßig und in der Akrobatik sicher und mit enormer Bühnenpräsenz, wusste Finja die Jury für sich einzunehmen. Das Nachwuchstalent, das sich durch enormen Trainingsfleiß auszeichnet, schaffte den souveränen Sprung auf das Siegertreppchen mit einem 3. Platz, der durch die heiß begehrte Qualifikation zur Norddeutschen Meisterschaft noch aufgewertet wurde.

Wie eng die Leistungsbewertungen auf diesem hochkarätigen Turnier ausfielen, bekamen am Sonntagmorgen Samira Pruß und Artur Schweizer als Ü15-Tanzpaar zu spüren: mit nur einem Punkt schrammten sie am Siegerpodest vorbei und erreichten einen mehr als achtbaren 4. Platz.

Für die Ü15-Garde hing die Messlatte diesmal besonders hoch: ihre bekannten Konkurrenten im Nacken, hieß es für den amtierenden Deutschen Meister mit einem brandneuen Tanz und einer zu mehr als einem Drittel durch aufgerückte Junioren des Vorjahrs verjüngte Truppe sein erstes Turnier zu bestehen. Durch die kurzfristige Absage der Roten Funken aus Harsewinkel fiel den Neuenkirchenern dann auch noch Startplatz 1 zu. Am Ende einer spannenden Disziplin musste sich die Garde knapp den Lokalmatadoren aus Baunatal geschlagen geben und grüßte mit einem 2. Platz.

Samira Pruß zeigte als Ü15-Tanzmariechen eine sehr gute Leistung mit Schwung, Akrobatik und Bühnenpräsenz und konnte sich auf dem 5. Rang platzieren. Ihre Kolleginnen schlugen sich ebenfalls mehr als wacker in einem starken Feld aus 43 Meldungen: die Leistungen von Luana Greßler (7. Platz), Luisa Welsch (11.), Marie Engels (14.), Alicia Rotermann (15.) und Hannah Roß (19.) konnten sich allesamt mehr als sehen lassen!

Mit ihrem Schautanz um einen dämonischen nächtlichen Traum beschloss das Tanzkorps seinen ersten Turnierauftritt der Saison und wurde mit einem 3. Platz belohnt.

Laut Trainerteam nehmen die Aktiven nach gelungener Standortbestimmung viel Motivation für ihr intensives Training mit: am 10. und 11. November wollen sie doch mit ihren Kollegen aller Altersklassen vor heimatlicher Kulisse in der Dreifachsporthalle am Westfalenring noch ein Erfolgsschippchen drauflegen.


Ü15-Tanzmariechen geben ihren Turniereinstand  –  1. Platz und Qualifikation für Samira Herrmanns

Auf der vereinsinternen Generalprobe des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen vor einigen Wochen gaben sie erst noch einen Vorgeschmack auf die Tänze der neuen Saison: am vergangenen Sonntag stellten sich die sechs Tanzmariechen der Altersklasse der über 15-Jährigen erstmals der harten Turnierkonkurrenz in Herz ogenrath bei Aachen.

Dort galt es, unter 28 gemeldeten Starterinnen vor den strengen Augen der Jury zu bestehen: dabei konnten alle Husaren-Mariechen überzeugend die Vereinsfarben vertreten. Hannah Roß ertanzte sich einen achtbaren 13. Platz. Alicia Rotermann, Luisa Welsch und Marie Engels konnten ausdrucksstark vorbeiziehen und reihten sich auf den Plätzen 11 bis 9 ein. Luana Greßler eroberte sich mit fordernder Akrobatik einen sehr guten 6. Platz. In allen gezeigten Darbietungen stimmen die choreografischen Grundlagen und die Akteurinnen sind schon wieder im Training und feilen an der individuellen Ausführung.

Den Sprung ganz nach oben schaffte zu guter Letzt Samira Herrmanns: sie wusste trotz krankheitsbedingen Trainingsrückstands ihre Reserven zu mobilisieren, tanzte konzentriert und mit begeisternder Bühnenpräsenz, was mit einem verdienten 1. Platz und die heiß begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal als Vorausscheid für die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig belohnt wurde.


Es geht wieder los: Rote Husaren legen grandiosen Einstieg in die Turniersession hin
Erste und zweite Plätze und die erste Qualifikation für das Halbfinale

„Der frühe Vogel…“ – so scheint das Motto der Junioren des Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen gewesen zu sein, die am vergangenen Wochenende auf einem der frühesten und größten Turniere der Saison 2018/19 starteten. Und die Rechnung ist aufgegangen: deutlich sichtbare Leistungssteigerungen vor allem bei den Solisten, Sieg und Qualifikation für das Tanzpaar, Vizemeister-Titel für Garde und den Schautanz und ein absoluter Ausnahmeerfolg für Tanzmariechen Linn Endema, die amtierende Deutsche Meisterin.
Ab nach Kassel, im Falle der großen Juniorengruppe samt Fan-Anhang und Trainer- und Betreuerstab immerhin per dreieinhalbstündiger Busfahrt am Samstagmorgen. Bus ausladen, Umziehräume beziehen, Uniform, Schminke, Perücke, Aufwärmen und Dehnen, weite Wege durch eine große Halle eines zahlen- und qualitätsmäßig hochbesetzten Turniers – alles auch nach der langen Sommerpause gewohnte Routine und alles in perfekter Organisation. Dagegen aber die Aufregung in den Gesichtern der Aktiven und Trainer, ob denn die neu einstudierten Tänze auch den Anforderungen der Wertungsrichter genügen können.
Josefine Elling und Louis Krömer mussten als Erste in der Disziplin „Tanzpaare“ die Neuenkirchener Fahnen hochhalten und sorgten nach einem immer sicherer werdenden und konzentriert dargebotenen Tanz für die ersten Begeisterungsstürme des Fanblocks: mit 418 Punkten und deutlichem Vorsprung auf die Zweitplatzierten holten sich die Beiden den 1. Platz und die heiß begehrte Qualifikation für das Halbfinale Nord 2019 in Baunatal.
Mit der ersten Vorführung ihres brandneuen Gardetanzes gingen die 18 Husaren-Junioren im Anschluss auf die Bühne: die Aufregung forderte ihren Tribut, aber das grundsätzliche Potenzial eines choreografisch sehr ausgereiften Tanzes konnte die sieben Juroren aus ganz Deutschland überzeugen und so konnte sich die Garde einen hervorragenden 2. Platz in einem engen Starterfeld sichern. Für die weiteren Turniere ist hier noch viel zu erwarten!
Auch beim Schautanz legten sich die Husaren als „Erdmännchen“ mit der zahlenmäßig stärksten Gruppe des Turniertages in ihrem quirligen Tanz voller begeisternder Effekte und überzeugender Mimik und Gestik mächtig ins Zeug und holten mit nur einem Punkt Abstand zum Erstplatzierten den Vizemeister-Titel.
Das größte und herausforderndste Starterfeld bot die Disziplin „Tanzmariechen“ auf: hier galt es für die vier Husaren-Mariechen in einer Konkurrenz von sage und schreibe 60 gemeldeten Starterinnen aus dem gesamten Bundesgebiet zu bestehen. Dies gelang bereits Nele Hagemann und Lisann Wiechers, die mit sehr überzeugender Körperbeherrschung und Akrobatik einen 9. und 7. Platz erobern konnten und das sehr ambitionierte Ziel, unter die ersten Zehn zu gelangen, mit ihren ausdrucksstarken Darbietungen erfüllen konnten. Ein besonderer Hingucker war Finja Raußen, die nach enormem Trainingsfleiß und in brandneuer Uniform konzentriert und doch gelöst eine mehr als deutliche Leistungssteigerung auf die 129 Quadratmeter Bühnenfläche brachte und dafür mit dem 4. Platz belohnt wurde.
Alle Erwartungen des Tages waren auf eine Teilnehmerin gerichtet: Linn Endema, die als amtierende Deutsche Meisterin ihr Können erneut unter Beweis stellen sollte. Die aus der Altersgruppe Jugend hoch gerückte Deutsche Meisterin aus Süddeutschland legte mit einer Vereinskollegin hohe Punktzahlen vor. Linn Endema konnte dies eindrücklich toppen: in Ausdruck und Ausführung begeisternd, die Schritte und Schwierigkeiten als Akzente in einer ausgefeilten Choreografie sicher gesetzt, leicht und souverän setzte sich das Ausnahmetalent der Roten Husaren mit der Tageshöchstwertung an die Spitze und wurde als Meisterin von der vollbesetzten Halle bejubelt.

Galerie:

 


EMPFANG BEI UNSEREM BÜRGERMEISTER

Eine Woche nach unserem erfolgreichen Wochenende können wir es immer noch nicht in Worte fassen…
Es war die erfolgreichste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft in der Vereinsgeschichte!

2x DEUTSCHER MEISTER (Linn & Ü15 Garde)

1X TRITZEMEISTER (Jugend Schautanz)

2X Platz 4 (Luana & Junioren Garde)

1x Platz 7 (Jugend Garde)

2x Platz 8 ( Junioren Schau & Samira)

1x Platz 9 ( Fine & Louis)

1x Platz 12 (Ü15 Schautanz)

2x Platz 14 (Alicia & Samira/ Artur)

Nicht nur wir sind unglaublich stolz auf all unsere Tänzerinnen & Tänzer, sondern auch die Gemeinde.
Aus diesem Grund hat uns gestern der Bürgermeister persönlich im Rathaus empfangen um unter anderem die Deutschen Meister in das goldene Buch eintragen zu lassen. Mit tollen Worten und einen sehr schönen gerichteten Sektempfang wurde die komplette Husaren Familie herzlich empfangen.
Wir fühlen uns geehrt und sind mehr als dankbar über diese Unterstützung!!!

Danach führte uns der Spielmannszug Sutrum Harum zu unserem Vereinsheim „Jabot“, wo wir mit Leuchtraketen und tosendem Beifall empfangen wurden.

Es war mal wieder ein wunderschöner Tag. Den Empfang im Rathaus haben wir dann feierlich ausklingen lassen.
Noch einmal ein riesen Dankeschön für den ganzen Aufwand, für den tollen Tag und nicht zu vergessen für die leckeren Berliner von der Bäckerei und Conditorei Triffterer.


Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte:

Rote Husaren kehren mit zwei Deutschen Meister-Titeln und einem Dritten Platz von der Deutschen Meisterschaft in Halle zurück

10. und 11. März 2018 – Messehallen in Halle an der Saale: vor über 8000 Zuschauern erzielt das Tanzkorps Rote Husaren Neuenkirchen auf den 47. Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport sein bestes Ergebnis in der v50-jährigen Vereinsgeschichte: der Jugend-Schautanz überrascht seine Fans mit einem Dritten Platz, Linn Sophie Endema platziert sich als bestes Junioren-Tanzmariechen Deutschlands auf dem Siegerpodest und auch die Ü15-Garde setzt auf ihre Erfolgsbilanz den vierten Meisterstitel in Folge.

Bereits am Freitagvormittag starten die ersten Busse aus Neuenkirchen in Richtung Halle an der Saale, an Bord die Aktiven, Trainer und Fans der jugendlichen Aktiven. Bis Samstagmittag werden fast 250 Husaren in der Händel-Stadt in Sachsen-Anhalt eintreffen um dort den Höhepunkt der Session 2017/18 zu feiern, als Aktive ihre tänzerische Ausnahmestellung in der deutschen Tanzszene unter Beweis zu stellen, als Betreuer für perfektes Outfit ihrer Schützlinge zu sorgen oder als treuer Fan und Schlachtenbummler die kleinen und großen Stars hochleben zu lassen.

Die Messehallen beben zwei Tage mit je über 8000 Zuschauern ausverkauft in Hochstimmung. Die Gastgeber punkten mit volkstümlichen Preisen und einem freundlichen Service, so dass die Rahmenbedingungen für den professionellen Tanzsport im Bund Deutscher Karneval bestens gegeben sind. Für die jungen Aktiven der Altersklasse Jugend ist der Auftritt vor der Kulisse Nervenprobe pur. Die Jugendgarde der Roten Husaren findet nach einem Patzer im Aufmarsch im Tanzverlauf sichtbar zusammen und erreicht am Ende einen respektablen siebten Platz. Als würde der Husaren-Nachwuchs ins einer zweiten Disziplin, dem Schautanz, dann aber alles auf eine Karte setzen wollen, zeigt die Truppe in ihrem Tanz um eine wilde Affenbande den stärksten Tanz ihrer Session und erfüllt sich eine kaum zu träumen gewagte Hoffnung: ihnen gelingt der Sprung auf das Siegerpodest mit einem grandiosen Dritten Platz.

Am Samstagnachmittag müssen Josefine Elling und Louis Krömer als Junioren-Tanzpaar der Roten Husaren mit einer frühen Startnummer in das anspruchsvolle Starterfeld einsteigen und schließen ihr erstes gemeinsames Tanzjahr mit deutlich gewonnener Sicherheit mit einem mehr als respektablen 9. Platz ab. Die Juniorengarde war während der gesamten Turniersaison von Ausfällen und Umstellungen betroffen. Mit sichtbarem Erfolgswillen und Konzentration eröffnen sie eine starke Disziplin und zeigen ihr Können: ein 4. Platz ist am Ende ihr Bestätigung. Auch ihren Erdmännchen-Schautanz zeigen die Husaren-Junioren mit voller Überzeugung und landen auf dem 8.Platz.

Mit Spannung erwartet beginnt die Disziplin Junioren-Tanzmariechen. Gleich drei Husaren sind am Start, kein Verein in der Bundesrepublik hat derartiges Leistungspotenzial auf der Deutschen Meisterschaft 2018 am Start. Mit einem 14. Platz beweist Alicia Rotermann ihr Talent in der riesigen bundesweiten Konkurrenz. Ihrer Teamkollegin Luana Kristin Greßler gelingt es sogar, sich auf den vierten Platz mit einem starken Tanz vorzuschieben. Das spannendste Duell des Tages liefert sich dann aber Linn Sophie Endema mit der amtierenden Deutschen Meisterin aus Süddeutschland. Das Ausnahmetalent der Roten Husaren muss mit Startnummer 2 vorlegen: sie liefert einen Mariechentanz in Perfektion ab. Konzentration, Ausstrahlung, leicht vorgetragene Akrobatik und eine souveräne Choreografie begeistern die Szene und werden von der Jury mit der Tageshöchstwertung belohnt. Unter schier grenzenlosem Jubel schreibt Linn Vereinsgeschichte: sie ist die erste Deutsche Meisterin als Juniorenmariechen in 50 Jahren Rote Husaren.

Sonntag, Tag 2 der Deutschen Meisterschaften, beginnt mit einem respektablen 14. Platz des neu formierten Ü15-Tanzpaars Samira Herrmanns und Artur Schweizer. Fliegender Wechsel war für die Königsdisziplin Weibliche Garden gefordert, für die dem langjährigen Aushängeschild der Roten Husaren ebenfalls eine ungeliebte ganz frühe Startnummer zugelost war. Mit unglaublicher Präzision und perfekt umgesetzter höchst anspruchsvoller Choreografie legen die 30 Tänzerinnen auf den Punkt ihren besten Tanz des Jahres auf die 160 Quadratmeter Bühne.  Neidlose Anerkennung einer Spitzenleistung geht schon durch die Reihen während es noch Warten auf die Auftritte der Hauptkonkurrenten heißt. Auch diese zeigen starke Leistungen in einem Starterfeld der 15 besten Garden Deutschlands, können am Ende aber nicht im Entferntesten an die Vorlage der Neuenkirchener Garde heranreichen, die ihren vierten Meistertitel in Folge unangefochten aus dem Rennen trägt.

Auch bei den Tanzmariechen der Ü15-Jährigen zeigen die Roten Husaren noch einmal Flagge: Samira Herrmanns legt einen ausdrucksstarken Tanz aufs Parkett und unterstreicht mit einem achten Paltz eindrucksvoll ihr Können. Mit einem 12. Platz beschließen die Roten Husaren dann am späten Sonntagabend mit ihrem Schautanz als letzte Startnummer das Turnier.

Was sich in der Mittagspause schon mit der von den Husaren gewöhnten großen Siegerparty bei strahlendem Frühlingswetter vor den Messehallen abzeichnete, findet im Jubel der Siegerehrung seine Fortsetzung, da es für einen feierlichen Empfang der Meister nach Ankunft um 2 Uhr am Vereinsheim im verschlafenen Neuenkirchen verständlicherweise zu spät ist, wenn in den allermeisten Fällen nur ein paar Stunden später schon wieder Schule und Job rufen.

So wird am Montag erstmal das Erlebte sacken können. Und ihre Meister feiern die Husaren zu einem späteren Zeitpunkt.